Foto: Feuerwehr GL

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hochhaus in Bockenberg hat am Montagnachmittag einen großangelegten Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Nach einem stechenden Geruch wurden Wohnungen geräumt und Spezialkräfte hinzugezogen. Drei Personen mussten ins Krankenhaus.

In einem Hochhaus im Wohnpark Bockenberg ist am Montagnachmittag ein größerer Feuerwehr- und Rettungseinsatz ausgelöst worden. Gegen 15.25 Uhr meldeten Anwohner einen stechenden und unbekannten Geruch in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Gebäudes in der Reginharstraße.

Daraufhin rückten zunächst der Löschzug der Feuerwache 2 und der Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwache 1 aus. Vor Ort bestätigte sich der Geruch, weshalb ein Rettungswagen nachalarmiert wurde.

Im Verlauf der Erkundung klagten drei Personen über Augen- und Atemwegsreizungen und wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Da die Ursache des Geruchs unklar blieb und eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Einsatz deutlich ausgeweitet.

Foto: Feuerwehr GL

Nachalarmiert wurden unter anderem die Löschzüge aus Bensberg, Refrath und Stadtmitte, der Einsatzführungs- und Leitungsdienst, ein Messfahrzeug sowie ABC-Fachberater des Rheinisch-Bergischen Kreises. Weitere Kräfte des Rettungsdienstes, darunter organisatorischer Leiter und leitender Notarzt, wurden ebenfalls hinzugezogen.

Vorsorglich wurden die Wohnungen im dritten, vierten und fünften Obergeschoss geräumt. Insgesamt 22 Bewohner wurden in Feuerwehrfahrzeugen und einem Zelt betreut. Wegen der niedrigen Temperaturen und unklaren Einsatzdauer wurde die Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes alarmiert.

Messungen ohne Ergebnisse

Die Feuerwehr begann anschließend mit einer intensiven Ursachenforschung. Trotz umfangreicher Messungen und Luftanalysen konnte kein auslösendes Stoffmuster festgestellt werden. Eine Luftprobe wurde zur weiteren Untersuchung an die Analytische Task Force der Feuerwehr Köln übergeben. Da keine Gefahr für angrenzende Wohnungen bestand, konnten die meisten Bewohner gegen 17.30 Uhr zurückkehren. Die betroffene Wohnung wurde zunächst polizeilich versiegelt.

Gegen 19.00 Uhr lag das Ergebnis der Analytischen Task Force vor: Auch die Spezialuntersuchung ergab keinen Hinweis auf Gefahrstoffe. Daraufhin durften auch die Bewohner der betroffenen Wohnung zurückkehren. Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrkräfte sowie 16 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.


Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag basiert auf einer Mitteilung der Feuerwehr Bergisch Gladbach und wurde mit Hilfe von KI zusammengefasst.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.