Bürgermeister Lutz Urbach hatte in seinem abgespeckten Sparplan für 2011 eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht, zu denen wir in einer Umfrage nach Ihrer Meinung gefragt hatten. Die Ergebnisse liegen jetzt vor – und zeigen ein relativ klares Bild: die meisten der Sparvorschläge stoßen auf zähneknirschende Zustimmung. Nur die Politiker selbst könnten etwas mehr tun.

Bei einer ziemlich kleinen Basis von 18 beantworteten Fragebögen ist die Umfrage natürlich alles andere als repräsentativ, aber der Trend ist dennoch interessant.

Auf nahezu einhellige Zustimmung stoßen

  • die Erhöhung der Grundsteuer
  • die Kürzung des Zuschusses für die Karnevalsvereine
  • der Plan, dass Sportvereine keine Gebühren für Sportstätten zahlen müssen
  • die Nichtantastung der Zuschüsse für Lernhilfen
  • vorläufiger Bestandsschutz für Schulschwimmbad Mohnweg

Eine Zustimmung von deutlich über 50 Prozent gibt es auch für folgende Vorschläge:

  • Erhöhung der Gewerbesteuer
  • Brunnen werden weiter betrieben
  • öffentliche Toiletten werden zum Teil erhalten
  • Parkgebühren werden nur bis 20 Uhr erhoben (statt 22 Uhr)
  • 10 % weniger Theaterförderung für Bergischen Löwen
  • Museen werden nicht geschlosse, Trägerschaft geht an private Vereine
  • Bürgerzentrum Refrath bleibt erhalten
  • Bürgerzentrum Schildgen muss neuen Träger suchen
  • Stadtbücherei im forum bleibt erhalten
  • Stadtteilbücherei Bensberg bleibt erhalten
  • Musikschule bleibt erhalten, muss aber an Gehältern sparen
  • Kulturprojektförderung wird um 2000 (statt 5000) € gekürzt
  • Seniorenbeirat bleibt
  • Zuschüsse für Jugendpflege, Suchtprävention, Sexualpädagogik bleiben

Klare Ablehnung gibt es dafür, dass

  • die Schulbibliothek Paffrath geschlossen wird
  • die Zuschüsse für Sportvereine von 110.000 € gestrichten werden
  • die Stellen aller stellvertretenden Bürgermeister erhalten bleiben

Und, wie sieht Ihre Meinung dazu aus? Nutzen Sie das Kommentarfeld unten.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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