Hat Ihre Stadt ein Herz fürs Rad? Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder Stress? Das hat der ADFC im Herbst 2016 gefragt und 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben für 539 Städte und Gemeinden geantwortet. Sie haben damit ein wichtiges Feedback aus Sicht der „Praktiker“ gegeben.

In Bergisch Gladbach haben sich 303 Bürger beteiligt, 159 von ihnen haben die Chance genutzt, die Situation  hier vor Ort in eigenen Worten zu schildern. 

Diese Freitexte vermitteln tiefgehende Einblicke zu dem Thema Fahrradfreundlichkeit und vermitteln die Antworten auf das erschreckende Ergebnis der Umfrage: Warum landet Bergisch Gladbach zum 3. Mal (2012, 1214, und 2016) hintereinander sowohl landes- als auch bundesweit auf dem vorletzten Platz?

Zum Hintergrund: Das Spannende am ADFC-Fahrradklima-Test ist, dass die Fragen und der Befragungszeitraum für alle Städte und Gemeinden in Deutschland gleich ist und damit ein Vergleich möglich wird: Wie schneidet meine Stadt im Vergleich zu einer vergleichbar großen Stadt in meinem Bundesland oder einem anderen ab? Welchen Platz belegt meine Stadt im Ranking? Wo wurde meine Stadt positiv bewertet? Wo muss sich noch etwas verbessern? Auf www.fahrradklima-test.de finden Sie die Ergebnisse, die Bilanz für Bergisch Gladbach hier

Wir dokumentieren alle Kommentare:

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Die Stadt ist hügelig, es gibt zwei Zentren, die einige Kilometer auseinander liegen, und eine Reihe von Stadtteilen, die insgesamt eine große Fläche einnehmen. Der Autoverkehr durch die Innenstadt und einige Stadtteilzentren sprengt die Kapazitäten bei weitem. Darum wirbt die Stadt für E-Fahrräder. Die Infrastruktur dafür wird jedoch nicht geschaffen. Da viele Pendler die Stadtteile durchqueren, um zur Autobahn zu gelangen, und viele Eltern ihre Kinder zur Schule und zu Freizeitaktivitäten kutschieren, weil der ÖPNV unzureichend (eine Buslinie sogar nur 1x pro Stunde, keine Anbindung an S-Bahn u.a.) und Radfahren zu gefährlich ist oder zu lange dauern würde (Ganztagsschulen), ergeben sich viele Situationen, in denen Radnutzung nicht zielführend ist. Zudem verbieten die Grundschulen den Kindern, mit dem Rad zur Schule zu kommen, solange keine Fahrradprüfung abgelegt wurde, diese findet aber erst zum Ende des 4. Schuljahrs statt. Zu weiterführenden Schulen ist die Rad fahrt zu gefährlich (unbeleuchtete Landstraße, keine durchgängigen Radwege). Die Radstreifen im Stadtteilzentrum werden ebenso wie die Bürgersteige von Lieferwagen zum Parken und in schmalen Straßen von Autos zum Gegenverkehr-Ausweichen genutzt. Einige Straßen sind so schmal, dass es nicht einmal Bürgersteige gibt, in die Straßen hineinragende bebaute Grundstücke behindern die Sicht, gefahren wird dennoch schnell. Die Ränder der Fahrbahnen sind an vielen Stellen schadhaft, man wird auf dem Rad aber an gehupt, wenn man deshalb weiter zur Mitte hin fährt, selbst dort, wo es keine Radstreifen mehr gibt. Gehupt wird oft während des Überholvorgangs, so dass der Radfahrer die maximale Lautstärke abbekommt und sich erschreckt. Sinnvoll wären Radwege in beide Richtungen auf jeder Fahrbahnseite, um zu den Stellen zu gelangen, an denen man die Straße überqueren kann und um langwieriges Warten an den zentralen Ampeln zu vermeiden, zumal dort auch viele Autos über Rot fahren. Sinnvoll außerdem: Durchlässe für Fußgänger und Radfahrer in Wohnsiedlungen, die eine Abkürzung gegenüber dem Weg, den man mit dem Auto zurücklegen muss, darstellen. In Neubausiedlungen sollten sie direkt mit eingeplant werden, in alten Siedlungen nicht zugemacht werden.

