Nach den Ergebnissen der ersten Volksbefragung seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Deutschlands Bevölkerung deutlich kleiner, als bislang angenommen. Einzelne Städte müssen ihre Daten auf der Basis des sogenannten Zensus 2011 jetzt kräftig nach unten korrigieren: Aachen zum Beispiel verliert auf dem Papier 8,5 Prozent der Einwohner, in Bonn sind es noch 6,1 Prozent.

Aber es geht auch anders herum: einige Städte sind größer, als gedacht. An der Spitze der bundesweiten Tabelle mit den größten Bevölkerungsgewinnen steht Bergisch Gladbach mit einem (rechnerischen Zuwachs) um drei Prozent oder 3188 Köpfen:

Statt 105.690 Menschen, wie zuvor errechneten, lebten zum Stichtag 9.5.2011 offiziell genau 108.878 Personen in der Stadt.

Die Stadtverwaltung hatte ohnehin eigene, noch höhere Zahlen: Zuletzt hatte sie im Dezember 2012 genau 110 150  Einwohner ausgewiesen. Dennoch werden die neuen Zensus-Zahlen große Auswirkungen haben – zum Beispiel auf die Schlüsselzuweisungen für den Stadtetat.

Quelle: Zensus 2011 – die wichtigsten Daten, Seite 10

Die Datenbank des Statistischen Bundesamtes bietet darüber hinaus eine riesige Fundgrube an statistischen Daten, die auf jede einzelne Kommune herunter gebrochen werden können. So sieht zum Beispiel die aktuelle Alterspyramide in Bergisch Gladbach aus:

Und so schneidet Bergisch Gladbach in der Region in den Kathegorien Alter, Ausländeranteil und Frauen sowie beim Wohnungsbestand ab:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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