Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

ist gebürtiger Bensberger, hat als IT-Manager jahrzehntelang in der ganzen Welt gearbeitet und lebt nun wieder in der Schlossstraße.

7 Kommentare zu “Eine neue Chance für Bensbergs City”

  1. Als alte Bensbergerin, mit ehemaligem Wohnort Hauptstrasse 54, blutet mir bei jedem Besuch das Herz, wenn ich sehe, was aus der blühenden Schlossstadt geworden ist. Natürlich war es “sündhaft” an schönster Lage diesen Bau mit Parkdeck zu errichten. Umso mehr sollte den heutigenStadtpolitikern daran gelegen sein, diese Bausünde durch eine sinnvolle Planung zu neutralisieren und den Bensbergern ein Stadtzentrum zu gönnen, das diesen Namen verdient.
    Offenbar besteht ja grosser Bedarf an Gewerbeflächen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach. Warum nicht hier etwas Schönes und Nützliches schaffen? Bei uns in der Schweiz werden viele Projekte heute mit Crowdfunding realisiert oder unterstützt. Vielleicht gibt es ja auch in Deutschland Leute, die ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet gerne einbringen? Auf alle Fälle drücke ich Allen die Daumen, die sich für eine vernünftige Lösung stark machen.

  2. Die wegweisenden Gedanken sind in der Welt, die Erfahrungen der Vergangenheit unzweideutig, die Möglichkeiten eines gescheiten (!) Projekts jetzt noch einmal gegeben
    – Kapital kann sich durchaus mit bodenständig-zukunftsfähiger Klugheit verbinden,
    Investition mit einer zu Stadt und Lage passend baulich-gestalterischen Vision
    und Rendite mit einer Richtung, die über “binnenkapitale Rechenspielchen” hinausweist!
    Der wirkliche Realismus liegt nicht im resignativen oder reduktiven Zynismus,
    sondern im Mut zur Gestaltung der Wirklichkeit nach Maßgabe menschlicher Vernunft!

  3. Viele Aspekte von Herrn Eschbachs Beitrag sprechen den Bensbergern aus der Seele, einige werden Gegenspruch erfahren. Es wäre außerordentlich wichtig, wenn viele Büger Bensbergs von Herrn Eschbachs “Chance für Bensberg” Kenntnis nehmen könnten. Leider erfahren zu wenige von den Veröffentlichungen auf “in gl” und verlassen sich lieber auf den Kölner Stadtanzeiger, mit dem sie verlassen sind. Man las zwar von immer neuen, positiven Gefühlen der Stadt (die nun schon 6 Jahre andauern), nie aber wurde hinterfragt, woher denn dieser Optimismus kam. Heute wissen wir, dass es sich um Beruhigungs- wenn nicht Einschläferungstaktiken handelte.

    Wir Bensberger müssen uns stärker engagieren, die Stadt in Gesprächen, Mails und Briefen auffordern, endlich aufzuhören, uns so lange Sand in die Augen zu streuen, bis jedem egal ist, wie das neue Gebäude aussieht,Hauptsache, es kommt. Die “Marktgalerie” wird dann Aussehen und Nutzung zeigen, wie sie ertragsmäßig einigen wenigen in den Kram passt.

  4. Danke für die umfassende Darstellung, die ja nochmals deutlich macht, dass es eigentlich nicht sein darf, in der Vergangenheit getroffene städtebauliche Fehlentscheidungen zu wiederholen.
    Zugleich hoffe ich, dass sich zu diesem Thema auch einmal Vertreter der politischen Parteien äußern. Dies wäre doch schon einmal ein wichtiges Signal für die Bürger Bensbergs bzw. der gesamten Stadt. Denn das Wollen der Politik im Sinne einer zukunftweisenden Gestaltung der Bensberger Mitte dürfte in dieser Sache von mitentscheidender Bedeutung sein.

  5. Ein Kommentar von Ulrich Müller-Frank:

    Ich stimme Herrn Eschbach zu und freue mich über seine Aktion. In Sachen Marktgalerie möchte ich ergänzen:

    Die Centerscape-Konzeption konnte glücklicherweise wirtschaftlich nicht umgesetzt werden, da die zusätzlichen Risiken und Kosten durch den Totalabriss nicht durch sichere Einnahmen kompensiert werden konnten. Diese Konzeption führte zwangsläufig zu der weit überzogenen Größe des Gesamtkomplexes, für die es offensichtlich weder Nachfrage seitens des Marktes noch Zustimmung seitens der Öffentlichkeit gibt.

