Aktualisierung 11.8.2014: Die 87-jährige Frau, die am vergangenen Freitag von einer Straßenbahn der KVB-Linie 1 zwischen Kippekausen und Refrath erfasst worden war, ist am Sonntag an den Folgen des Unfalls gestorben. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Bisher sei nicht sicher geklärt worden, warum die Seniorin die Gleise direkt vor einer herannahende Bahn  betreten hatte. Fremdverschulden schließt die Polizei auf jeden Fall aus, auch würden keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen den 62-jährigen Fahrer der Straßenbahn geführt.

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Der ursprüngliche Beitrag vom 8.6.2014

Am Freitag gegen sieben Uhr morgens ist eine 87-jährige Frau ohne Vorwarnung aus einem Gebüsch auf das Gleis der KVB-Linie 1 zwischen Kippekausen und Refrath getreten. Der 62-jährige Bahnfahrer bremste zwar noch stark ab, die Frau wurde aber dennoch erfasst und geriet zwischen den vorderen Rädern der Bahn, teilt die Polizei mit.

Die Feuerwehr schickte sofort beide hauptamtlichen Feuerwachen Süd und Nord, die Rettungswagen der Rettungswachen West und Süd sowie das Notarzteinsatzfahrzeug der Rettungswache Süd an die Einsatzstelle am Wickepfädchen. Nach Informationen der Feuerwehr befand sich die Drau unter dem vorderen Drehkranz der Straßenbahn, war aber nicht  eingeklemmt und trotz ihrer schweren Verletzungen ansprechbar.

Nachdem die Strecke gesperrt und die Fahrdrähte beider Gleise abgeschaltet waren wurde die Seniorin vom Notarzt versorgt. Ein Ersatzfahrer der KVB konnte die Bahn dann sehr vorsichtig zurücksetzen und das Unfallopfer befreien. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist sie „schwerst verletzt“ und in Lebensgefahr; daher wurde sie in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln gebracht.

Nach ersten Ermittlungen der Frau war die 87-Jährige desorientiert und trat deshalb – ohne sich der Gefahr bewusst zu sein – auf die Gleise.

Der Stadtbahn-Fahrer erlitt einen leichten Schock, er wurde ebenso wie die Fahrgäste beider Waggons durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Die Strecke wurde bereits um 7.45 Uhr wieder freigegeben.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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