Der Gronauer Mühlenweg nach der Umgestaltung, mit Blick auf die verengte Spur vor der Polizeiwache

Der Gronauer Mühlenweg ist nach Reparaturarbeiten der BELKAW an einer geborstenen Wasserleitung nun wieder geöffnet. Für die Verkehrsteilnehmer, die dann wieder ihre gewohnte Route Richtung Refrath nutzen können, wird sich ab diesem Zeitpunkt auch eine Änderung der Verkehrsführung ergeben: Die Fahrbahnbreite in der ersten (nördlichen) Hälfte der Straße ist verringert worden, die Breite des Fußweges dagegen erheblich erweitert.

Mehr Sicherheit für Autofahrer, mehr Komfort für Fußgänger

Die Vorteile der Veränderung: Die Sicherheit für die Kraftfahrer erhöht sich, der Komfort für die Fußgänger ebenfalls.

Für die Fahrzeuglenker stellte sich die Situation im Abbiegeverkehr aus Richtung Mülheimer Straße/Hauptstraße seit jeher unübersichtlich dar. Die Verkehrsführung aus Richtung Stadtmitte war im Abbiegebereich zwar einspurig geregelt, allerdings die Straßenbreite so üppig bemessen, dass der nachrangige Verkehr aus Richtung Gronau beim Rechtsabbiegen zum zügigen Einscheren verführt wurde, ohne auf die bevorrechtigten Linksabbieger zu achten. Anschließend tat ein erneutes Einordnen mit Spurwechsel not, sofern man an der Einmündung zum Refrather Weg links abbiegen wollte.

Der Mühlenweg aus Richtung Innenstadt gesehen, jetzt mit zwei Bürgersteigen

Zwei Spuren vor der Ampel verhindern Rückstaus

Diese Gefahrensituation ist nun durch die Verengung entschärft worden, so dass zunächst alle Fahrzeuge sich in einer gemeinsamen Fahrspur bewegen. Nach der Hälfte der Strecke weitet sich die Fahrbahn wieder auf Rechts- und Linksabbiegespur auf, um einen Rückstau vor der Ampelanlage zu vermeiden. Eine Testphase im Jahr 2014 hat die positive Auswirkung auf Sicherheit und Verkehrsfluss bestätigt.

Die Verbreiterung des Fußwegs trägt insbesondere der Funktion des Gronauer Mühlenwegs als Standort der beiden Bildungsinstitute b.i.b. und FHDW Rechnung. Der Bürgersteig war hier bislang sehr schmal ausgelegt und in schlechtem baulichen Zustand. Künftig können Studenten und übrige Passanten hier einen etwa drei Meter breiten Bereich nutzen.

Mehr Platz vor dem Cramer-Neubau für Fußgänger

Zusätzlichen Fußgängerverkehr wird der Neubau des großen Wohn- und Geschäftsgebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite hervorrufen; aus diesem Grund hat die Stadt vom Eigentümer Grundstücksflächen erworben, um auch auf der westlichen Straßenseite erstmals einen Gehweg anlegen zu können – zumindest bis zur geplanten Tiefgarageneinfahrt des Neubaus.

Hierfür sind die Bordsteine jetzt ebenfalls schon gesetzt worden; die Pflasterarbeiten werden voraussichtlich 2016 in Abhängigkeit mit dem Baufortschritt des neuen Gebäudekomplexes ausgeführt, ebenso die endgültige Ausgestaltung der Rechtsabbiegerspur von der Hauptstraße.

Gestaltungsmaßnahmen kurzfristig vorgezogen

Eigentlich waren auch die übrigen Arbeiten zur Änderung der Verkehrsführung zu diesem späteren Termin geplant. Die Abteilung Verkehrsflächen der Stadtverwaltung entschied nun kurzfristig anlässlich der ohnehin notwendigen Straßenbaumaßnahme, die neue Anordnung der Bordsteine bereits jetzt zu realisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt war die Umgestaltung im betreffenden Straßenabschnitt mit minimalem Arbeits- und Zeitaufwand umzusetzen.

Kanalarbeiten am Kreispolizeigebäude: Neue Umleitung erforderlich

Wieder aufgenommen werden nach Abschluss der Wasserrohrbruch-Reparatur die verschobenen Tiefbauarbeiten am Kanalhausanschluss des Kreispolizeigebäudes. Dazu wird die Hauptstraße zwischen Gronauer Mühlenweg und Richard-Zanders-Straße wie bereits vor einigen Wochen zur Einbahnstraße in Richtung Köln.

In Richtung Stadtmitte wird der Verkehr über Gronauer Mühlenweg, Refrather Weg und Richard-Zanders-Straße umgeleitet. Voraussichtliches Ende der Bauarbeiten ist hier nach Auskunft der ausführenden Firma der 14. September 2015.

Pressestelle Stadt BGL

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