Wir waren heute wandern, mit dem Risiko patschnass zu werden. Das geschah auch, aber erst gegen Ende der Wanderung. Und auch dabei hatten wir Glück im Unglück.

Wir wollten einen neuen Weg auskundschaften. Zu Beginn sind wir jedoch auf bekannten Pfaden gewandelt. Am Paffrather Friedhof vorbei, in den Reuterwald, zwischen den Schafweiden hoch auf die Voiswinkler Straße.

Die Straße haben wir überquert und sind auf der anderen Straßenseite wieder durch den Wald nach Schwarzbroich und von dort durch den Wald runter zur Altenberger-Dom-Straße.

Der Mais steht immer noch. Alle anderen Felder sind abgeerntet.
Da vorne ist die Altenberger-Dom-Straße.

Richtung Odenthal gelangt man an eine Brücke über die Dhünn. Hier haben wir die Straße überquert und sind der Dhünn auf der rechten Uferseite bachabwärts auf einem Wanderweg gefolgt.

Blick von der Brücke auf die Fischtreppen.

An diesem Wanderweg gab es Infotafeln zum Wehr und den Fischtreppen.

Der Wanderweg war mir mit dem Hund zu langweilig, denn er führt nicht direkt am Wasser entlang. Darum suchten und fanden wir Trampelpfade, die uns vielversprechender erschienen. Sie führten dicht am Bach entlang durch den Wald und boten wesentlich mehr Unterhaltung für einen Hund und für meine Kamera. Nachteilig waren die Mücken dort. Beide Ufer sind normalerweise dort ziemlich steil abfallend. Aber es gab auf unserer Seite auch ein paar gut zu erreichende Kiesstrände, an denen sich Hunde und Kinder austoben können.

Unser Trampelpfad. Schmal und voller Stolpermöglichkeiten.

Dann begegeten uns wieder Zeichen der Zivilisation: Eine Gasleitung, mit einem ziemlich matschigen Stück Weg. Aber ich hatte genug von den Mücken. Darum nahmen wir den Matscheweg und fanden den Wanderweg wieder. Man hätte dem Trampelpfad aber weiter folgen können. Das werden wir bei mückenfreiem Klima sicher noch ausprobieren.

Gasleitungspfosten voraus
Da ganz hinten drin ist der Bach.
Der Wanderweg bachabwärts verlaufend.
Und ein Blick zurück.

Einmal sind wir aber noch ins Dickicht gegangen, weil der Bach so laut zu hören war. Ich wollte sehen, warum er so laut war.

Kleine Stromschnellen waren die Ursache.
Auf dem Wanderweg an dem Maisfeld vorbei …
… kamen wir in Hummelsbroich raus, an der Straße nach Schlebusch.

An der Straße entlang sind wir dann eine Bushaltestelle weiter nach Schildgen gegangen, weil erst ab da mein Busticket gilt. Aber das sollte man nicht nachmachen. Die Straße hat dort keinen Fuß- oder Radweg. Man fühlt sich dort mit dem starken Autoverkehr doch ziemlich bedroht.

Und erst auf dem Stück holte uns dann das Wetter ein, über das alle reden. Wir wurden nass. Aber der Buss rettete uns und nahm uns mit zurück nach Paffrath.

Das war eine 3stündige Wanderung. Und meine allgemeine Info zu unseren Wanderungen sollte man hierfür unbedingt lesen.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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