© Ansichtssache Klaus Hansen 2015

Bergisch Gladbachs Kultur steht nicht am Ende. Sondern vor einem neuen Anfang.

Im Februar hatten die großen Kulturverbände der Stadt, die insgesamt 6000 Kulturschaffende vertreten, sich mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt – um auf die Rolle der Kultur für die Stadtgesellschaft hinzuweisen und vor den Gefahren einer drohenden kulturellen Verarmung zu warnen. In einem nächsten Schritt stellen sich jetzt die Initiatoren der Debatte von Angesicht zu Angesicht, am politischen Stammtisch des Bürgerportals:

Wie stärken wir Bergisch Gladbachs Kultur?
Mittwoch, 16. März, 19 Uhr
Redaktion Bürgerportal,
Altes Pfarrhaus der Gnadenkirche, Quirlsberg 2
Anmeldungen per Facebook oder Mail (info@in-gl.de);
Sie können aber auch ohne Anmeldung vorbei kommen

Als Gäste haben zwei der Initiatoren des Offenen Briefes zugesagt, Lothar Sütterlin und Lothar Speer für den Stadtverband Kultur. Sie werden ihr Anliegen knapp erläutern, dann kann die offene Debatte beginnen. Auch der neue Fachbereichsleiter Kultur, Detleff Rockenberg, nimmt teil.

Kultur ist weit mehr als die Villa Zanders und der Bergische Löwe

Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema Kultur auch über die Kulturszene hinaus zu diskutieren. „Es ist wie in einem Fußball-Verein, man spricht über Fußball, aber nicht über Sport. Ein sichtbares „Quer-Denken“ ist nicht zu erkennen. Raus aus der eigenen Denk-Welt,” fordert Querdenker Olaf K. Marx in der Facebook-Gruppe „Politik in BGL”.

Genau das soll geschehen, die Verfasser des Offenen Briefs verstehen den Begriff „Kultur” sehr weit. Dazu gehören nicht nur die Villa Zanders und der Bergische Löwe, sondern natürlich auch der Karneval, die Kneipenkultur oder das Stadtbild.

„Wir wollen das Bewusstsein dafür schärfen, das Kultur DER Identifikationsfaktor für unsere Stadt ist”, sagt Lothar Sütterlin. Erst wenn sich die Bürger mit Bergisch Gladbach als Gesamtstadt und mit Gladbach als kulturelle Mitte wieder stärker identifizierten könne man verhindert, dass die Innenstadt allein dem Kommerz überlassen wird und die Stadtzentren abends einer trockenen Wüste gleichen.

Überlasst die Kultur nicht den Künstlern und Kulturpolitikern!

Damit dies gelingen kann müssen sich mehr Bürger einbringen, eben nicht nur die Kulturschaffenden und die Kulturpolitiker, sondern diejenigen, denen ein breites kulturelles Angebot am Ort wichtig ist. Dazu gehören zum Beispiel auch die Einzelhändler, Arbeitgeber und Vertreter der Wirtschaftsverbände – denn Kultur ist längst ein wichtiger Standortfaktor.

Die Kulturverbände haben einige Vorstellungen, wie das konkret aussehen könnte – aber sie sind für weitere Vorschläge und Ideen offen. Kommen Sie zum Stammtisch, hören Sie zu, reden Sie mit, mischen Sie sich ein!

Mehr Informationen:
Der Offene Brief im Wortlaut
Der Hintergrund zum Offenen Brief
Debatte zum Thema in der Facebook-Gruppe „Politik in BGL”
Alle Orte und Akteure: Kulturportal BGL
Alle Beiträge zu den Themen Schauspiel, Kunst, LiteraturMusik, Film

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.