Nils Henkel vor der Burg Schwarzenstein, seiner neuen Wirkungsstätte im Rheingau

Nils Henkel vor der Burg Schwarzenstein, seiner neuen Wirkungsstätte im Rheingau

Zwei Sterne und 19 Gault & Millau-Punkte hatte sich Nils Henkel im Restaurant von Schloss Lerbach erkocht und mit unkonventionellen Konzepten seinen Ruf als einer der kreativsten Köche Europas aufgebaut. Mit der Aufgabe von Hotel und Restaurant im Lerbacher Wald durch die Althoff-Gruppe hatte Henkel Sterne und Job verloren, sich kurzzeitig sogar arbeitslos gemeldet und dann als freischaffender Koch und Gastronomie-Berater gearbeitet. 

Jetzt nimmt Henkel einen neuen Anlauf in den Sternenhimmel: Ab Februar 2017 führt der 47-Jährige die Küche des Gourmet-Restaurants der Burg Schwarzenstein in Geisenheim im Rheingau. Das Haus ist im Besitz der Grossmann Familienstiftung, als Patron fungieren Michael und Stephanie Teigelkamp. Es verfügt über 17 Gault & Millau-Punkte und einen Stern im Guide Michelin. Bislang. 

Denn Nils Henkel wolle jetzt im Rheingau „all das verwirklichen, was ihm wichtig ist”, heißt es in der Pressemitteilung der Burg Schwarzstein, die Henkel auf seiner Facebook-Seite präsentiert. Er selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier im Rheingau. Burg Schwarzenstein liegt wunderschön in den Weinbergen und bietet den perfekten Rahmen für meine naturverbundene Küche. Neben fantastischen Weinen stammen aus dieser Region auch viele kleine Produzenten, die meine Küche sicherlich bereichern werden“. 

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Henkels Website zeigt bereits ein Bild der Burg, die in einem großen Park über der Rheinebene thront, allerdings erst im 19. Jahrhundert vom Weinhändler Hermann Mumm errichtet worden war und zwischenzeitlich Rudolf-August Oetker gehört hatte.  

Mehr Informationen:
Website von Nils Henkel, Facebook
Website der Burg Schwarzstein
Das Weihnachtsrezept in der FAZ
Alle Beiträge über Nils Henkel

Für die neue Wirkungsstätte hat Henkel bereits zwei Menüs entwickelt, die seinen Gästen von Schloss Lerbach nicht fremd vorkommen werden: Das Menü „Flora” ist komplett vegetarisch, beim Menü „Fauna“ will er mit den besten Produkten vom Land und aus dem Wasser arbeiten. Wie schon in Lerbach will er dazu – auch im Weinbaugebiet Rheingau – eine passende nicht-alkoholische Getränkebegleitung aus Tee, Säften und Essenzen anbieten.

Das Steak zu Weihnachten kommt von Himperich

Wer sich für das Weihnachtsmenü bei Nils Henkel inspirieren lassen will, wird aktuell von der FAZ gut bedient: Dort präsentiert der Koch ein Dreigangmenü (Saibling, Hochrippe, Milchschokoladenmousse), das es in sich hat. Die Produkte habeer  jedoch, so die FAZ, ganz normal im Einzelhandel und einem gut sortierten Supermarkt gekauft.

Mit einer Ausnahme:  die zwölf Wochen lang trocken gereifte Hochrippe hat er beim Metzger Bernd Himperich in Bensberg erstanden.

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