Holger Müller am Wahlabend im Kreishaus mit seinem Parteifreund Hardy Wittrock

Mit 41,2 Prozent der Erststimmen hat Holger Müller (CDU) sein Direktmandat für den Wahlkreis 21 (Bergisch Gladbach und Rösrath) eindeutig verteidigt. Seine Hauptkonkurrentin, Helene Hammelrath (SPD) kam zwar auf sechs Prozentpunkte an den CDU-Mann heran, hatte letztlich aber keine echte Chance.

Dennoch ist das Ergebnis für Müller nicht berauschend.

  • Zum Beispiel im Vergleich zu seinem Kollegen Rainer Deppe, der im Nachbar-Wahlbezirk 22 mehr als 45 Prozent holte – und seinen SPD-Konkurrenten mit einem Abstand von 14 Prozentpunkten deklassiert.
  • Zum Beispiel im Vergleich zum Wahlergebnis 2005: Damals  holten Müller und seine CDU  (2005 gab es auf Landesebene noch keine Zweistimme) noch fast vier Prozentpunkte mehr.

Der Absturz der CDU bei den Zweistimmen fiel allerdings mit einem Minus von neun Prozentpunkten noch tiefer aus als der Stimmenrückgang für den Direktkandidaten. Womit der Schluss erlaubt ist, dass Holger Müller vom schlechten Trend seiner Partei mit nach unten gerissen wurde – und nicht umgekehrt.

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Redaktion

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