Foto: Thomas Merkenich

Die Wechselausstellung in der Alten Dombach bietet eine Zeitreise durch die Welt des Konsums der vergangenen 200 Jahre. Nach zwei Jahren wird sie nun mit Beginn der Weihnachtspause nach einer letzten öffentlichen Führung geschlossen.

Wir veröffentlichen einen Mitteilung des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach

Die aktuelle Wechselausstellung des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach Must-have. Geschichte, Gegenwart, Zukunft des Konsums zeigt mit über 400 Exponaten die Entwicklung des Konsums von der vorindustriellen Zeit bis heute. Diese wunderbare Zeitreise durch mehr als zweihundert Jahre Alltagsgeschichte endet am Sonntag, 21.12.2025. Dann schließt das Museum die Türen zur beliebten Wechselausstellung, die die museale Arbeit in den letzten zwei Jahren maßgeblich geprägt hat. 

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Die Wechselausstellung hat den in der Papiermühle gewachsenen Fokus auf Umwelt- und Konsum-Themen inhaltlich stark vorangetrieben und insbesondere in der Museumspädagogik einige neue Formate ermöglicht.

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Vom Kupferkessel zum Handy: Papiermuseum beleuchtet Geschichte des Konsums

„Must have“ heißt die neue Wechselausstellung im Papiermuseum Alte Dombach. Über 400 Exponate und Infostelen geben einen fundierten Überblick über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums. Von der Existenzsicherung hin zur Identitätsstiftung – zu verschiedenen Zeiten galten unterschiedliche Dinge als „unbedingt erforderlich“. Spannend auch die Fragen: Wodurch wird der Konsumwandel ausgelöst, und wohin geht die Reise?

So basiert beispielsweise der stark nachgefragte Workshop Konsumkompetenz auf den Ausstellungsinhalten zur Konsumgeschichte. Der Workshop bleibt erhalten, wird an die Dauerausstellung angepasst und das museumspädagogische Programm noch mehr bereichern. 

Die letzte öffentliche Führungen für die Must-have-Ausstellung findet am 14.12.2025 um 14 Uhr statt. Eine Anmeldung ist ratsam.

Impulse bleiben lebendig

Wie groß das schulische Interesse an Programmen mit nachhaltigen Inhalten ist, zeigt auch die Resonanz auf andere neue Formate, die sich aus Must-have abgeleitet haben. So wurde dieses Jahr der neue Workshop Papier und Umwelt konzipiert und erfreut sich seitdem großer Popularität. 

Mit dem Abschied endet zwar eine für die Papiermühle wichtige Ausstellung, aber die von ihr gesetzten Impulse bleiben lebendig. Damit knüpft das Museum nahtlos an seinen Schwerpunkt zu Umwelt- und Konsumthemen an und lädt auch künftig dazu ein, diese Themen in neuen Wechselausstellungen zu entdecken und zu vertiefen. 

Deutschlands größtes Papiermuseum

Neben den beliebten museumspädagogischen Programmen lohnt sich jederzeit ein Besuch in Deutschlands größtem Papiermuseum, in dem die beeindruckend lange Papiergeschichte rund um Bergisch Gladbach greifbar veranschaulicht wird. In regelmäßigen öffentlichen Führungen können Besucher*innen einen vertieften Blick in die faszinierende Papiergeschichte werfen, für alle Altersgruppen gibt es vielfältige (Mitmach-)Angebote. 

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Ins Museum mit dem (Klein-)Kind: Geht das?

Gerade in den Ferien und / oder wenn das Wetter schlechter wird, stellt sich Eltern immer wieder die Frage: Was können wir mit dem Kind unternehmen? Ich war mit meinem dreijährigen Sohn im Papiermuseum Alte Dombach – und berichte hier, ob sich der Besuch mit Kindern (in seinem Alter) lohnt.

Auch für junge Entdecker*innen gibt es immer wieder ein vielfältiges Programm: Ob beim Buchbinden, beim Basteln oder im Ausprobieren kreativen Papierschöpfens ist für jede Altersgruppe etwas dabei. (In der gespenstischen Taschenlampenführung an Halloween darf sich besonders schön gegruselt werden.) 

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm finden Sie auf der Website des LVR.

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