Die Brücke über den Scheidtbach wurde komplett erneuert. Foto: Stadt GL

Die Knüppeltreppe im Steinbruch Schlade und die Rad- und Fußverkehrsbrücke über den Scheidtbach am Lerbacher Weg sind umfassend saniert worden. Mit Hilfe von Fördermitteln konnte die Stadt damit die Wander- und Naherholungsinfrastruktur stärken.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

Pünktlich zum Beginn der diesjährigen Wandersaison kann die Stadt Bergisch Gladbach die erfolgreiche Umsetzung von zwei wichtigen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen der „Förderung von Maßnahmen der Instandsetzung und Unterhaltung im Haushaltsjahr 2025“ bekannt geben. In Zusammenarbeit der Abteilungen StadtGrün und Tourismus wurden sowohl die Knüppeltreppe im Steinbruch Schlade als auch die Rad- und Fußverkehrsbrücke über den Scheidtbach am Lerbacher Weg umfassend erneuert.

Knüppeltreppe in der Schlade. Foto: Stadt GL

Die Knüppeltreppe im Steinbruch Schlade befand sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Aufgrund der erheblichen Schäden und der damit verbundenen Sicherheitsrisiken wurden die Stufen sowie das Geländer vollständig erneuert.

Die Maßnahme trägt maßgeblich dazu bei, die Verkehrssicherheit und Attraktivität dieses beliebten Anlaufpunktes wiederherzustellen. Die Förderquote dieser Maßnahme beträgt 80 Prozent. Die Stadt hat einen Eigenanteil von rund 6.000 Euro zu tragen.

Auch die Brücke über den Scheidtbach am Lerbacher Weg wurde als wichtiger Zugang in das umliegende Waldgebiet vollständig ersetzt. Der Neubau erfolgte als modernes Modulsystem, das es ermöglicht, einzelne Bauteile künftig bei Bedarf unkompliziert auszutauschen. Dadurch werden die Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit der Konstruktion deutlich erhöht.

Die vorherige Brücke musste aufgrund ihres baulichen Zustands gesperrt werden, wodurch der Zugang in das Waldgebiet zeitweise eingeschränkt war. Die Förderquote dieser Maßnahme beträgt 70 Prozent. Die Stadt hat bei dieser Maßnahme einen Eigenanteil von rund 4.000 Euro zu tragen.

Die Fördermittel stammen aus der Förderrichtlinie Naturschutz (FöNa) des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, wurden durch die Bezirksregierung Köln bereitgestellt und über den Zweckverband Naturpark Bergisches Land vergeben.

Mit den beiden Projekten stärkt die Stadt Bergisch Gladbach gezielt ihre Wander- und Naherholungsinfrastruktur und verbessert die Rahmenbedingungen zur Erholung für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Region.

Anna-Lena Breidenstein, Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, betont: „Mein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen des Naturparks Bergisches Land und der Abteilung StadtGrün für die gute und zielführende Zusammenarbeit.“

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Das lange Warten hat sich gelohnt,
    Vielen Dank an allen Beteiligten mit einem Gedicht von:

    Gedicht zum Thema Warten
    Ulrich Schaffer

    Du hast das Recht, nicht mehr zu warten.

    Wie lange hast du schon gewartet?
    Und es hat sich nichts geändert, du bist vertröstet worden.
    Du hast viel versucht, aber es ist nicht weitergegangen.
    Man hat die Geduld als hohe Tugend angepriesen
    und du hast dich in Geduld geübt und viel gelernt.
    Du hast Entwicklungsschritte einkalkuliert,
    aber die Entwicklung ist nicht erfolgt.
    Jetzt fällt dir auf, dass dein Leben an dir vorbeizieht
    und du darin kaum vorkommst.

    Du hast ein Recht
    auf deinen Wunsch nach Klarheit in deinem Leben,
    weil du willst, dass es weitergeht.
    Zu kostbar ist jeder Tag, jeder Monat.
    Es gibt ein Verwarten und Vertagen des eigenen Lebens,
    an dem du deine Energie verblutest
    und deine Freude verlierst.

    Du hast das Recht auf das Ende deiner Geduld.
    Haben die anderen nicht deine Geduld ausgenutzt?
    Haben sie nicht immer wieder kalkulierend gesagt:
    Er wird es nicht tun! Sie wird nicht gehen!
    So haben sie deine Unentschiedenheit ausgenutzt,
    dich gefangen gesetzt in deiner Geduld
    und dir dein Leben genommen.
    Aber du hast dich ihnen mit deiner Geduld auch ausgeliefert,
    du hast dich nach ihnen gerichtet
    und bist dir untreu geworden.
    Nimm dein Leben zurück, besitze es wieder.

    Es gibt Momente, da ist es wichtig,
    etwas zu beenden, einen Schlussstrich zu ziehen,
    Brücken zu verbrennen, auf und davon zu gehen.

    © Ulrich Schaffer (*1942), Fotograf und Schriftsteller

  2. Prima, dass die Stadt sich (auch) um Waldwege kümmert!
    Bin gestern über die neue Brücke gefahren: Sieht hübsch + stabil aus, nur der Übergang zum Weg sollte nachgefüllt werden – da bildet sich eine Kante (wie an diversen anderen Brücken auch).

    Leider fehlt 200 Meter südlich weiterhin eine Brücke, da muss mensch springen oder balancieren (Nordostecke des DBG-Schulgeländes). Eine befestigte Furt bzw. große Trittsteine würden auch genügen – der Bach dort ist winzig. Wie wär’s mit einem Schülerprojekt?

    Im “Krügerwald” sind die beiden kleinen Holzbrücken derzeit gesperrt. Hoffentlich werden diese ebenfalls bald erneuert – sie sind wirklich ziemlich morsch!

  3. Wunderbar! Vielen Dank allen Beteiligten! Toll, dass diese 2 Wege wieder begehbar sind! Wenn sich jetzt noch eine Initiative bilden kann, die sich um die Brücken im Neuborner Forst, und eine, die sich um die Wanderwege an der Strunde kümmert, wird die Welt wieder “heile”!