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Vor ca. drei Jahren wurde die Benutzung der bis dahin vorgeschriebenen Radwege freigestellt. Nun fühlt man sich auf diesen -nicht mehr offiziellen- Radwegen genau so unsicher wie auf der Straße. Von Autofahrern werden diese Wege nicht mehr als Radweg akzeptiert und rücksichtslos bzw. ahnungslos beim Ein- und Ausparken in dahinterliegende Parktaschen überquert. Ärgerlich ist ebenfalls die häufige Benutzung der Radwege in der falschen Richtung durch Radfahrer. Den meisten ist es bewusst, dass sie dabei falsch handeln. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie vor dem Aufeinandertreffen auf den Gehweg ausweichen, was ja dann eher einem Linksverkehr entspricht. Ich habe noch nicht erlebt, dass die Ordnungsbehörden auch nur das Geringste gegen unzumutbare Zustände für Radfahrer unternehmen. Baustellenschilder werden regelmäßig auf den Radwegen abgestellt, auch wenn sie die Straße betreffen. Sie stehen dann auch nicht an der Seite, sondern mitten auf dem Radweg und gerne auch mehrere hintereinander versetzt, so dass man Slalom fahren muss. Auch die Polizei parkt beim Imbisskauf gerne mal auf dem Radweg. Politiker und Polizei sollten sich häufiger mal auf dem Fahrrad durch ihren Zuständigkeitsbereich bewegen. Das würde sicherlich für praktische Einsichten zur Problematik sorgen. In Bergisch Gladbach ist die Verkehrssituation im Berufsverkehr eine Zumutung für alle. Statt erst einmal die vorhandenen Probleme zu lösen, wird fleißig an einem neuen Flächennutzungsplan gebastelt. Ob sich die Verantwortlichen auch schon Gedanken über eine dann noch größere Verkehrsdichte machen kann man leider nur bezweifeln. Ein lohnendes Ziel wäre es, Autofahrer zum Radfahren zu bewegen. Traurig sind die 500-Meter-Bäckereieinkäufe etc. mit dem Auto bei bestem Wetter von Mitmenschen, welche nicht dazu aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen sind. Und die Kinder werden zu Hauf mit dem Auto in Kindergarten und Schule gefahren. Die kennen das später gar nicht anders. Viel Erfolg bei Euren Bemühungen!
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Durch eine mehrjährige Großbaustelle ist das Erreichen der Innenstadt derzeit als Radfahrer kaum (gefühlt) sicher möglich. Es fehlen ordentliche Beschilderungen für Radfahrende. Baustellenbereich auf der Fahrbahn ist für viele ängstliche Radfahrende zu eng und werden dadurch zu illegalen Handlungen regelrecht in der Stadt gezwungen. Positiv in BGL ist das seit einigen Jahren fast flächendeckend die Benutzungspflicht aufgehoben ist. Einbahnstraßen dagegen werden hier bis auf 2 mir bekannte derzeit nicht freigegeben. Eine davon auch nur nach längerer Überzeugung im Baustellenbereich. Diese ist eine wichtige touristische Route. Ansonsten zu schmale andere Radwege (90-100cm) Zu schmale Fahrrad Sicherheitsstreifen (unter 125 cm). Ein Mobilitätskonzept wurde gestartet aber noch nichts umgesetzt. Das wird in 2016 auch schätzungsweise nicht übermäßig angegangen. Wie im Mobilitätskonzept geschrieben sollte die Fußgängerzone testweise für ein Jahr geöffnet werden. Dies wäre gerade jetzt während der Großbaustelle wichtig. Doch dies verhindern Stadt/ Verwaltung, Politik und Geschäftsleute gegenseitig und zögern es immer weiter hinaus. Ein der letzten Plätze, wie in der Vergangenheit dürfte damit erfolgreich verteidigt sein.
