Fritz Roth

Zum ersten Todestag des bundesweit bekannten Bestatters Fritz Roth aus Bergisch Gladbach am 13.12.2013 werden seine Witwe Inge Roth und seine Kinder Hanna Thiele-Roth und David Roth die Fritz Roth Stiftung ins Leben rufen und mit 50.000 Euro Gründungskapital ausstatten. Das gab die Familie jetzt in Bergisch Gladbach bekannt.

Hans-Martin Schmidt, der Vorsitzende der Apfelbaumstiftung, beteiligt sich mit einer Zustiftung in Höhe von 5000 Euro.

Nach Angaben der Erben soll die Fritz Roth Stiftung “Trauer ist Liebe“ die Ideen des Bergisch Gladbacher Bestatters am Leben erhalten und Menschen mit Gefühlen und Gedanken über die eigene Endlichkeit vertraut machen. Die Stiftung werde sich zudem für den Erhalt und die Förderung von Trauerritualen einsetzen. Eine weitere Aufgabe sei Wissen über Tod und Trauer zu sammeln, zu mehren und für eine breite Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Ein enger Gedanken- und Erfahrungsaustausch soll die Stiftung mit international führenden Repräsentanten der Trauerforschung verbinden. Die wichtigsten Gedanken, Inhalte und Ergebnisse sollen in Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Besonders am Herzen lagen Fritz Roth trauernde Kinder. Daher unterstützt die Fritz Roth Stiftung “Trauer ist Liebe“ gemeinnützige Projekte, die Kindern helfen sollen, den Tod zu verstehen und mit Trauer im Alltagsleben umzugehen. Kinder und Jugendliche mit dem Tod wieder vertrauter zu machen, sei ein weiteres Ziel der Stiftung. Sie werde Experten in Schulen schicken, um über diese Themen zu sprechen.

Die Stiftung wird alle zwei Jahre den Fritz Roth Medienpreis für Zivilcourage verleihen. Ausgezeichnet werden zukünftig Menschen, die sich in den Medien wahrhaftig und mutig für einen bewussteren Umgang mit Trauer und Tod eingesetzt haben.

Ein Porträt im Bayerischen Rundfunk

An Fritz Roth wird auch in dem Film „Es kommt, wie es kommen muss – Drei Menschen und ihre Schicksale“ im Bayerischen Fernsehen am Sonntag, 24. November 2013, 15.30 Uhr, erinnert.  Einen kurzen Ausschnitt gibt es hier.

Weitere Informationen:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.