Vor über einem Jahr hatte die Stadt Bergisch Gladbach und das Planungsbüro SSR – Schulten Stadt- und Raumentwicklung – die Frage gestellt, wie Bergisch Gladbach in 20 Jahren aussehen soll, was getan werden muss, damit die Stadt auch künftig ein beliebter Wohn- und Arbeitsort ist.

Seither wurden diese Fragen in Workshops und Arbeitskreisen mit Bürgern, Politik und Verwaltung diskutiert. Dabei wurden nachAussage von Bürgermeister Lutz Urbach “gemeinsam Ideen entwickelt und konkrete Handlungsansätze erarbeitet, die in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Bergisch Gladbach – ISEK 2030 eingeflossen sind”.

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Allerdings hatte es in der Zwischenzeit auch mal Kritik an der teuren Arbeit der externen Planer gegeben.

Am Mittwoch (ab 18.30 Uhr, Ratssaal Bensberg) sollen die Bürger zum Abschluss nun über die Ergebnisse informiert werden.  

Neben der Vorstellung der Ergebnisse soll mit am ISEK 2030 Beteiligten, dem Verwaltungsvorstand und dem Gutachterbüro diskutiert werden:

  • Haben die Gutachter und die Verwaltung Ihre Vorschläge und Anregungen aufgenommen?
  • Welche Erwartungen haben Sie an die Verwaltung und die Politik?
  • Welche Ziele werden vorrangig angegangen? Wie wird die Verwaltung künftig mit dem ISEK 2030 umgehen?

Nach dem Bürgerforum wird der Entwurf des Konzepts in die politische Beratung im Stadtrat eingebracht werden. Das ISEK 2030 bildet die Grundlage für den Flächennutzungsplan, der ab Frühjahr 2012 neu aufgestellt werden soll.

In einem Zwischenbericht hatten die Sommer bereits ein paar wichtige Ergebnisse zusammengefasst -und bietet auf  fast 100 Seiten sehr viel spannendes Datenmaterial und Profile der einzelnen Stadtteile. Die wichtigsten Punkte:

  • Bergisch Gladbach ist vor allem durch seine starke Verflechtung mit Köln und dem Bergischen Land geprägt.
  • Die große Herausforderung kommt durch die Demographie: bereits jetzt seien 13 Prozent der Häuser von Menschen über 70 Jahren bewohnt –  in einigen Stadtteilen sind es sogar noch deutlich mehr.
  • Die Stadt leidet unter dem Durchgangsverkehr, die Wirtschaft unter der fehlenden Autobahnanbindung – daher müsse ein Gesamtkonzept für den Verkehr her.

Weitere Informationen:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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