Flüchtlinge Spendenmarathon 260

Innerhalb von zwei Monaten sind bereits 40.000 Euro im Rahmen der Aktion „Fluchtpunkt Bergisch Gladbach – 100 Tage Spendenmarathon“ eingegangen. Das teilte die Stadtverwaltungam Dienstag mit. Die Aktion läuft noch bis zum 31. Januar – und bis dahin sollen möglichst 100.000 Euro zusammen kommen. Denn die Bethe-Stiftung und die Stiftung Solidarität und Menschenrechte (SUM) haben angekündigt, alle Spenden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu verdoppeln.

Inzwischen haben sich neben Privatpersonen auch einige Belegschaften, Vereine und Einrichtungen an der Aktion beteiligt.

  • So hat die Caritas RheinBerg mit Mitgliedern der ökumenischen Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Schildgen” und der „Elterninitiative der Kindertagesstätte Robin Hood“ aus Lückerath bei einer vorweihnachtlichen Geschenke-Pack-Aktion in der RheinBerg-Galerie 240 Euro eingenommen.
  • Die Hobbymalerin Anne Catrin Pollmann hat 40 Bilder zur Verfügung gestellt, beim Verkauf in der Evangelischen Kirchengemeinde in Bensberg wurden 565 Euro eingenommen.
  • Bei einem Konzert der Jazz-Band Cellardoor im Wohnzimmer von Bandmitglied Martin Pixberg wurden 1000 Euro eingenommen.
  • Die Mitarbeiter des Marien-Krankenhauses haben mit einer Tombola bei ihrer Adventsfeier 1335,79 Euro erzielt.

Spendenkonto
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE25 3705 0299 0311 5707 53
BIC: COKSDE33XXX

Dank der Verdoppelung durch die Stiftungen könnten insgesamt bis zu 200.000 Euro zur Verfügung stehen, mit denen Vereine und Organisationen im Bereich der Flüchtlingshilfe unterstützt werden sollen.

Projektbewerbungen sind bis zum 15. Januar möglich

Bislang sind nach Angabe der Stadtverwaltung zahlreiche Projektbewerbungen eingegangen. Vom Theaterprojekt, Begegnungscafe oder Nutzgarten bis zum Billardabend.

Dennoch werden weitere Projekte gesucht; die Bewerbungsfrist wurde jetzt bis zum 15. Januar 2016 verlängert. Für Bewerbungen können bei der Pressestelle der Stadt Antragsformulare angefordert werden: Telefon: 0 22 02 – 14 24 19, E-Mail: pressebuero@stadt-gl.de. Der Antrag kann aber auch formlos per E-Mail erfolgen. Angegeben werden soll die konkrete Projektbeschreibung, der finanzielle Bedarf, der Projektverantwortliche sowie der Zeitpunkt, an dem das Geld benötigt wird.

Die geförderten Projekte sollen beim Neujahrsempfang von Bürgermeister Lutz Urbach am 24. Januar im Bergischen Löwen vorgestellt werden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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