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ist gebürtiger Bensberger, hat als IT-Manager jahrzehntelang in der ganzen Welt gearbeitet und lebt nun wieder in der Schlossstraße.

3 Kommentare zu “Die neue Sachlichkeit: In Bensberg geht noch was”

  1. Auch ich meine, dass es zu begrüßen ist, dass Centerscape beim Projekt Marktgalerie nochmals die Reset-Taste gedrückt hat und sich damit von ihren abstrusen, ursprünglichen Ideen verabschiedet hat.

    Erinnern wir uns: das waren Pläne, die anfangs von Politikern als überzeugend und stimmig in jeglicher Hinsicht empfunden wurden.
    Jetzt also das Ganze auf Neustart, wobei anzumerken ist, dass es mit Ausnahme einer Veräußerung auch keine weitere, ernsthaft zu bedenkende Option mehr gab.

    “Nicht der große Wurf”, “langweilig, quadratisch, praktisch”, so die Kommentare aus Kreisen der Stadtratsmitglieder. Zu Recht wird von einem schlichten architektonischen Entwurf gesprochen, der bei den Verantwortlichen keine Begeisterungsstürme ausgelöst hat. Die Schlichtheit resultiert natürlich zwangsläufig aus der Vorgabe, Parkflächen auf zwei Ebenen vorzusehen. So wird dann auch die Vorderseite von dem Parkdeck auf der 2. Etage stark geprägt. Ein Anschluss des Gebäudes selbst an den Alten Markt entfällt damit komplett. Ob dieser Eindruck durch die Forderung des Herrn Dr. Metten, “etwas mehr Architektur zu wagen”, beseitigt werden kann? Zweifel sind angebracht, ist doch das Parkdeck zu dominant. Auch als Laie kann ich mir gut vorstellen, wie von der Alten Markt-Seite aus Besucher zum Verweilen zB in einem Café animiert werden würden. Dies entfällt aber bei dem derzeit geplanten Parkdeck.

    Es ist für mich äußerst schade, dass offensichtlich niemand in Verwaltung und Politik die Frage nochmals aufgebracht hat, ob man Parkflächen nicht alternativ unter dem Markt schaffen kann. Wenn nicht jetzt, wann dann? “Zu teuer” hieß es in der Vergangenheit immer, aber so richtig wurde ein solches Vorhaben noch nie kalkuliert. Gegen diesen Aufwand stünde der Gewinn einer anderweitig nutzbaren Etage und damit auch die Möglichkeit, das Erscheinungsbild des Gebäudes zu verändern, und zwar zur vorderen wie auch zur hinteren Seite, wie oben bereits angedeutet wurde.

    Wie gesagt, bei den ursprünglichen Entwürfen wurde gejubelt, jetzt hält sich die Begeisterung mehr als in Grenzen. Aber trotzdem sieht man offensichtlich keinen Handlungsbedarf, ganz offensichtlich soll die Sache jetzt so schnell wie möglich vom Tisch. Eine traurige, aber wahre Erkenntnis, belegt z.B. durch die Warnung des Stadtrates Friedhelm Schlaghecken im KStA, man möge das Projekt doch jetzt bloß nicht zerreden. Mehr Weitsicht und Sensibilität wäre wünschenswert, ja, es geht um die nächsten 50+ Jahre. Eine “Kopf in den Sand und durch”-Politik ist abzulehnen. Und gerade die Erfahrung aus den Äußerungen des Centerscape-Architekten Groefke zu früheren Entwürfen sollte besonders sensibel machen und in allen Nuancen hinterfragt werden. Denn Centerscape hat Vertrauen zerstört, was jetzt erst wieder erarbeitet werden muss.

    Und wenn es denn doch beim Parkdeck bleiben sollte: Dann wünsche ich mir mehr Kreativität bei den Architekten, um von diesem optisch abzulenken. Aber ganz ehrlich, große Hoffnungen habe ich da nicht.

  2. Mit dem “Riegel” wurden schon eine nicht mehr wieder gut zu machende (da zu teuere) Bausünde in Bensberg erstellt. Deshalb wäre ein “Schnellschuss” unter den neuen Gegebenheiten nicht wünschenswert. Vielmehr sollte der Architekt noch einmal überdenken, ob die “quadratisch – praktisch – gut”-Lösung umgesetzt werden soll oder eine (für Centercape bezahlbare) schönere optische Gestaltung möglich ist.

  3. Lieber Herr Eschbach,
    Sie sprechen mir aus dem Herzen! Gratulation und Danke!
    Die Einstellung der Politik “nicht zerreden, umsetzen, sonst wird hier nie etwas passieren”, kann und darf nicht das letzte Wort sein.
    Sie haben sehr recht, wenn Sie darauf hinweisen: “Das, was an dieser Stelle heute gebaut wird, bestimmt unser Stadtbild mindestens für die nächsten 50 Jahre. Die Entwurfsskizzen veranschaulichen, worum es geht.”
    In Verbindung mit dem Integrierten Handlungskonzept müssen und sollten doch auch gerade die Damen und Herren Politiker, insbesondere die, die aus Bensberg kommen, ein großes Interesse daran haben, dass in Bensbergs Mitte wieder ein attraktiver Magnet entsteht, der von den Bürgern gerne angenommen wird, wo man nicht nur zum Lebensmitteleinkauf schnell hin fährt, sondern verweilen möchte, die vielen Inhaber geführten Einzelhandelsgeschäfte aufsuchen (eine Besonderheit von Bensberg – keine Filialbetriebe!) und die besondere Atmosphäre historischer und moderner Gebäude genießen möchte.
    Bensberg und insbesondere der Bereich Schloßstrasse, neue Marktgalerie und alter Marktplatz dürfen nicht zu einer PKW-Durchfahrt- und Abstellfläche werden, sonst werden sich die Bürger anderen Einkaufs- und Aufenthaltsbereichen zuwenden.
    Die Politiker sind gefordert, gemeinsam mit dem Betreiber der neuen Marktgalerie im Zusammenwirken mit der Umsetzung des Integriertes Handlungskonzepts die Weichen für ein lebendiges, liebenswertes und stadtgestalterisch attraktives Bensberg-Mitte zu stellen. Auch der Investor der neuen Marktgalerie wird sich konstruktiven Vorschlägen zur Attraktivitätssteigerung seines Objektes und des Umfeldes nicht verschließen.
    Dazu werden sicherlich auch gerne die Bensberger Einzelhändler und Immobilienbesitzer im Bereich der Schloßstraße ihren Anteil beitragen – davon werden nämlich auch ihre Immobilien und Geschäfte profitieren.
    In diesem Sinne, herzlichen Dank für Ihre konstruktiven Überlegungen. Lassen Sie uns auf die Einsicht weitsichtiger Politiker, Einzelhändler, Immobilienbesitzer und Bürger hoffen.
    Bensberg und seine Bürger können nur gewinnen!

    Sehr freundliche Grüße
    Harro Bunke

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