Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst belasten Kommunen
Mit Spannung blicken die Bürgermeister auf die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, denn jeder Prozentpunkt mehr Gehalt belastet die ohnehin schon nahezu bankrotten Kommunen. Fünf Prozent fordern die Gewerkschaften – und jeder Kämmerer weiß genau, was ein Prozent für seinen Etat bedeutet – und da muss vor allem den Bergisch Gladacher bange werden. Denn ein Prozentpunkt kostet

  • in Rösrath 75 000 Euro
  • in Kürten 37 000 Euro
  • in Odenthal 32 000 Euro
  • in Overath 100 000 Euro
  • in Bergisch Gladbach 270 000 Euro

Kein Wunder, dass Lutz Urbach sagt:

„Fünf Prozent Gehaltserhöhung sind nicht zu vermitteln.“

Denn das hieße eine Last von 1,35 Mill. Euro. Allerdings hätten die Mehrkosten keine direkten Auswirkungen auf die Haushaltsplanungen – weil sich Bergisch Gladbach und die meisten anderen Kommunen im Rheinisch Bergischen Kreis ohnehin schon einen Nothaushalt habe. Die höheren Gehälter gehören haushaltsrechtlich zu den Pflichtausgaben und würden daher mit Kassenkrediten finanziert. Bergisch Gladbachs Kämmerer Jürgen Mumdey:

„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.“

Das gilt aber nur kurzfristig, kommentiert Matthias Niewels:

Wie lange geht das Schuldenmachen noch gut? Wenn die Zinsen ansteigen, rollt auf die kommunalen Haushalte eine gigantische Welle neuer Schulden zu. Die werden dann mit neuen Krediten bezahlt. So sind die absehbaren Gehaltserhöhungen für die Etatplanungen nur ein durchlaufendender Posten in einem vollständig aus dem Ruder laufenden Finanzierungssystem.

Quelle: KSTA, Kommentar

Goethegesellschaft zieht Bilanz
Seit zehn Jahren besteht die Goethe-Gesellschaft in Bergisch Gladbach. Aus diesem Anlass legt sie jetzt eine Festschrift vor und läd ein:

  • am Freitag, 15. Januar redet Heike Spies, Kustodin des Goethe-Museums Düsseldorf, über „Goethes West-östlichen Divan – Brücke und Brunnen“, ab 19 Uhr in der Service-Residenz Schloss Bensberg
  • zur Festveranstaltung zum Jubiläum am Sonntag, 11. April, in der Villa Zanders.

Quelle: KSTA
Info: Website der Goethegesellschaft

VHS legt neues Programm vor
Unter der hübschen Überschrift “Tango, Wollust und gesunde Pause” berichtet die BLZ über den Start der VHS ins Frühjahrssemester. Denn los geht es am 7. Februar mit einer rauschenden Karnevalsveranstaltung. Ernst wird es am 22. Februar – mit dem gewohnt sehr breiten Programm, das 638 Angebote bereit hält. Hinter „Entdecke die Wollust“ verbirgt sich der legendäre Strickkurs aus den 80ern, der neu aufgelegt wird. Schwerpunkt ist im ersten Halbjahr das Thema „Lateinamerika“ mit landestypischen Angeboten vom Tanzen über Sprachunterricht und Kochen bis zum Film.
Quelle: BLZ
Weitere Info: Website der VHS

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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