Die Bergisch Gladbacher Bürgerinitiative hat in diesem Sommer mit ihrer Petition „Flüchtlinge in kommunaler Erstaufnahmeeinrichtung mit Bleiberecht für weiteren Asylverfahrensverlauf“ innerhalb von nur vier Wochen 3.264 Unterstützer gewonnen.

Die SPD Bergisch Gladbach hat die Petition von Anfang an mit viel Engagement gefördert.

Nun bekommt sie Rückenwind vom SPD-Unterbezirk Rheinisch-Bergischer Kreis. Dieser hat den Antrag „Umzüge von Flüchtlingen auf ein Minimum beschränken, Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wertschätzen” für den kommenden SPD-Bundesparteitag (10.-12. Dezember) nach Berlin geschickt.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe an, das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen und weiterzutragen. Bildlich gesprochen, haben wir den Ball von der Bürgerinitiative aufgenommen und spielen ihn nun – in unserem Bereich – so weit wie möglich nach vorne“, erläutern die Autoren des Antrags, Andreas Ebert und Vera Werdes.

Die beiden SPD-Mitglieder aus Bergisch Gladbach haben die Gedanken der Bürgerpetition zum Vorbild genommen und für den Bundesparteitag umformuliert. „Die zwei grundsätzlichen Ziele unseres Antrags sind, dass Umzüge von Flüchtlingen auf ein absolutes Minimum beschränkt werden und, dass die Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wertschätzt wird,“ fassen Andreas Ebert und Vera Werdes zusammen.

Am 20. Oktober wurde der Antrag zudem an alle übrigen Parteien aus Bergisch Gladbach gesandt. Verknüpft mit der Bitte – wie schon bei der gemeinsamen Resolution im Stadtrat ­ – als Bergisch Gladbacher weiterhin ein einem Strang zu ziehen und das Bürgeranliegen auch in den anderen Parteien bis auf die Bundesebene zu tragen.

Einen weiteren Erfolg kann die Bürgerinitiative schon jetzt verbuchen. Sie hat am 4. November einen Termin beim NRW-Innenminister Ralf Jäger. Hier wollen sie die Unterschriften der 3.264 Bürgerinnen und Bürger persönlich übergeben und für ihr Anliegen werben.

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