Die bei Radfahrern beliebte „Mainstreet“ quer über das Zanders-Areals ist seit einigen Wochen nur mit einer umständlichen Umleitung zu nutzen. Grund dafür sind Schäden an den historischen Schornsteinen, die zu einem Steinschlag führen könnten. Zudem stehen die ersten größeren Abrissarbeiten an – mit punktuellen Folgen für den Verkehr.

Die sogenannte Mainstreet führt geradlinig von Nord nach Süd über das Zanders-Areal und hat sich seit der Freigabe für eine beliebte Abkürzungsstrecke für den Radverkehr entwickelt. Seit einigen Wochen werden die Radlerinnen und Radler jedoch auf eine Strecke umgeleitet, die um viele Ecken und über viele tückische Gleise führt.

Grund für die Umleitung sind Schäden an den beiden denkmalgeschützten Schornsteinen des ehemaligen Kraftwerks, berichtet nun die Stadt auf Nachfrage. Im Rahmen der Instandhaltungsarbeiten hatten im September Industriekletterer verrostete Metallringe an den Schornsteinen entfernt.

Für die Arbeiten war vorsorglich ein Bereich im Umkreis von rund 18 Metern (1/5 der Höhe des Schornsteins) um die Schornsteine abgesperrt und die Umleitung des Fuß- und Radverkehrs eingerichtet worden.

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Bei den Arbeiten sei weiterer Sanierungsbedarf festgestellt worden: An einigen Stellen haben sich Ziegel gelöst. Diese Bereiche, so die Stadt, sollen im Rahmen einer Teilsanierung instand gesetzt werden.

Die etwa drei Wochen dauernden Arbeiten sollen möglichst noch vor Beginn der Frostperiode im November beziehungsweise Dezember abgeschlossen werden. Erst danach könne die Absperrung und die Umleitung des Fuß- und Radverkehrs aufgehoben werden.

Abrissarbeiten werden ab Dezember vorbereitet

Unabhängig davon laufen die Vorbereitungen für den Abriss einiger Gebäude auf der Rückseite des sogenannten Altstadtensembles. Damit sollen die denkmalgeschützten großen Gebäude im Zentrum des Areals freigelegt und für Präsentationen vorbereitet werden, die man dann möglichen Investoren vorlegen will.

Die Vorbereitungen für den Abriss beginnen im Dezember. Dazu gehören nach Angaben der Stadt unter anderem die Baustelleneinrichtung und Maßnahmen zum Schutz der Denkmäler sowie der Beginn der Schadstoffsanierung. Der eigentliche Rückbau soll voraussichtlich im Februar 2027 starten.

Diese Arbeiten finden in einem nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Geländes statt. Nach aktuellem Stand sei aber trotzdem mit zeitlich beschränkten, durch Baustellenverkehr hervorgerufene Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr zu rechnen.

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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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