Die Mädchen der U16 bei der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach

Die Mädchen der U16 bei der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach

Am zweiten Tag der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie konnten die sehr guten Teilnehmerzahlen vom letzten Donnerstag noch übertroffen werden. 296 Meldungen registrierten die Veranstalter vom TV Herkenrath. Dabei waren besonders in den Schülerklassen U16 und U14 deutlich mehr Läuferinnen und Läufer als in den Jahren zuvor am Start.

In der Kreismeisterwertung über 2.000m lag in der W15 Victoria Voss von der LG Gummersbach in 7:49,97 Minuten vorne, während sich in der W13 Carolina Haas (TV Herkenrath) durchsetzen konnte. In der W12 gab es einen spannenden Zweikampf, in dem am Ende Denise Rigal(VFL Engelskirchen) knapp vor Gianna Hamacher (TV Herkenrath) lag. Beide liefen mit 7:52,20 bzw. 7.54,15 Minuten für ihr Alter sehr starke Zeiten.

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Lange sah es so aus, als könne ein kräftiger Regen die Läufer in ihrem Drang nach Bestzeiten im Stadion an der Paffrather Straße bremsen. Am Ende blieb es aber bis auf ein 1000 Meter–Rennen, das im Regen stattfand, trocken und viele Athleten nutzten die kühle Luft für persönliche Rekorde.

So auch Esther Jacobitz. Die erst 18-Jährige Starterin von der LAV Bayer Uerdingen/ Dormagen dominierte das Frauenfeld über 1000 Meter und siegte mit deutlichem Vorsprung in 2:51,23 Minuten.

Spannender war die Entscheidung bei den Herren, wo die Zuschauer wie in der Voroche ein packendes Finish auf der Zielgeraden erlebten. Am Ende hatte Fabian Spinrath (LAV Bayer Uerdingen/ Dormagen) die stärksten Spurtqualitäten und siegte in 2:25,69 Minuten vor dem Lauftalent Taher Belkorchi aus Leverkusen. Damit führt Spinrath jetzt auch in der Gesamtwertung Mittelstreckenserie.

Im 5000 Meter Lauf setzen Johanna Rellensmann (LSF Münster) und Jan Simon Hamann (USC Bochum)die Highlights. Hamann hile sich zu Beginn des zu 5000m-Laufes unauffällig im Hauptfeld auf. Erst nachdem die 3000 Meter Marke passiert war, zündete er den Turbo. Mit 14:46,37 Minuten hatte er als Sieger am Ende einen großzügigen Vorsprung herausgelaufen. Damit liegt er auch in der Serienwertung der Langstrecke fast uneinholbar in Führung.

Johanna Rellensmann Ausflug auf die Bergisch Gladbacher Bahn war eine einmalige Angelegenheit. Normalerweise gehört die Münsteranerin zur deutschen Spitze im Triathlon. In Bergisch Gladbach erlief sie sich bei ihrem Intermezzo im Bahnlaufen in 16:51,81 Minuten aber dennoch den souveränen Sieg bei den Frauen und zugleich einen Platz in der aktuellen deutschen Top-30-Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbands.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Serie“, sagte Organisator Karl Fleschen vom TV Herkenrath. „Starke Teilnehmerfelder von den Schülern bis hin zu den Senioren und kaum ein Verein, bei dem nicht mindestens ein Teilnehmer am Ende mit einer persönlichen Bestzeit nach Hause fährt. Was will man mehr.“

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