Was tut sich bei den Flüchtlingsunterkünften in Paffrath? Im Moment nicht viel Sichtbares.

Die Container stehen seit Anfang April an ihren endgültigen Standorten. Innen und außen wird an den Anschlüssen gearbeitet und rundherum wurden Zugänge angelegt, die auch befahren werden können. Als ich diese Fotos machte, wurden Wege und ein kleiner Vorplatz geteert.

Auf dem Parkplatz wurden neue Container angeliefert, die allesamt Sanitärräume zu sein scheinen. Wir waren etwas entsetzt, weil sie im Vorbeifahren ziemlich alt aussehen um nicht zu sagen „versifft”. Wir fragen uns, wo die Container aufgestellt werden sollen, denn gemäß den Planskizzen hat jedes “Haus” eigene Sanitärvorrichtungen mit Bad/Dusche und etlichen WCs.

Hier die Fotos vom Mittwoch dieser Woche. Von Weitem nichts Neues, außer das fast alle großen Erdhügel beseitigt und das umliegende Gelände eingeebnet wurde.

Aber wenn man dort hinuntergeht hat sich einiges getan und in den Innenbereichen waren etliche Arbeiter zugange.

Ungefähr 15cm dicke Teerschicht.

Geplant war ja, dass im April dort die ersten Familien einziehen. Bis jetzt wohnt noch niemand dort. Auch in dem 3-stöckigen Gebäude, das ja schon länger fertig ist, wohnt noch niemand. Möbel sind noch in keinem Haus vorhanden, alle Zimmer sind noch leer.

Hintergrund: Zahl der Flüchtlinge geht (im Moment) zurück

Mich hat erschreckt, wie klein so ein Containerraum ist. Ich mag mir nicht vorstellen, auf so wenig Raum mit Mann und Kindern wohnen zu müssen. Wenn man da zwei Betten nebeneinander reinstellt, ist da kaum noch Platz für einen Tisch und zwei Stühle. Bedrückend.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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