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6 Kommentare zu “Schubek will „unbequeme Themen anschneiden“”

  1. Sehr geehrter Radler-Freund,
    es kann natürlich ihr subjektives Empfinden sein, dass die CDU sich nicht um Radverkehr kümmert und wir alle Parkplatz- und Tiefgaragen Fetischisten sind, ich kann Ihnen jedoch versichern, dass dies bei weitem nicht so ist!
    Es wurden in den letzten Jahren einige Verbesserungen für den Radverkehr auf die Wege gebracht. Hier gibt es viele kleine Beispiele, Entfernungen von Umlaufgittern bzw. besserer Abstand damit auch Radfahrer besser durchkommen, neue Radfahrstreifen auf Straßen, nach den letzten beiden Wintern zusätzliche Gelder in die Notwendige Straßenausbesserung durch Frostschäden, da ja gerade für Radfahrer Schlaglöcher hochriskant sind. Dann das Großprojekt Radstation was dazu beitragen kann ein positiveres Bild für Radfahrer in der Innenstand zu schaffen. Persönlich hatte ich noch in einer der letzten Sitzungen auf starke Fahrbahnverschmutzungen im Bereich Heuweg (Bahnübergang nach Brück) und am Flehbachmühlenweg hingewiesen welche beim Bremsen für Radfahrer zum wegrutschen führen kann. Weitere dieser Kleinigkeiten wurden in den letzten Jahren von verschiedenen Ratsmitgliedern gemeldet. Ich weiß jedoch auch, dass es noch viel zu tun gibt und das zum Teil Situationen schlecht sind, diese gilt es Schritt für Schritt zu verbessern. Ich persönlich sehe das Fahrrad als Verkehrsmittel an welches auch jetzt schon einen höheren Stellenwert in der Verkehrsplanung haben sollte, dies sehen auch weite Teile der örtlichen CDU so! Da ich seit einigen Monaten fast alle meiner Fahrten unter 3 km mit dem Rad erledige und ich täglich mit dem Rad zur Arbeit nach Köln fahre weiß ich auch wovon ich schreibe, in Köln ist die Situation an den straßenbegleitenden Radwegen eine noch größerer Baustelle hier z. B. Olpener Str.. Wir werden uns auch weiterhin für Fahrradverkehr einsetzten und mit konkreten Planungen und Verbesserungen Schritt für Schritt Radfahren in GL angenehmer machen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Robert Martin Kraus

  2. Die regelrechte Jagd, so kann man den subjektiven Eindruck gewinnen, die in Köln auf Radfahrer gemacht wird, gibt es hier zwar (noch?) nicht, aber das Klima gegenüber Zweiradfahrern generell ist auch nicht viel besser.
    Von den sogenannten, selbsternannten bürgerlichen Parteien wird das Fahrrad allgemein eher als Freizeitsportgerät denn als Verkehrsmittel angesehen.
    Dabei ist im Hinblick auf Probleme wie Lärm-und Abgasbelastung (Feinstaub!) das Fahrrad eine nahezu perfekte Lösung, insbesondere in Verbindung mit einem GUT! funktionierenden ÖPNV (Bus & Bahn).
    Auch das Thema e-mobility lässt sich wohl eher und schneller mit pedelecs als dem flächendeckenden Einsatz von Strom-Autos umsetzen. Etwas was aber vom “zuständigen” Ex-Bunds-Verkehrsminister (HERR RAMSAUER) völlig verschlafen wurde. (womöglich spekuliert er wie Kollege Wissmann auf einen lukrativen Lobbyisten-Job bei der Auto-Industrie?)
    In Gläbbisch sieht es nicht viel besser aus. Der selbst-radelnde mit dem Prestige-Projekt “Rad-Station” teil-überfordert wirkende Spitzenbeamte macht auch in seinem Zusatz-Salär-Posten als Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft nicht den Eindruck übermässigen Engagements, um das mal wohlwohlend-euphemistisch auszudrücken.