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Absurde Situation in GL. Vor wenigen Jahren wurde alle Radwege in der Stadt “außer Betrieb genommen”. Es wurden sämtliche Verkehrsschilder die im Zusammenhang mit den Radwegen stehen entfernt um sich so aus der Instandhaltungspflicht zu schleichen. Nun wurde kürzlich gerade auf der Straße wo 1. fast keine Radfahrer unterwegs sind (Weil zu steil, bergauf wird über den Fußweg geschoben, bergab fahren nur Profis weil hier problemlos 50km/h erreicht werden können), 2. das größte Verkehrsaufkommen herrscht, 3. für die halbe Stadt der Autobahnzubringer ist (Vor allem Schwerlastverkehr) beidseitig ein Radschutzstreifen angelegt. Allerdings wurden dafür sämtliche Parkplätz entfernt ohne Rücksicht auf Anwohner und Geschäftsleute. Und so kommt es wie es kommen muss, die Radschutzstreifen sind regelmäßig zugeparkt, weil die Anwohner nicht wissen wohin mit ihren Autos, weil Anlieferer und auch der Handwerker nicht weiß, wo er hin soll. Übrigens, nicht zu vergessen es sind auch 2 Altenpflegeheime und mehrere Ärzte betroffen. Wo sollen die Patienten denn jetzt Parken. Alternativen werden und können nicht angeboten werden, weil sie nicht vorhanden sind. Da war doch mal was: ahja die Schildbürger.
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Die Stadt versäumte leider in der Vergangenheit die Radverkehrsstruktur auf- und auszubauen obwohl jede Menge Potential da ist. Es gibt im ganzen Stadtgebiet kaum sichere Radwege (rote “Schutzstreifen” am Fahrbahnrand max. 1 Meter breit sind). Als Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn wird man oft angehabt und auf den Fußgängerweg mit dem roten gefährlichen Streifen verwiesen, welcher neben den parkenden Autos verläuft). Radabstellanlagen existieren in dieser Stadt kaum und es gibt nur wenige sichere Routen von einem Stadtteil in einen anderen. 30er Zonen auf stark befahrenen Straßen mit viel Fußgängerverkehr/Schulen/Sozialen Einrichtungen noch ein Fremdwort. Jede Menge Radwege sind im desolaten Zustand und eine Reihe von Ampelanlagen sind nicht auf Radfahrende abgestimmt oder erkennen diese nicht als Verkehrsteilnehmer Innen. Positiv ist, dass an vielen Stellen in der Stadt die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben wurde, man mit Hilfe der Wegweiser relativ schnell die einzelnen Stadtteile ansteuern kann und es gibt seit kurzem eine Radstation mit Radverleih.
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Die Stadt plant in den kommenden Jahren viele Schutzstreifen anzulegen. Durch die dadurch sehr engen Straßenverhältnisse werden Radfahrer auch bei Gegenverkehr dann äußerst eng überholt. Das zeigt die Erfahrung aus Straßen mit solchen Schutzstreifen. Es wird kein ausreichender Abstand zu parkenden Autos ab markiert. Die Radfahrer fahren in der Tür Zone. Hier ist der ADFC-Bundesverband gefragt die ERA 2010 und RASt 06 dahingehend zu beeinflussen!!! Diese Regelwerke werden derzeit überarbeitet und es bietet sich die Chance etwas für die Sicherheit der Radfahrer zu tun. Ich finde, wenn kein ausreichender Platz für ein Nebeneinander von Fahrrad und KFZ ist, dann sollte der Radverkehr nicht am äußersten Rand auf Schutzstreifen geführt werden, so dass die Überholabstände sinken. Stattdessen ist es besser, wenn in diesen Fällen Radfahrer die rechte Fahrspur etwa mittig einnehmen. So können Autos nicht zu knapp überholen, erst dann, wenn kein Gegenverkehr kommt oder trauen sich erst hinter der Kurve zu überholen, statt in der Kurve.
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Nach diversen Rad-Kilometern in Nachbargemeinden habe ich eine gute Vorstellung davon wie man auch für kleines Geld große Verbesserungen für Radfahrer erzielen kann. Vor diesem Hintergrund stimmt es mich sehr traurig wenn ich sehe wie Unsummen an Geld für nahezu nutzlose Prestigeobjekte wie z.B. die ungenutzte Radstation am S-Bahnhof ausgegeben werden. Bei meiner nahezu täglichen Überquerung der Stadtgrenze nach Leverkusen finde ich gerade im Herbst und Frühling zumindest teilweise gereinigte Radwege vor, die unmittelbar nach der Stadtgrenze beginnen. In GL selber hingegen schaffen es z.B. die für den Grünschnitt-Verantwortlichen nahezu den gesamten Inhalt der Grünstreifen (Papier, Flaschen, etc.) mit Grünschnitt durchmischt auf den Fahrradweg zu “stapeln” um ihn dann durch Wind, Wetter und Radfahrer wieder langsam in die Grünstreifen transportieren zu lassen. Nach diesen zwei- bis dreimal im Jahr stattfindenden Schnittaktionen denke ich immer, dass Nicht-Schneiden vielleicht besser gewesen wäre.
