Als „Kollektiv Strukturlos“ haben sich zwei Schülerinnen und zwei Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums für den Deutschen Jugendfotopreis 2026 beworben. Mit einer Szene, die in einer Ecke der OGH-Bibliothek zusammengebaut, durchgespielt und abgelichtet wurde. Mit Erfolg.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Otto-Hahn-Gymnasiums. Text und Fotos: Fabian Hilger

Das Kollektiv Strukturlos hat mit einer besonderen Inszenierung den Fotogruppen-Preis des Deutschen Jugendfotopreises 2026 gewonnen. Jula Arnold, Donata Durst, Antonius Kroppenberg und Janis Wustrack aus der Stufe Q2 des Otto-Hahn-Gymnasiums gehören zu den herausragenden Preisträgern des diesjährigen Deutschen Jugendfotopreises.

Unter über 8300 Einsendungen hat die Jury das Bild des Kollektivs Strukturlos, das in einer lichten Ecke unserer Bibliothek zusammengebaut, durchgespielt und abgelichtet worden ist, ausgewählt und mit dem Gruppen-Preis ausgezeichnet.

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Am Samstag ist nun die dazugehörige Ausstellung ECHT JETZT im KIT in Düsseldorf eröffnet worden.

Foto: Fabian Hilger

Die insgesamt 40 ausgewählten Preisträgerinnen waren bereits am Freitag zu der aufwendig gemachten Ausstellung im Tunnelmuseum am Rhein und zum Rahmenprogramm des Preises mit Workshops und viel Austausch angereist.

Sie erfuhren dann erst im späten Samstagnachmittag im feierlichen Rahmen, wer welchen Preis gewonnen hat. In der Situation ist das eine schöne Überraschung für das Kollektiv und die am Bild Beteiligten.

Wer jetzt neugierig geworden ist, fährt nach Düsseldorf – die Ausstellung läuft bis Mitte November – oder wechselt auf die Website des Fotopreises und schaut sich den Beitrag der vier Preisträger*innen zum Jahresthema „Ein Haus, Ein Boot, Ein Auto“ näher an.

Es geht um soziale Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und um Zukunftsfragen und Chancen. In dem Bild dazu ist allerhand fotografisch ins Licht gebracht, voller Bezüge. 

Alle 40 ausgewählten Arbeiten der Preisträger*innen sind online ausgebreitet und mit Interviews versehen. Darüber hinaus gibt es viele spannende Einblicke in die Zusammenhänge des Jugendfotopreises, der jedes Jahr dazu aufruft, sich fotografisch zu allem, was im Hier und Jetzt und für die Zukunft echt zählt, auszudrücken.

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