Nach dem Gespräch mit zwei Tafel-Verantwortlichen und dem Blick hinter die Kulissen jetzt der dritte und letzte Teil der Tafel. Reportage.
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Da ist sie. Meine Beute: Staudensellerie, Weißkohl, Würstchen, Käse, Brot, Brötchen, Salat, Lauchzwiebeln, Joghurt, Weintrauben, Mirabellen und in den beiden kleinen Flaschen ist Shampoo.

Dieses Fertiggericht wurde großzügig gespendet und genau so großzügig abgegeben. Davon hab ich 2 bekommen. Aber ich weiß noch nicht, wie das schmeckt. Unten drin Reis, oben drin eine Soße.

Ich gestehe, kein Freund von Fertiggerichten zu sein. Die habe ich auch nie gekauft, als es mir finanziell noch besser ging. Lieber koche ich selbst.

Nun würde ich mich freuen, wenn diese Berichte helfen könnten, Schwellenängste und Vorurteile zu überwinden und das Angebot der Tafel zu nutzen. Denn es gibt viel mehr Menschen, die Anspruch auf diese Leistung haben, aber das Angebot nicht annehmen.

Weitere Informationen:

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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