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Bergisch Gladbach hat vor Jahren beim Umbau des Busbahnhofs/ S-Bahngeländes sinnlos zwei große Fahrradständer von Baggern zerhacken lassen. Die Fahrräder konnten am Bahnhof nur an nicht unterteilten langen Stangen festmachen, wo oft ein regelrechtes Fahrraddurcheinander stattfand. Dieses Jahr hat Bergisch Gladbach eine “ach so tolle”
Fahrradstation für viel zu teures Geld gebaut statt viel günstigere überdachte Fahrradständer aufzustellen, wie Köln das tut. In der Fahrradstation muss man Miete zahlen und das Fahrrad muss auch noch hochgehievt werden. Sie hat morgens um 6:20 nicht auf. Das ist Nepp am ehrlichen Fahrradfahrer. Zusätzlich hat Bergisch Gladbach die langen Stangen zum Fahrradfestschließen entfernt – angeblich, weil nächstes Jahr (2017) dort gebaut wird. In Wahrheit ist soll doch nur Fahrradstation promotet werden! Leider habe ich dauern erneut einen platten Reifen, da ständig irgendwelche Scherben auf den Radwegen liegen, die nie entfernt werden, außer, wenn ich sie aufhebe.
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In GL sind kaum Ansätze für ein integratives Verkehrskonzept vorhanden. Erste Anzeichen in Form der Verkehrsberuhigung am Bahnhof erkennbar, Beruhigung offenbar erfolgreich! – Viel Widerstand der automobil geprägten und im Mittel älteren Bevölkerung hemmt vermutlich Politiker bei dem anzustrebenden Wechsel der Fokussierung von 100% Auto auf ein integratives Mischkonzept (z.B. Öffnung der Einbahnstraßen).- hohe Verkehrsgefährdung durch gestresste (geringer Verkehrs-Durchsatz) und im Umgang mit Radfahrern wenig routinierte Autofahrer, die wenig Rücksicht auf Radfahrer nehmen (Abstand, Geschwindigkeit, Vorfahrt).- Grenze zwischen GL und externen Straßen Zuständigkeiten gut erkennbar: Im Winter werden Radwege in GL nicht geräumt!- ich hoffe auf Situationsverbesserung nach Beendigung der zentralen Baustellen in GL sowie auf die Entwicklung von modernen Einsichten über das harmonische Miteinander im Alltagsverkehr.
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Oft bewältige ich per Rad meine Wege unter Einsatz meines Lebens. Autofahrer zollen uns Radfahrern generell nicht den nötigen Respekt (es kommt zu selten vor, dass ein Abstand zum Radfahrer beim Überholvorgang durch ein Auto unter wirklichem Sicherheitsaspekt eingehalten wird). Es herrscht bei den meisten Autofahrern die Mentalität: du brauchst als Radfahrer nicht viel Platz, also bekommst du auch keinen. Man benötigt als Radfahrer VIEL Selbstbewusstsein und ein gutes fahrerisches Können (Konzentration, Mitdenken für alle anderen, Gleichgewicht, Bremssicherheit), um sich heutzutage im Straßenverkehr behaupten zu können. Mehr Raum für Radfahrer im Straßenbild/bau wird auf Dauer ein Umdenken forcieren = viel Entfaltungsmöglichkeit, gutes Wegenetz für Radfahrer wird alle auf den Plan bringen, dass Radfahren ernst genommen wird und wichtig ist. Mögen die Fahrradstraßen die Autostraßen in den Städten verdrängen.
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Aus meiner Sicht sollte die gemeinsame Nutzung von Rad- und PKW-Verkehr die Ausnahme sein. Nach meinem persönlichen Sicherheitsgefühl fühle ICH mich als Radfahrer neben bzw. Abseits der Kfz-Fahrbahn (separat oder mit dem Fußgänger geführt) innerorts und außerorts besser aufgehoben. Schutzstreifen auf der Fahrbahn sind etwas für breitere Straßen ohne großen Parkdruck. Im innerstädtischen Bereich mit (teilweise sehr hohem) Parkdruck haben Schutzstreifen nur eine Alibifunktion. Die Vorstellung, durch Anlage eines Schutzstreifens parkende Fahrzeuge von der Straße zu bekommen, ist lediglich ein frommer Wunsch. Alleine die große Anzahl von Paket- und sonstigen Lieferdiensten dürften hier überhaupt nicht in den Griff zu bekommen sein.
