Das internationale Putzteam in Refrath und Frankenforst. Foto: Georg Cuerten

Vom städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb perfekt ausgestattet haben sich am Samstag in der Innenstadt und in vielen Stadtteilen Vereine, Initiativen und Einzelpersonen auf den Weg gemacht, ihre Nachbarschaft vom Müll zu reinigen. Zum Abschluss trafen sich die Beteiligten auf dem Lückerather Anger, um sich mit den von Bürgermeister Lutz Urbach gegrillten Geflügelwürstchen über das Erlebte auszutauschen. Und in der Tag gab es einige interessante Geschichten.

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In Refrath und Frankenforst zogen die Ehrenamtlern gemeinsam mit einigen der Flüchtlingen los. Ein Teilnehmer berichtet von einer Begegnung mit einer Dame im Wald in Kippekausen, die sich ganz spontan äußerte: „DANKE fürs Saubermachen!”

„Warum werfen die Leute ihren Müll einfach weg – und nicht in die Mülleimer?”

Einer der Flüchtlinge, ein Mann aus Irak, wunderte sich immer wieder: „So wirklich verstehe ich das nicht, wieso werfen die Leute alles auf den Boden, es gibt doch überall Mülleimer.”

In Gronau war der Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald unterwegs und sammelt fünf Müllsäcke ein. Nach eigener Einschätzung nicht sehr viel, weil die Bewohner der Gartensiedlung ohnehin auf eine saubere Umgebung achten; daher bestand der Großteil des Mülls aus Überresten des Karnevals, die sich entlang der Richard-Zanders-Straße festgesetzt hatten.

Die Gronauer Müllsammler vor prächtiger Kulisse. Foto: Frank Grobolschek

In Katterbach waren die Anwohner gar nicht zufrieden mit dem Wegwerf-Verhalten einiger Hundebesitzer in ihrer Nachbarschaft. Auf Facebook berichteten einige Leser, dass diese Verhalten nicht nur auf Katterbach beschränkt sei.

Böse Überraschungen beim Putztag: Mist in Beuteln

In Bensberg gäbe es zwar einiges zu tun, hier war allerdings nur ein sehr kleines Kommando unterwegs.

Das Einsatzkommando Bensberg. Klein, aber effektiv

Die Zwei für Bensberg-Mitte: Wenig, aber nicht nix!

In der Innenstadt machte sich der Verein „Wir für GL”, einige Händler und einige besonders aktive CDU-Ratsmitglieder über die Kaugummis auf dem Fußgängerzonenpflaster her.

Vielfachen Dank gab es von den verschiedensten Seiten für Sascha Kolter vom Abfallbeseitigungsbetrieb, der „im Vorfeld ausgesprochen hilfsbereit, auskunftsbereit und -fähig sowie immer irgendwie erreichbar war”, wie einer der Aktiven betont.

Übersicht: Wer wo geputzt hat

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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