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5 Kommentare zu “Die unendliche Geschichte der Marktgalerie in Bensberg”

  1. Ich habe die Artikel und auch Ihre Kommentare mit Interesse gelesen, Herr Wiegelmann. Nun ist schon Mitte 2016 und immer noch ist nichts passiert. Das ist wirklich nicht schön und gut für Bensberg – das wissen wir alle.

    Ich habe gehört, dass es vor nicht allzu langer Zeit von Bensbergern an Bensberger den Vorschlag gab, sich zusammen zu tun und das Projekt Marktgalerie zu übernehmen. Eine geniale Idee, finde ich! Eine Sanierung des Baus (wenn überhaupt möglich, oder sonst Abriss und Neubau?) mit Einzelhandelsgeschäften, einem REWE, moderner Gastronomie und vielleicht auch ein paar Wohnungen ist doch nicht sooo schwer, oder?. Man möchte schon fast schreien, macht irgendetwas – aber macht etwas daraus. Denn so kann es und soll es nicht bleiben. Wenn diese Bensberger sich zusammen täten, wäre das doch eine großartige Sache. Und bestimmt gibt es hier in der Umgebung auch ein Architekturbüro, Baufirmen etc. die neben einer sachgerechten Planung auch die Umsetzung durchführen könnten, oder etwa nicht?

    Ich hoffe und bete, dass hier bald eine Lösung gefunden wird.

  2. Entgegen meiner Ausführung ist wohl die Centercape Delta 19 GmbH der Erwerber des Objektes. Das passt dann auch zu dem per 31.12.13 ausgewiesenen, um 4,8 Mio. EUR erhöhten Anlagevermögen (Sachanlagen).
    Das scheint auch stimmig mit der Annahme eines Kaufpreises von ca. 4-4,5 Mio. EUR, wenn man bedenkt, dass die Anschaffungsnebenkosten ja auch aktiviert werden.

    In jedem Fall weist die Delta 19 nach dieser Aktion bereits ein negatives Eigenkapital aus, wenn auch nur in geringer Höhe. Das dürfte sich infolge der Afa aber 2014 erhöht haben und zumindest zunächst noch weiter erhöhen.

    Beim Betrachten der Zahlen wird auch klar: Vor dem Hintergrund der derzeitigen EK-Ausstattung der Delta 19 ist das Bauvorhaben mir der damit verbundenen Kreditaufnahme nur durchziehbar, wenn von anderer Seite die erforderlichen Sicherheiten (Garantien, Grundschulden) gestellt werden. Aber da sieht es ja im Hintergrund von Centerscape ja offensichtlich deutlich besser aus als beim GP-7-Background.

  3. GP-7 gewiss keine Erfolgsstory – und Neuigkeiten zu Centerscape

    Eine Information aus dem Zahlenwerk des Voreigentümers GP-7 Opportunity, der die Notwendigkeit des Übergangs auf Centerscape nochmals veranschaulicht.

    1.
    Per 31.12.2011 war der GP-7 bilanziell überschuldet, einem Vermögen iHv 17,1 Mio. EUR standen Verbindlichkeiten iHv 21,4 Mio. EUR gegenüber. Also negatives Eigenkapital (-4,3 Mio. EUR). Der Fonds wurde nur durch die Mithaftung der Schwestergesellschaften über Wasser gehalten.
    Welche Bank sollte in dieser Situation noch bereit sein, Kredit für ein Bauvorhaben zu geben? Keine.
    Letztlich hat das Fondsmanagement des GP-7 gegenüber der Stadt eine finanzielle Realisierbarkeit des Vorhabens dargestellt, die spätestens Ende 2011 – vorsichtig ausgedrückt – mehr als fraglich war.

    2.
    Im Jahr 2012 haben die Banken ganz offensichtlich Druck gemacht und eine Rekapitalisierung der Gesellschaft gefordert. Die Kommanditisten zahlten 7,6 Mio. EUR ein, dadurch verschwand das negative Eigenkapital. Der Mittelzufluss floss zu großen Teilen in die Kreditrückführung. Es blieben aber noch Bankkredite iHv 14,2 Mio. EUR.

    3.
    2013 wurden die Bankkredite auf Null reduziert. Dass dies gewiss nicht freiwillig geschah, sieht man daran, dass die Kredit gebende Bank laut Bilanzerläuterung in 2013 ein Darlehen iHv 3,9 Mio. EUR an Dritte (zu welchem Preis auch immer) verkauft hat. Das passiert erfahrungsgemäß nur in finanziell heiklen Situationen, wenn die Kredit gebenden Banken versuchen, möglichst viel von den ausgereichten Krediten zu retten. Vor diesem Hintergrund ist es auch wahrscheinlich, dass die Bank(en) bzgl. der 10,3 Mio. EUR (14,2-3,9) Abschreibungen vornehmen musste(n), insbesondere dann, wenn die als Sicherheit dienenden Grundstücke nicht so werthaltig waren.

    4.
    Es ist anzunehmen, dass auch das Grundstück in Bensberg im Rahmen der Portfoliobereinigung aus der Bilanz ausschied. Es verblieb per Ende 2013 nur ein Sachanlagenbuchwert von 3,1 Mio. EUR übrig.

    5.
    Im Zeitraum 2007 bis 2013 hat der GP-7 Bilanzverluste in Höhe von 9,8 Mio. EUR „erwirtschaftet“. Erfolgreiches Wirtschaften sieht anders aus! Es ist kaum anzunehmen, dass diese Verluste aus im verbleibenden Sachanlagenvolumen (3,1 Mio. EUR) noch versteckten stillen Reserven gedeckt werden kann.

    6.
    Fazit: Die Anleger des GP-7 werden Großteile ihres Kapitals auf Dauer abschreiben müssen.

    7.
    Interessant: Im Abschluss per 31.12.13 der Centerscape Delta 18 GmbH, die ja ganz offensichtlich das Grundstück in Bensberg übernommen hat, ist dieses noch nicht in der Bilanz angekommen. Der Sachanlagenausweis beträgt 0 EUR. Einbuchung damit wohl erst in 2014 erfolgt. Das wird wohl mit dem verzögerten Grundbucheintrag zu tun haben.

  4. Mal ne schöne Auflistung der ganzen wirklich unendlichen Geschichte…

    Ich glaub, hier im Norden soll nächstes Jahr die Elbphilharmonie fertig werden. Die ausführenden Firmen könnten ja dann nach Bensberg kommen. Den Bau des neuen Einkufstempels würden die wohl auch nicht mehr verlangsamen können…

  5. Wieso muss ich jetzt an das 2. S-Bahn-Gleis und die Bahntrasse denken?

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