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Wenn Straßenbeläge nach Baustellen geschlossen werden, ist die Oberfläche oft gefährlich nachlässig wiederhergestellt. Die Verkehrswege sind sehr umständlich und unpraktisch gestaltet, schlechte Planung und Überprüfung auf Aktualität. Die Mitnahme von Fahrrädern für Besitzer von Monatsabonnements im VRS sollte schon ab 18.00 Uhr kostenlos sein, statt ab 19.00 Uhr. Eine Begleitperson sollte auch ein Fahrrad kostenlos mitnehmen können, am Wochenenden und abends. Stellplätze in KVB oft schlecht. Ein gutes, sicheres Radnetz sollte nicht nur als Schnellstraße, sondern generell durchdacht und gepflegt werden. An breiten Radwegen und in breiten Fußgängerzonen sollte Radfahren in beiden Richtungen mit max. 15 km/h erlaubt werden.
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Auf meinen Alltagswegen gibt es keine Radwege. Zwar ist es toll an der S-Bahn-Haltestelle ein Fahrradparkhaus zur Verfügung zu haben, jedoch erreicht man das nur über eine vielbefahrene Hauptstraße oder einen Umweg inkl. unnötigem Anstieg oder indem man rechtswidrig durch die Fußgängerzone fährt, die obwohl ca. 6m breit nicht mal morgens oder spät abends für Radfahrer freigegeben wird. Akzeptanz durch Autofahrer ist sehr gering (wenig Abstand beim Überholen, unnötiges Schneiden, vor roten Ampeln absichtlich ganz rechts an den Bordsteinrand fahren, damit man als Radfahrer nicht vorbei kommt, etc.) – oft fahre ich freiwillig Umwege (besonders bei schlechten Sichtbedingungen), um (rechtswidrig) den Fußweg zu nutzen.
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In Bergisch Gladbach werden die Bedürfnisse der Fahrradfahrenden leider noch nicht hinreichend ernst genommen. Besonders schade ist, dass Einbahnstraßen nicht in beide Richtungen freigegeben sind. Prominentes Beispiel ist hier die Laurentiusstraße (egal in welche Richtung die Einbahnstraße auch geht- “Baustellensituation). Eine beidseitige Öffnung für den Radverkehr wäre insbesondere für alle Bewohner/innen der Stadtteile Hebborn, und Stadtmitte-Rommerscheid wünschenswert. Die Stellplätze auf der Fahrbahn könnten hier gut als Radschutzsteifen genutzt werde, da es in näherer Umgebung viele Parkplätze gibt (Buchmühlenparkplatz, Stellplätze auf der Hornstraße, Marienkrankenhaus).
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Es ist eine wunderschöne Fahrradstation gebaut worden, die auch direkt an der S-Bahn liegt, was an sich eine sehr gute Sache ist. Aber dafür wurden nun die Abstellmöglichkeiten für Pendler wesentlich eingeschränkt. Es muss doch nicht jeder die Fahrradstation nutzen, der schnell und unkompliziert sein Fahrrad abstellen möchte, bevor er in die S- Bahn steigt! Dies trägt selbst bei eingefleischten Radlern nicht dazu bei die Akzeptanz der Station zu erhöhen, zumal diese leider für die meisten Radler “hinter dem Ziel”, der S- Bahn, liegt. Langfristig wäre vielleicht die Öffnung oder Überführung der Gleise sinnvoll? Zur Zeit ist eine Querung nicht möglich auf Höhe des Zentrums.