    Voraussetzung für eine harmonische und marktgerechte neue Konzeption ist jedoch, dass das Objekt jetzt in den Besitz eines Investors gelangt, der bereit ist, die lokalen Bedingungen als Ganzes zu respektieren. Das kann jedoch nur funktionieren, wenn ein Verkauf/ Kauf nicht durch Konditionen blockiert wird, die nicht mit dem realen Marktwert vereinbar sind. Dieser Marktwert der Ruine kann sich doch nur an dem orientieren, was an dieser Stelle sinnvoll und wirtschaftlich realisiert werden kann und der sich in einer seriösen Kalkulation einrechnen lässt!

    Die aktuelle Hängepartie lässt bei vielen Bürgern den schwachen Hoffnungsfunken aufkommen, dass die Verunstaltung von des Stadtkerns von Bensberg doch noch vermeidbar sein könnte.

    Leider fehlen von offizieller Seite Signale der Einsicht und der Bereitschaft, den Bürgerwillen aufzugreifen, zu unterstützen und die Entwicklung endlich in die gewünschte Richtung beeinflussen zu wollen. Natürlich ist das Dilemma offensichtlich: man hat nach jahrelangen Ringen eine Baugenehmigung erteilt auf der Basis von Recht und Gesetz, und zwar genau so wie es der Rat im vermeintlichen Sinne von CS damals sah. Diese Baugenehmigung hat heute immer noch Bestand, sie könnte also immer noch die legale Verunstaltung der Bensberger Ortskerns zulassen, sie hält signifikant einen scheinbaren Wert der Ruine hoch und führt damit wohl auch noch zur weiteren Verlängerung der Hängepartie.

    Das gleichzeitig laufende „InHK soll die Rahmenbedingungen zum Erhalt und zur Stärkung eines vielfältigen und lebendigen Zentrums schaffen.“ Diese Zielsetzung für das InHK bis zum Sommer 2016 ist mit der städtischen Auftragsgeberseite abgestimmt. Das zeigt leider deutlich, dass diese nach wie vor zu denken scheint, sie habe mit der einmal erteilten Baugenehmigung ihre Pflicht erfüllt, weiterer Handlungsbedarf bestehe hier nicht und das InHK könne auch unabhängig von der Galerieplanung für den Innenstadtbereich sinnvolle Ergebnisse bringen. Nach dem Stand der Dinge besteht jedoch durchaus die Gefahr, dass bereits vor dem Sommer wieder in die falsche Richtung geplant werden könnte!

    Es liegt m.E. jetzt in der Verantwortung der Politik, also des Rates der Stadt, seine Position zu überdenken und tatkräftig mitzuhelfen, Wege zu suchen, die unsägliche Situation vor Ort zu beenden, die Hängepartie abzukürzen und die Verunstaltung der Innenstadt doch noch abzuwenden. Eine von allen getragene Initiative für dieses Ziel ist also dringend erforderlich!”

  6. Ein sehr interessanter Beitrag! Ich rege ergänzend an im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Rathausvorplatzes (Parkhaus) den gesamten Franzen-Riegel abzutragen, von dort aus die Zufahrt zu ermöglichen und durch ein ansprechenderes Bauwerk mit Ladenlokalen und Wohnungen zu ersetzen. Den Vorschlag, zwei neue Parkgaragen zu erstellen, finde ich gut. Wichtig ist hierbei eine direkte Anbindung an die Schlossstrasse! Ohne diese blieben sie weitgehend ungenutzt (siehe Schoßberggarage am Amtsgericht). Ich befürchte, dass die gesamten Ideen vermutlich nach dem Karnevalslied “Wer soll das bezahlen – wer hat soviel Geld?” von den Maßgebenden mit Interesse zur Kenntnis genommen und der Ablage “rund” zugeführt werden.

  7. Vielen Dank für die Zusammenstellung der Informationen, die gut zugänglich und aufschlussreich geschrieben sind.

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