Der Mutzbach ist einer der größten Nebenflüsse der Dhünn, und da diese in die Wupper mündet, untersteht der Mutzbach dem Wupperverband. An der Paffrather Mühle kommt der Bach aus dem Untergrund und fließt ein langes Stück offen, wie es scheint unberührt. Mit dem Hund habe ich den Bach erkundet bis kurz vor das Dünnwalder Freibad, das er mit seinem Wasser speist. In lockerer Folge werde ich in meinem Blog zeigen, wie schön es entlang des Baches ist. Dort gibt es mehr Informationen zum Bach und mehr Fotos als hier, das würde hier den Rahmen sprengen. Vielleicht hat der eine oder andere einmal Lust, sich das alles in Natura anzusehen. Das lohnt sich auf jeden Fall.

Die Serie beginnt also mit dem Paffrather Mühlenteich. Im letzten Jahr, kurz vor Wintereinbruch, wurden dort alle Brücken erneuert und der Rundweg gemacht, so dass man dort jetzt wunderbar um den Teich und die angrenzenden Wiesen spazieren gehen kann.

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Der Teich selbst verlandet zusehends. Bei langen Hitzeperioden stinkt er und wirkt umgekippt, aber bei dem vielen Regen in diesem Jahr sieht er gesund aus, es wachsen Pflanzen darin und die Vögel fühlen sich wohl.

Hier ist der Teil, der schon fast völlig verlandet ist.

Dort brüten vorzugsweise die Stockenten und die Teichhühner.

Im offenen Teil des Sees leben Teichhühner, Kanadagänse, Nilgänse und andere kleine Wasservögel und nutzen den Uferbereich zum Brüten. Es wurde auch schon häufiger ein Eisvogel beobachtet, den ich aber noch nicht vor die Kamera bekommen konnte.

Dieses ist die Nilgans, die sich inzwischen von einem einzigen Paar in 2005 auf eine stattliche Anzahl vermehrt hat. Ein schöner Vogel, aber singen kann er nicht.

Nilganskinder.

Eine mir unbekannte Schönheit.

Je nach Tages-, Jahreszeit und Licht kann man verwunschene Fotos machen. Auf diesem ersten ist alles nur Spiegelung bis auf das kleine Gestrüpp in der Bildmitte und ein paar Pflanzen am unteren Bildrand. Auch die Andeutung von Himmel ist Spiegelung. Beim zweiten Foto ist es ähnlich.

Rund um den See.

Damit endet für heute der erste Teil. Die Fortsetzung wird den Teil des Mutzbaches beschreiben, vom See bis zum Waldrand, entlang der Wiesen.

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Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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6 Kommentare

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  1. Danke für die Info, HerrKnöttgen. Inzwischen glaubte ich das auch nicht mehr, da entspricht der Bach sicher nicht mehr den Wasserqualitätsansprüchen, die man heute hat. Aber damals hat man mir das so erzählt. Der Beitrag ist ja auch schon steinalt und viel Wasser den Mutbach runtergeflossen. :)

  2. Guten Tag ,
    ich möchte sie nur kurz korrigieren , der utzbach , speist das Waldbad nicht , er fliesst nur über das Gelände .
    Das Schwimmbad wurde vor ganz langer Zeit mal vom Bach gespeist , dieses ist aber schon Jahrzehnte her .

  3. Liebe Fotografin;

    Toll, Ihre Bilderserie!!! – Übrigens ist auch der “junge” Mutzbach zwischen Mutz und Nußbaum interessant: er macht in Mutz seinen “Blitzstart” mit einer kräftigen Karstquelle.
    Er ist der zweitlängste Zufluss der Dhünn, kommt aber mit seiner Abflussmenge höchstens an 3. oder 4. Stelle. — Die “unbekannte Schönheit” auf Ihrem Foto ist übrigens eine Krickente – die kleinste Entenart unseres Kontinents. Sie ist insgesamt nicht häufig und in Ihrer Gegend eher ziemlich selten!

    Liebe Grüße
    Ralf Schneider

  4. Ein dickes Kompliment für Ihre Mutzbach-Foto-Strecke!
    Weiterhin viel Spaß am Erkunden unsrer bergischen Heimat!