An: Lutz Urbach, Jörg Krell, Michael Schubek,  Peter Baeumle-Courth, Tomas Santillan, Klaus Graf

Sehr geehrte Herren,

Hajo Tiefenstädter

vor einigen Tagen informierten wir Sie über die Initiative Kulturnetzwerk Bergisch Gladbach. Als einer der Erstunterzeichner des Aufrufs “Für den Kultur-Park Bergisch Gladbach” sende ich Ihnen diese Nachricht, die mit den anderen Erstunterzeichnern abgestimmt ist:

Wir wollen Kultur stärker in das Bewusstsein der politisch Handelnden rücken und erreichen, dass die Pläne für den StadtKulturGarten (Regionale 2010) und der Stadtplaner Ralf Ebert und Dr. Friedrich Grad von STADTart aus der Schublade genommen werden, wohin sie mit dem Hinweis “kein Geld” gelegt wurden.

Wenn Bürgermeister, Verwaltung und Politik etwas wirklich wollen, hat das meistens funktioniert. Die Eigenbetriebe der Stadt sind Beispiele, wie einengende Vorschriften für den Kernhaushalt legal umgangen werden, z.B.  Grundstücksgeschäfte durch die SEB. Weshalb sollte es nicht möglich sein, hierüber die notwendigen Umbauten in der Villa Zanders für einen Museumsshop und ein kleines Cafe zu finanzieren?

Im September 2011 unternahm ich den bisher letzten Versuch, über einen Antrag der FDP-Fraktion an den Ausschuss Bildung, Kultur, Schule und Sport Verbesserungen für die Villa Zanders zu erreichen, und zwar in Form einer besseren Wahrnehmung, eines mit ehrenamtlichen Kräften betriebenen Museumsladens und eines kleinen Cafés. Das Theatercafe war interessiert, es mit zu betreiben.

Den vom Ausschuss befürworteten Prüfantrag an die Verwaltung und deren Stellungnahme finden Sie im Anhang. Bisher ist nichts geschehen – ebenso wenig wurde der Masterplan Kultur umgesetzt, den damals der Fachbereich 4 vorstellte, immer mit dem Hinweis auf die leere Stadtkasse.

Wir bitten Sie,  unsere Initiative zu unterstützen und unsere für die Villa Zanders und die Stadt so wichtigen Vorschläge aufzunehmen und sich für deren Realisierung einzusetzen.

Herzliche Grüße, Hans-Joachim Tiefenstädter

 

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