Das Sommerkonzert des Nicolaus-Cusanus-Gymnasium hat seine Zuschauer mit einem vielseitigen Programm verzaubert. Mehr als 200 Mitwirkende in Chören, im Blasorchester, Bands und den Theater-Gruppen boten über vier Stunden hinweg viel Abwechslung. Besonders viel Beifall erhielten die Solo-Auftritte.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des NCG. Text: Franziska Königshofen. Fotos: Annika Gohrbandt

Endlich war es wieder so weit: das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und unser jährliches Sommerkonzert fand statt. An den Abenden des 26. und 27. Juni füllte sich die Sporthalle 1 des NCG, an beiden Abenden vollständig ausverkauft, ab 18:30 Uhr mit den gespannten Zuschauer*innen.

Um 19 Uhr kehrte Ruhe in die Menge ein und der Abend begann mit dem Stück „Appalachain Overture“, performt durch das sinfonische Blasorchester. Anschließend wurden die Gäste von den beiden Moderatorinnen, Lena Bornkessel und Aurora Stauffer aus der Q2, begrüßt, die auch durch den weiteren Abend führten.

Direkt zu Anfang gab es zwei Soloauftritte, von Schülerinnen der 5. Klasse, die das Publikum begeisterten und in die richtige Stimmung für den Abend brachten. Auch bei der Planung wurde an die Zuschauer*innen gedacht, so dass sich unter den Stühlen Traubenzucker befand, um gestärkt in die lange Vorstellung zu starten.

Erstmalig führten in diesem Jahr die Bläser AGs der 5. und 6. Klasse gemeinsam ein Stück auf – gewählt wurde zu diesem Anlass „Chariots of Fire“. Die jungen Hüpfer verließen danach die Bühne und die älteren Hasen fuhren mit zwei ruhigeren Stücken fort.

Von der Band „Shut Up“ wurden alle Anwesenden jedoch mit den Stücken „Beggin“ und „Fallin“ wieder wachgerüttelt. Und damit auch wirklich niemandem zu langweilig wurde, durften die Zuhörer*innen, mithilfe zuvor verteilter Farbkarten, ein Feedback geben. Dazu mussten sie die angegeben Karten in die Höhe halten, welche im Zusammenspiel Formen, wie Herzen und Daumen, ergaben.

Eine weitere Premiere gab es durch die Theater AG der 7. und 8. Klasse, welche mit ihrem Stück „Blickwinkel“ eine alltägliche Situation an einer Bushaltestelle unterhaltsam darstellte und das Publikum durch viele kleine Details zum Nachdenken anregte.

Helena Bokeloh (5c) sorgte mit ihrer Performance von „Satellite“ für große Begeisterung im Publikum und wurde von diesem in Eigeninitiative durch Klatschen unterstützt. So wurde gleichfalls die Frage des Chors „Ist da jemand?“ lautstark bejaht. 

Auch der Probenfahrtenfilm fand seinen Platz vor der Pause und erzählte mit gezeichneten Bildern die Vorbereitung auf das Konzert, sowie lustige Anekdoten der Fahrt. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Annika Gohrbandt, Florian Harms und Daniel Wolf für das Erstellen dieses Meisterwerkes.

Zur Erholung gab es kurz danach eine 20-minütige Pause, in der die Q2 Kuchen und Getränke zur Stärkung verkaufte und sich über das Konzert ausgetauscht werden konnte. Besonders oft wurde die Vielfältigkeit und bunte Mischung des Programms betont. 

Die neu entstandenen Ensembles wurden als gelungene Ergänzung zu der breiten bunten Palette an Angeboten empfunden und werden hoffentlich in Zukunft bestehen bleiben. Mehrmals wurde zudem die Kreativität der Mitwirkenden gelobt, welche sich jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen.

Dies bewies auch die Big Band, welche in diesem Jahr zum ersten Mal durch Gesang begleitet wurde. Mit dem Stück „All of Me“ und der Motivation von Musiker*innen und Sängerin Zisan Düzgün (8) wurde auch diese Herausforderung großartig gemeistert und mit Applaus belohnt.

Der darauffolgende Auftritt von Sude Bayar (10c) gehörte wohl ebenfalls zu einem der Highlights des Konzertes. Als die letzten Töne von „Feeling Good“ verklangen, brach die gesamte Halle in Jubel aus. Sie bewies damit, dass sie nicht nur eine sehr gute Moderatorin, wie beim letzten Weihnachtskonzert zu sehen, sondern auch eine ausgezeichnete Sängerin ist.

Nicht minder bemerkenswertes war der nachfolgende Doppelauftritt des Liedes „Viva la vida“. Zunächst als Klavierstück performt von Johanna Kölle (5c) und anschließend mit Text durch den Auswahlchor.

Wie letztes Jahr und wie eigentlich jedes Jahr erhielten auch die Gebrüder Brodka und die Band „Jaegers Jünger“ einen Auftritt. Die Stücke „Bohemian Rhapsody“ (Brodkas) und „Gigantic“ (Band) versetzten die Anwesenden dabei in die 70er und 80er Jahre zurück. Dazu passend waren auch die Lichteffekte der Technik AG, welche bunte Formen an die Wände warfen und so die fröhliche Stimmung unterstützten.

Der Chor ging in seiner zweiten Vorstellung noch einmal mehr auf die Zuschauer*innen ein und stellte sich nach dem Hitsong „Perfekte Welle“ in einem Kreis um die Sitzreihen herum, um das Lied „Mambo“ im wahrsten Sinne des Wortes „publikumsnah“ zu gestalten.

Den krönenden Abschluss der Solist*innen bildete Annika Gohrbandt (EF) mit dem selbstgeschriebenen Poetry Slam „Irgendwie Irgendwo Irgendwann“, welcher zuletzt die Problematik des verzögerten Umbaus aufgriff und die Zuhörer*innen zu einem Wechsel der Perspektive einlud.

Nach der langen Danksagung durch die Schulleitung an alle Mitwirkenden, verabschiedete die Big Band die Menge mit dem Lied „Flashpoint“ und das Konzert erreichte nach etwa vier Stunden sein Ende.

Auch wir möchten uns ganz herzlich bei allen der über 200 mitwirkenden Schüler*innen und Lehrkräfte bedanken, die dieses Konzert auf die Beine gestellt und wochenlang für ihren Auftritt geprobt haben. Ein besonderer Dank geht an die Technik AG, die die gesamte Woche mit dem Aufbau in der Sporthalle beschäftigt war und uns erfolgreich durch beide Abende begleitet hat.

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ist das Nicolaus Cusanus Gymnasium an der Reuterstraße in Hebborn. Mehr Infos auf der Website: ncg-online.de

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