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nach wie vor ist es eine Zumutung, dass die Fußgängerzone noch immer nicht für den (rücksichtsvollen) Radfahrer freigegeben worden ist. Neu angelegte Fahrradwege enden immer noch (Kreisverkehr an RheinBerg Galerie) im Nichts, um an der entscheidenden Stelle gefährlich eng mit der Fahrbahn zusammen zu kommen, obwohl der (so gut wie ungenutzte) Gehweg an der Stelle fast zwei Meter Breite hat. Die gut gemeinten Abflachungenn an den Inseln (gleicher Kreisverkehr) sind völlig unlogisch zueinander versetzt angebracht…Man merkt eben, dass die Stadtoberen selbst, keine Alltagsnutzer des Rades (als Verkehrsmittel) sind, sonst hätte sich hier schon längst mal was wirklich bewegt……
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Nach jedem Klima-Test rappelt sich die Stadt auf und ändert an exponierten Orten die Fahrradsituation. Sobald ein paar Wochen ins Land gezogen sind, ist wieder Stillstand. Für die, meiner Meinung nach, wichtigen Punkte wie Schneeräumung, Instandhaltung der Radwege und das Vorgehen gegen Rad- und Fußweg- Parker, sowie Geisterradler im Bereich Innenstadt wird “nichts” unternommen. Jeden Tag sehe ich wie sich korrekt verhaltende Kinder von mehr als rücksichtslosen Geisterradlern auf die Straße gedrängt werden und Autos den gesamten Bürgersteig inkl. Radweg zu parken. Oft steht die Polizei (im Auto sitzend) daneben und schaut demonstrativ zur Seite.
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Es gibt leider sehr wenig Fahrradwege und wenn diese vorhanden sind, sind sie in einem meist schlechten Zustand. Ist der Radfahrer auf die Straßennutzung angewiesen, sind an den rechten Straßenseiten meist Schlaglöcher etc…..man muss schon ein sehr umsichtiger und stets aufmerksamer Radfahrer sein, für die Autofahrer mitdenken etc….ich habe sehr oft den Eindruck als wenn für die meisten Autofahrer die Radfahrer “unsichtbar” sind, man wird schlichtweg ignoriert!!!!! Ich denke, selbst eine Rundumblinkanlage am Fahrrad würde nichts nützen….Es wird die Vorfahrt genommen, geschnitten, Bürgersteige werden rücksichtslos zugeparkt etc.
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Wegen des überwiegend schlechten Zustandes der Radwege hat die Stadt zum Glück zugelassen, alternativ die PKW Fahrbahn zu nutzen. Leider sind aber auch deren Ränder in einem dermaßen schlechten Zustand (schlechte Flickarbeiten nach Baumaßnahmen, zu tief abgesenkte Regengatter), dass auch hier das Radfahren nicht besonders viel Freude bereitet. Die geringe Nutzung des Fahrrades in GL und Umgebung ist wohl überwiegend der gottgegebenen Topographie geschuldet. Deswegen lohnt es sich kaum, übertrieben viel Geld in eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur zu stecken, es gibt bei der klammen Kassenlage sicherlich Wichtigeres!
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Es ist traurig, dass sich in Bergisch Gladbach nichts ändert: Die Stadt gibt Lippenbekenntnisse pro Radfahren ab, bei konkreten Baumaßnahmen wird die Situation aber nicht verbessert, sondern eher verschlechtert (z.B. Driescher Kreisel, untere Hauptstraße). Das Prestigeprojekt “Radstation” hat viel Geld gekostet, das anderweitig (Anlage und Pflege von Radwegen) besser verwendet worden wäre, und wird kaum angenommen (mir persönlich nutzt sie überhaupt nichts). Die Fußgängerzonen könnten abends gut für den Radverkehr geöffnet werden, was aber von Stadtpolitik und -verwaltung explizit nicht gewünscht wird.
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Unsere Politiker hier sind keine Radfahrer, und die Radfahrer wollen keine Politiker werden so ist das nun mal. Außerdem wird echt viel gebaut, also auch Verkehrs-relevant und richtig blöd unkoordiniert, sodass wieder mehr geschaut wird, dass die Autos wenigstens eine Chance haben. Andererseits ist die Fußgängerzone für uns tabu (kostenpflichtig!) obwohl das eine wirkliche Erleichterung bringen würde. Wir fahren ja keinen um oder gar tot oder? Hier fehlt es ganz klar am gesunden Menschenverstand und deshalb sollen sie uns einfach fahren lassen, und froh sein, dass ich nicht auch noch ins Auto steige!
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Das Fahrradfahren in Bergisch Gladbach ist abenteuerlich und gefährlich. Fast täglich kommt es zu “riskanten Situationen”. Gestern wurde ich z.B.im Beisein eines anderen Radfahrers fast von einem LKW gerammt, obwohl ich stand. Der Radius des LKWs war größer, als der Fahrer gedacht hat. Der Fahrradfahrer hinter mir meinte nur, dass Bergisch Gladbach Fahrradfahrerunfreundlich sei. Dem kann ich größtenteils beipflichten. Es wurden zwar bereits spezielle Radwege ausgewiesen, diese sind teilweise in erbärmlichen Zustand (Löcher, Wurzeln, Schild mitten im Radweg). Hier besteht absoluter Handlungsbedarf.
