Das Gesicht der unbekannten Toten wurde rekonstruiert. Foto: Polizei

Das Gesicht der unbekannten Toten wurde rekonstruiert. Foto: Polizei

Im Juni hatte die Polizei RheinBerg über eine unbekannte Tote berichtet, die im Herbst 2015 im  Königforst gefunden worden war. Erkenntnisse über die Identität der Frau gibt es immer noch nicht – doch inzwischen hat eine Gerichtsmedizinerin eine Weichteilrekonstruktion des Kopfs der Verstorbenen erstellt. Die Polizei veröffentlicht die Fotos dieser Rekonstruktion, um noch einmal nach Hinweisen auf die Frau zu fragen.

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Die mutmaßlich 40 bis 60 jährige Frau war nach Angaben der Polizei zwischen 162 bis 169 cm groß, hatte eine normale Statur (Kleidergröße 36) und trug zuletzt grau melierte (überwiegend grau mit dunkelblond bis braun als Grundfarbe), längere Haare.

Bei dem jetzt erstellten Modell seien die Haare/die Frisur absichtlich farblich und formmäßig in den Hintergrund gestellt worden, weil nicht bekannt ist, ob die Frau ihr Haar offen, gebunden, mit/ohne Scheitel und mit/ohne Pony getragen hat. Wichtig sei die Feststellung, dass die Frau über eine im Verhältnis recht große Nase verfügte.

Seit dem Sommer hat die Polizei neun neue Hinweise bearbeitet. Vier davon betrafen andere, ebenfalls noch vermisste Frauen. Aufgrund von DNA-Abgleich konnten diese aber ausgeschlossen werden.

Drei weitere Hinweise betrafen zum Zeitpunkt der Meldung noch in  anderen Behörden aktuell laufende oder auch noch nicht angezeigte  Vermisstenfälle. Diese drei Personen konnten alle ermittelt werden.

Ein Hinweis hatte als Gegenstand eine interessante Beobachtung.  Ein Zeuge hatte Anfang Mai 2015 ein Fahrrad im Bereich des „Großen Steinberg” festgestellt. Dieses Damenrad unbekannter Marke stand über
ca. ein Woche verschlossen im Wald und war danach verschwunden. Es soll sich um ein 26er oder 28er Rad mit Doppelrahmen vorne in der dunkel gehaltenen Farbe grün-blau bzw. türkis, mit Gepäckträger, gehandelt haben. Ob es vom rechtmäßigen Benutzer wieder mitgenommen oder entwendet wurde, konnte nicht geklärt werden.

Tote im Königsforst stellt Polizei vor Rätsel

Die Ermittlungen zu den von der Verstorbenen getragenen Schuhe der Firma Kämpgen sind noch nicht abgeschlossen. Insgesamt sind 52 Paare in gleicher Größe und Farbe in sechs Städten verkauft worden. Davon wurden 40 mittels EC-Karte und zwölf bar verkauft. In Hinsicht auf die 40 bargeldlosen Käufer sind noch nicht alle Bankdaten und Abgleiche mit den Kontoinhabern abgeschlossen.

Die Polizei bittet ausdrücklich die Krankenkassen und Banken um Mithilfe. Sie könnten möglicherweise
aufgrund einer Computerrecherche feststellen, wenn ein Mitglied oder Kunde seit mindestens dem 4. 10.2015 keine Krankenkassenbeiträge mehr eingezahlt hat oder auf dem Konto keine Geldbewegungen mehr stattgefunden haben.


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Redaktion

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