    Hier gäbe es also aus Sicht jedes “alternativen” Kandidaten von Rot oder Grün sofort nach erfolgtem Wahlsieg einiges anzupacken.
    Ob der Kandidat Krell (FDP), der gerne mit Rallyewagen posiert und seinen BMW schon mal demonstrativ vor dem angestrebten Dienstsitz abstellt, sich hier ähnlich umweltfreundlich positioniert bleibt einstweilen azuwarten. Aber das wäre für die – zugegeben – Minderheit der Radel-Enthusiasten sicher ein wichtiger Wahl-Prüf-Stein. Aber Quer-und Um-Denker sind ja durchaus öfters durch kreative Lösungen aufgefallen.

    Bei der CDU, bekannt als Parkplatz und Tiefgaragen Fetischisten braucht man sich leider wenig Hoffnung zu machen. Das wird dann, trotz Fracking, in 20 Jahren durch den “Markt” geregelt, wenn 1 Milliarde Chinesen Auto fährt und Benzin verbraucht…

  3. “Politik ist eine Form des Kampfsports”
    Das gilt auch für den Wahlkampf !?!

  4. Oha, wenn einem zur Radverkehrsförderung mal wieder nur “Rad weg”e einfallen, dann gute Nacht.

    Wenn es ums Fahrradklima geht, dann ist es vieleicht zu überdenken, ob es als Stadtverwaltung sinnvoll ist, Autofahrern das Befahren der Fußgängerzone zu gestatten, um Fußkranke beim Augenartzt abzuliefern, es jedoch bei Radfahrern als zumutbar ansieht ihr Rad am Adenauerplatz abzustellen um zur S-Bahn zu gehen…

    Da liegt anderes im Argen, als mit weiteren Flickenteppichen, welche ja auch teuer unterhalten werden müssten, Radfahrer in Fallen zu locken.

    So auch an der “unteren Hauptstraße” wo schon fast seit einem Jahr überlegt wird, wie man die vom Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossene Tempo 20 Zone umsetzt. Teile der Verwaltung möchten nämlich, dass die Radfahrer dort dann auf einem Streifelchen im Türöffnungsbereich der dort parkenden KFZ fahren.

    Falls dann mal wer die Tür unvorsichtig öffnet, kann man dann ganz schnell mal vor den folgenden Kraftverkehr stürzen.

    Falls man da unbedingt Farbe auf den Asphalt kippen will, dann doch bitteschön so:

    http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/praxisbeispiele/anzeige.phtml?id=2228

    Das würde bis zur Bushaltestelle vollkommen ausreichen!

  5. Lieber Peter Baemle-Courth,

    ich freue mich auch auf gute Diskussionen und einen fairen Wettbewerb der Argumente.

    Priorisieren ist in der Tat eine der wichtigen politischen Aufgaben, die wir gemeinsam angehen müssen. Aus Erfahrung weiß ich, dass Sparen und Qualität nicht immer im Konflikt stehen. Darüber sollten wir sprechen.

    Ihnen wünsche ich einen guten Start in die Woche,
    Beste Grüße
    Michael Schubek

  6. Lieber Mitbewerber Michael Schubek,

    besten Dank für die Positionierung und die Themenliste. Bei etlichen Themen werden wir sicher “Seite an Seite” arbeiten, bei manchen Themen (Frage des Autobahnzubringers über den alten Bahndamm) bin ich gespannt, wie Sie und die SPD sich letztlich verhalten werden. Andere Themen (“Kultur”, “gegen Personalabbau”, “Haushaltskonsolidierung”, “Vorrang für Bildung” u.a.) müssen allerdings auch priorisiert werden, laufen zum Teil sogar gegeneinander.

    Ansonsten freue ich mich auf einen guten, kollegialen Wahl”kampf” (oder besser: Wahl”wettbewerb”) mit sachlicher Diskussion.

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Peter Baeumle-Courth

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