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Fahrradwege sind teilweise in einem verheerenden und gefährlichen zustand (Bsp. starke Wurzelschäden zwischen Herkenrath und Moitzfeld) Die Radwege sind oft sehr schmal und entweder auf dem Gehweg angelegt (gefährlich wegen Fußgängern) oder als sogenannte “Schutzstreifen”, welche zwischen Parkenden Autos (Gefahr durch Autotüren die unvorsichtig geöffnet werden) und fließendem Verkehr, der nicht genug Abstand beim Überholen einhält. Ich fahre täglich und viel Fahrrad und gerate immer wieder in unangenehme und gefährliche Situationen durch die schlechte Infrastruktur für Radfahrer.
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Seit den 80er Jahren wird nichts mehr außer Symbolprojekten für Radfahrer getan. Die Mehrheit der Bürger und auch vor allem der Politik und Stadtverwaltung betrachtet Radfahren als Freizeitbeschäftigung am Wochenende und nicht als gleichwertiges Verkehrsmittel. Da ich ein Jahr in Kopenhagen gelebt und geradelt bin, weiß ich wie eine fahrradfreundliche Stadt funktioniert. Radfahrer werden von der Verwaltung, Polizei, den Wirtschaftslobbyisten, Einzelhändlern und vielen CDU-Politikern als Störenfriede und Behinderungen betrachtet und entsprechend drangsaliert , geradezu gemobbt.
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1. Es fehlt ein guter Standard für die Gestaltung der Radwege im Detail. Z.B. keine Borsteinkanten. Wer einmal als Radfahrer den Kreisel Konrad Adenauer Str. – Mühlenweg befahren hat, weiß, was gemeint ist. 2. Radwege werden oft nur von A nach B angelegt. Ein Abbiegen auf halber hat der Planer nicht vorgesehen. 3. Zwei Grünphasen für links abbiegende Radfahrer sind eine Zumutung. Sogar in Shanghai gibt es Lichtzeichen für linksabbiegende Radfahrer. 4. Das Schild: “Radfahrer absteigen” gehört verboten. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihren PKW über die Fußgängerfurt schieben.
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Die Stadt Bergisch Gladbach ist leider immer noch eine Autostadt. Erste Anfänge, Radwege zu installieren, sind leider nicht fortgesetzt worden. Auch ein jetzt in Aufstellung befindlicher Flächennutzungsplan greift das Thema Radverkehr nicht sichtbar auf. Dies dokumentiert leider mehr als deutlich, dass weder die Verwaltung der Stadt noch ihre politischen Vertreter aktuelle Entwicklungen im Radverkehr und auch dessen technische Fortschritt offenbar nicht zur Kenntnis nehmen oder unzureichend informiert sind. Ob vermehrter Druck aus dem ADFC hier hilft, bleibt nur zu hoffen.
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In Bergisch Gladbach enden die Radwege oft unvermittelt. Die. Verkehrssituation ist dann so unübersichtlich, dass es sehr gefährlich wird. Beispiel: Hauptstraße auf Höhe Beit Jala Platz und Ecke Cederwaldstraße. Speziell die Radwege entlang ins bzw. aus dem Zentrum sind zu eng und ständig blockiert wegen Baustellen. Autos, die auf die Straßen einbiegen wollen, fahren immer bis an die Str. Radwege werden nicht beachtet, sodass man ständig an Einmündungen ausweichen muss. Katastrophal ist die Verkehrssicherheit an den großen Baustellen, da kommen Radfahrer gar nicht vor!!
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Die Stadt Bergisch Gladbach ist zwar dabei ein Mobilitätskonzept umzusetzen (welches auch in öffentlichen Terminen vorgestellt und zur Diskussion gestellt wurde), aber bei allem, was bisher in der Presse und auch sonst publik wird, scheinen wieder Autolobby und Interessen von Geschäftsleuten vorrangig gegenüber positiven Veränderungen fürs Radfahren in unserer
Stadt wichtiger zu sein. Sehr schade, wenn jetzt ein Mobilitätskonzept anrollt, dass auf Jahrzehnte wieder nicht fahrradunfreundlich ist. Nur eine “Fahrradstation” macht noch keine fahrradfreundliche Stadt!!!
