Foto: Symbolbild

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass sie Anklage gegen den 26-jährigen Marokkaner erheben will, der in der vergangenen Woche in Bergisch Gladbach verhaftet worden war. Der Mann hatte  ein Handy weiterverkauft, dass einer Frau bei einem sexuellen Übergriff in der Silvesternacht gestohlen worden war.

Der Verdacht richte sich aber nicht vorrangig auf eine sexuelle Straftat, sondern auf Diebstahl, Hehlerei und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Bürgerportal auf Anfrage. Der Mann habe jedoch unter verschiedenen Identitäten in Deutschland gelebt. Daher bestehe Fluchtgefahr und damit ein Grund für die vorläufige Inhaftierung.

Nach Ermittlungen der Polizei hatte der Mann das Handy an einen irakischen Asylbewerber verkauft, der damit in Köln aufgegriffen worden war. Ob der Marokkaner das Mobiltelefon selbst geraubt oder aber aufgekauft und weiterverkauft hatte, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch offen.

Der Verdächtige sei in Bergisch Gladbach in einer Flüchtlingsunterkunft festgenommen worden und nicht wie zunächst berichtet in einer Wohnung. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft nicht.

G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.