Teilstück der Fahrradstraße Hasenweg. Foto: Redaktion

Die Fraktion der SPD im Stadtrat hält auch nach dem Urteil zur Fahrradstraße im Hasenweg an der Stärkung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs fest – im Interesse aller Verkehrsteilnehmer.

Wir veröffentlichen einen Mitteilung der SPD-Fraktion

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit seinem Urteil bezüglich der Fahrradstraße im Hasenweg nicht die gesamte Mobilitätspolitik in Bergisch Gladbach für unzulässig erklärt. In diesem Fall fehlte für die Einrichtung einer Fahrradstraße ein Teil der Verkehrsdaten.

Die SPD unterstützt die Entscheidung der Stadtverwaltung, die drei bestehenden Fahrradstraßen in Bergisch Gladbach auf Eis zu legen und ergebnisoffen die erforderlichen Datenerhebungen nachzuholen.

Der Hasenweg ist ein wichtiger Teil der Radroute F2, die wiederum ein Teil des Ausbaus des städtischen Radverkehrsnetzes ist, das sichere und komfortable Wege für Radfahrende schaffen soll. Attraktive Radwege sind wichtig, um einen intelligenten und ausgewogenen Verkehrsmix in der Pendlerstadt Bergisch Gladbach sicherzustellen.

Andreas Herzig, neu gewählter verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erläutert hierzu: „Unsere Mobilitätspolitik für Bergisch Gladbach stellt den fließenden Verkehr in den Mittelpunkt – ob mit dem ÖPNV, Fahrrad oder Auto. Eine Stärkung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs ist im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, weil Berufspendler, die vom Auto auf den ÖPNV und das Fahrrad umsteigen, auch die vom Kfz-Verkehr chronisch überlasteten Hauptverkehrsstraßen entlasten.“

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Klaus W. Waldschmidt stellt klar: „Meine Fraktion steht weiterhin für eine moderne Mobilitätspolitik in Bergisch Gladbach, die nicht die Interessen von Autofahrenden und Fahrradfahrenden gegeneinander ausspielt. Wir brauchen einen intelligenten Verkehrsmix, in dem alle Verkehrsmittel ihren Platz haben. Wer aus der juristischen Detailfrage in der Entscheidung über die Fahrradstraße im Hasenweg Rückschlüsse auf die gesamte Verkehrspolitik in Bergisch Gladbach zieht, geht dabei den falschen Weg.“

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  1. Ihr die SPD seit doch nur noch Handlanger der grünen Sekte. Was ist bloß aus cer stolzen Arbeiterpartei geworden?

    1. @Hr. Wegner
      Auch manche Arbeiter/Angestellte werden mit Fahrrad/Pedelec zur Arbeit fahren (müssen).
      Schon alleine deswegen, weil es sparsamer ist angesichts der Tatsache, dass sonst alles, insbesondere das Auto, die Beiträge zur Kranken-Rentenversicherung und die eigenen Lebenshaltungskosten immer teurer werden.
      Das dicke Auto, was sich früher jeder noch locker leisten konnte, davon werden heute schon viele, die das auch gerne hätten, nur noch träumen können.

      Die “fetten” Jahre sind, zumindest solange die Energie nicht preiswerter zu haben ist und die Politik keine wirkliche Lösung dafür findet, wer für die ungünstige (teure) demografische Entwicklung aufkommen soll, vorbei.

    2. Vielleicht denkt die SPD einfach pragmatisch für die Arbeiter, die mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen. Jeder Radfahrende mehr, jeder, der den ÖPNV nutzt, ist ein Auto weniger, damit weniger Stau. Die ewigen Staus auf der Bensberger Strasse oder sonstwo im Stadtgebiet werden ja nicht durch die Radfahrer verursacht. Das hat mit grüner Sekte nichts zu tun, das ist eine einfache Tatsache!

      1. Lieber Markus Bollen,
        wie sehr sich „die Arbeiter“ von der SPD pragmatisch umsorgt fühlen, zeigen ihre Wahlergebnisse landauf, landab…
        Das Fahrrad ist nur ein „Rädchen“, an dem man drehen kann, für das „Getriebe“ bedarf es anderer Maßnahmen.
        … und pragmatisch wäre, den ersten vor dem zweiten Schritt zu tun.
        Das bedeutet, den Menschen eine Alternative anzubieten, wenn man sie vom Auto abbringen will.
        Im Augenblick wäre das aus meiner Sicht bis auf weiteres nur die konsequente Perfektionierung (!) des öffentlichen Nahverkehrs.
        Beispiel: S11 nach Bergisch Gladbach:
        Seit mindestens 40 Jahren (!!) wird die Thematik diekutiert – mit bekanntem Sachstand….

      2. “Das bedeutet, den Menschen eine Alternative anzubieten, wenn man sie vom Auto abbringen will”

        Herr Felsch, das grenzt ja bereits an eine Verschwörungstheorie. Wenn Sie das noch häufiger verbreiten, dann glaubt das nachher noch einer Ihrer Wähler.

        Na ja, mit der Verbreitung von Lügenmärchen hat eine gewisse andere Partei ja auch bereits viel Erfolg gehabt.

        Aber als CDU müssen Sie dem Wähler auf Dauer schon etwas mehr bieten als dauernd nur gegen Radfahrer zu herum zu stänkern.

        Sonst kommen wir hier auch nicht weiter und werden viel Geld unnötig verschwenden, und die Bürger werden sagen, seit “40 Jahren (!!) wird die Thematik diekutiert – mit bekanntem Sachstand…”.

      3. Udick, nein, jetzt weiß ich aber wenigstens wieder, wo ich den Nachnamen schon mal gehört habe.
        Die Kommentare von Herrn Felsch sind so ewiggestrig und ideologisch durchtränkt, dass ich ihn “frei nach Schnauze” der CDU zugeordnet habe.

    3. @ Herr Wegner und Herr Felsch – seien Sie sich der großen Zustimmung in der Bevölkerung sicher. Lautsärke, Aggressivität und Forenbeteiligungen sind sicherlich kein Bewertungsmaß. Und lassen Sie die “grüne Sekte” weiter von Fahrradstraßen träumen. In Frankenforst wird es keine geben, das ist sicher und das freut uns sehr!

      1. Woher nehmen die die Erkenntnis der breiten Zustimmung der Bevölkerung? Die “Bevölkerung” dürfte sich allenfalls auf den Hasenweg beziehen und nicht auf die Stadt. Und von den Anwohnern des Hasenweg habe ich hier im Portal nur wenig nach dem VG-Urteil vernommen.

      2. @T.Gassen, D. Felsch und R.Wegner
        Ich bin auch eine Person der Bevölkerung und träume von vielen Fahrradstraßen. Bin jedoch kein Mitglied einer Sekte, weder grün noch sonstiger Farbe.
        Und ob es im Frankenforst kurz- oder langfristig Fahrradstraße geben wird entscheiden Gott sei Dank nicht wenige Personen nach Belieben sondern am Ende möglicherweise ein Richter abschließend. Und dieses Ende ist noch nicht gekommen.