Zur Eröffnung der Sportanlage Katterbach trat auch Bürgermeister Marcel Kreutz an. Foto: Christopher Arlinghaus

Die Stadt hat eine neue Sportanlage in Katterbach offiziell eingeweiht. Mit der Fertigstellung ist auf dem Gelände des ehemaligen Fußballplatzes ein attraktives Bewegungs- und Freizeitangebot für alle Bürgerinnen und Bürger entstanden.

Der Standort an der Grundschule in Katterbach blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Der ehemalige Fußballplatz wurde 2015 für die Unterbringung geflüchteter Menschen stillgelegt und anschließend als Reservefläche vorgehalten. Im Jahr 2025 erfolgten zunächst eine umfassende Schadstoffsanierung sowie Bodengutachten, bevor mit dem Bau der neuen Sportanlage begonnen werden konnte.

Die Anlage umfasst ein Beachvolleyballfeld sowie eine Boulefläche. Insgesamt wurden rund 250.000 Euro in das Projekt investiert. Darin enthalten sind die Kosten für Bodengutachten, Schadstoffsanierung und den Bau der Anlage. Das Vorhaben wurde mit 156.000 Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ (2. Projektaufruf) unterstützt.

Sylvio Schmidt (Pflege der Anlage), Ariane Henning (Abteilungsleiterin Schulverwaltung), Giorgina Leigh Butler (Abteilungsleiterin Sport), Birgit Lamers (Geschäftsführerin Stadtsportverband), Marcel Kreutz (Bürgermeister), Henrik Beuning (Geschäftsführer Kreissportbund), Özcan Turan (Pflege). Foto: Christopher Arlinghaus

„Ein besonderes Merkmal der neuen Sportanlage ist ihre offene Nutzung. Sie steht grundsätzlich allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Ein Teil der Anlage wird zunächst den örtlichen Sportvereinen vorbehalten sein, während der andere Bereich von der Öffentlichkeit genutzt werden kann“, erklärt Giorgina Leigh Butler, Abteilungsleiterin Abteilung Sport.

Die Buchung erfolgt unkompliziert über die auf dem Gelände installierte Sportbox. Über die zugehörige App können Nutzerinnen und Nutzer ein Zeitfenster reservieren und die Sportbox öffnen. Dort befinden sich sowohl die benötigten Bälle als auch der Schlüssel für die Anlage. Dieses bewährte System kommt bereits erfolgreich an der Sportanlage in Schildgen zum Einsatz und ermöglicht eine einfache und flexible Nutzung.

Mit der neuen Sportanlage setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Baustein zur Förderung des Freizeit- und Breitensports um. „Ziel ist es, attraktive, niedrigschwellige Bewegungsangebote für Menschen aller Altersgruppen zu schaffen und öffentliche Sportflächen für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen“ so Giorgina Leigh Butler abschließend.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Ernstgemeinte Frage, ohne Affront dahinter: Wie verhindert man, dass dieser von den Fotos her sehr schön anzusehende Sandplatz als Hundeklo missbraucht wird? Oder sagen wir, dass dort Verunreinigungen aller Art stattfinden? Gibt es da ein Konzept seitens der Stadt? Weiß da jemand etwas?

    Es wäre doch wirklich schade, wenn dieser Sportplatz vermüllen würde…

    1. Wenn das Areal eingezäunt ist und man sich für die Nutzung registrieren muss, dürfte die Hemmschwelle für Verschmutzer schon recht hoch liegen.