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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

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Ein Kommentar zu “DRK richtet Feldstraße für 260 Flüchtlinge ein”

  1. Ich bin gespannt, wie lange das noch gut gehen wird.

    In dem Presseartikel vom 21.10.2015 heißt es, dass der Bürgermeister keine Alternative zu dieser Entscheidung (Feldstraße) sehe.
    Dabei war es doch Herr Urbach selbst, der den Vorschlag zur Errichtung dieser Erstaufnahmeunterkunft an die Bezirksregierung Köln herangetragen hat.
    Man möchte dem Bürgermeister hier nicht vorauseilenden Gehorsam, vielmehr die allerbesten Absichten unterstellen.
    Dennoch: Wenn die Feldstraße alternativlos ist, wo kommen dann die weiteren Flüchtlinge unter, die Bergisch Gladbach in allernächster Zukunft zugewiesen werden?

    Genau wie “Sand”, wird wohl auch die Feldstraße EAE bleiben. Insofern ist die Aussage, die “Provisorien” mittelfristig wieder aufgeben zu können, wohl eher ein frommer Wunsch.
    Dass der Sportunterricht und der Vereinssport vielerorts zum Erliegen kommen werden, dürfte sehr bald zu den kleineren Problemen zählen.

    In einem anderen Artikel auf diesem Bürgerportal habe ich gelesen, dass momentan 1.500 Flüchtlinge in Bergisch Gladbach untergebracht sind. Am Jahresende dürften das bei sehr zurückhaltender Schätzung mindestens 2.000 Menschen (alleine in der Regelzuweisung) sein. Legt man den Königsteiner Schlüssel und die Tatsache zu Grunde, dass jeden Tag 10.000 + Menschen nach Deutschland strömen, dann wird sich diese Zahl wohl deutlich nach oben orientieren.

    Sei`s drum.
    Gehen wir mal von 2.000 Flüchtlingen bis zum Jahresende aus.
    All diese Menschen benötigen adäquaten Wohnraum.
    Im Artikel vom 26.10.15 heißt es auf diesen Seiten, dass man von 40 Wohnungen je 100 Flüchtlinge ausgeht.
    Für 2.000 Flüchtlinge wären das 800 Wohnungen.
    In welchem Zeitraum will Bergisch Gladbach denn 800 Wohnungen bauen?, und wo?
    Das gilt natürlich nur für 2015. Die Zahlen für 2016 dürften noch mal um ein vielfaches höher liegen.
    Bei Immobilienscout findet man- Stand heute -160 Wohnungen in Bergisch Gladbach.

    Und, falls die Frage erlaubt ist: Wo ziehen eigentlich die einheimischen Bürger hin, die ebenfalls händeringend bezahlbaren Wohnraum suchen???

    “Je besser die Betreuung, desto weniger Konflikte”?
    Eine gute und flexible Betreuung der Flüchtlinge wird nicht ausreichen um den sozialen Frieden dauerhaft zu gewährleisten.
    Ein Blick auf die Artikelbilder reicht doch schon.
    Dass es auch in Bergisch Gladbach zu Konflikten kommen wird ist doch eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich.

    Natürlich ist der überwiegende Teil der Schutzsuchenden friedlich.
    Ein gewisser Teil der Flüchtlinge wird sich aber nicht nur mit “Schutz” begnügen.
    Wenn dem so wäre, dann würden die Menschen nicht mehrere sichere Drittländer durchqueren um mit aller Gewalt nach Deutschland zu kommen.
    (siehe brennende Zelte in Slowenien, das Durchbrechen der Grenzen zu Österreich und mittlerweile auch das resolute Durchbrechen der Grenzen zu Deutschland.)

    Wenn diese Menschen erst einmal merken, dass Ihre Vorstellungen von dem Leben in Deutschland mit der Realität nicht korrespondieren, dann werden sie unzufrieden. Und das wird sich äußern. Zumal ein großer Teil von Ihnen auf sehr sehr lange Zeit in Turnhallen und Zelten (ohne jede Privatsphäre und ohne sinnvolle Aufgabe) eingepfercht sein wird.

    Sollte es dann zu Auseinandersetzungen, zunächst noch unter den Flüchtlingen, kommen, dann glaube ich kaum, dass die Mitarbeiterinnen vom DRK das lösen können.

    Überall dort, wo die Flüchtlinge die Eisenstangen aus ihren Betten ausgebaut haben, um die verschiedenen Konflikte zu klären, konnte selbst die Polizei die Situationen oft nur mit sehr großer Mühe und hoher “Mannstärke” bereinigen.

    Wie viele Streifenbeamte arbeiten eigentlich pro Schicht in Bergisch Gladbach?

    Das klingt vielleicht sehr düster.
    Sollte der Zustrom nicht abreißen, dann wird es auch in Bergisch Gladbach zu Problemen kommen, die sich viele Bürger gar nicht vorstellen können/wollen.

    Ich wünsche jedenfalls eine friedliche und aufschlussreiche Bürgerversammlung heute Abend.

    Vielleicht kann der Bürgermeister dann auch mal sagen, wie die Stadt gedenkt, die Kosten für die Hartz IV Leistungen gegen zu finanzieren, wenn die Leistungen durch das Asylbewerberleistungsgesetz wegfallen.
    Laut Frau Nahles werden 90% der Flüchtlinge in den Hartz IV Bezug fallen und dort auch verbleiben.

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