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Besonders die Ausfallstraßen von Bergisch Gladbach brauchen sichere, gute, gereinigte und schnelle Radstreifen. So zum Beispiel Richtung Osten nach Herrenstrunden und Kürten-Spitze. Falls ein eigener Radstreifen nicht möglich sein sollte (was ich nicht glaube), muss auf beiden Seiten ein ausreichender Radstreifen auf der Straße markiert werden, z.B. Mit roter Farbe und großen Fahrradsymbolen. Ich glaube, dass das zu mehr Akzeptanz für die Radfahrer beiträgt, auch wenn es nur wie Symbolik erscheint. Die Straße wird im Gegensatz zu Radwegen wenigstens gepflegt.
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Es werden nun Fahrradstreifen auf die Fahrbahn gemalt. Dieses ist reiner Aktionismus und geht am Bedarf vorbei. Oft ist die Verkehrsführung sogar gefährlich. Wie z.B. der Fahrradstreifen auf der Kölner Str.: Von Bensberg kommend wird der Radverkehr an der Straße Neuenweg unvermittelt von der Fahrbahn auf den Fußweg geleitet – direkt im Wartebereich einer Fußgängerampel. 10 Meter weiter kommt dann noch die hochfrequentierte Ein- und Ausfahrt der Aral Tankstelle. Hier sind gefährliche Situationen vorprogrammiert. Ich werde dort nicht mehr freiwillig herfahren.
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Als Radfahrer in Bergisch Gladbach gewinnt man immer wieder den Eindruck, dass das Fahrrad regelrecht unerwünscht ist: Einbahnstraßen werden nicht frei gegeben, Fahrradwege sind schmal und hören z.T. abrupt auf, die Abstellmöglichkeiten am S-Bahnhof wurden vor kurzer Zeit drastisch reduziert! Scheinbar ist es auch ein großes Problem, die Fußgängerzone zu öffnen. Warum wurde diese Maßnahme nicht direkt mit der Neugestaltung der Fußgängerzone umgesetzt? Bedarf war immer da! Es scheint, als sei ausschließlich das Auto in der Stadt erwünscht.
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Die Erreichbarkeit der Innenstadt von Bergisch Gladbach für Radfahrer ist unbefriedigend. Von Bensberg kommend stellt die Baustelle an der Schnabelsmühle ein Hindernis dar. Man muss schon ein wenig Mut aufbringen, um dort sich dort in den Autoverkehr zu wagen. Gut ist, dass die untere Hauptstraße für den Radverkehr in Richtung Stadtzentrum für den Radverkehr freigegeben ist. In der Gegenrichtung ist die Verkehrsführung von Radfahrer eher abenteuerlich. Schön wäre es, die Fußgängerzone für den Radverkehr ganz oder teilweise freizugeben.
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Katastrophal, Fahrradwege sind gefährlich eng und holperig. Würde mein Fahrrad gerne für den Weg zur Arbeit in Bonn nutzen. Fahrradschnellwege für Räder sind dringend erforderlich und könnten viele Autofahrer zum Umstieg verlocken. Man könnte dort auch Pedelecs vermieten. Die Nutzung von Rad und Bahn als Berufspendler funktioniert leider gar nicht. Hier ist auch dringender Handlungsbedarf. Gäbe es gute funktionierende Kombinationsmöglichkeiten könnte man viele vom Autoverkehr frustrierte Pendler auf das Rad bringen.
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Leider fehlen hier Maßnahmen, um den Radverkehr in die Fläche zu bringen. Es gibt hier keine Radverkehrs-Netzplanung. An vielen neuralgischen Stellen im Hauptverkehrsstraßennetz ist die Radverkehrsführung problematisch oder schlicht nicht vorhanden. Stattdessen wurde für viel Geld und Öffentlichkeitswirksam ein Fahrradparkhaus am S-Bahn/Busbahnhof gebaut, welches überwiegend leer steht. Auf dezentrale Abstellmöglichkeiten entlang der Fußgängerzone oder anderen zentralen Orten wird dafür häufig großzügig verzichtet.
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– Zuständigkeitsprobleme bei Anzeige von Problemen auf Radwegen: je nach Art der Straße (Gemeinde-, Kreis-, Land- oder Bundesstraße).- Man hat es geschafft größtenteils die Radwegbenutzungspflicht aufzuheben (weil der Radwege zu schmal und in einem schlechten Zustand sind). Mehr hat die Gemeinde in den letzten Jahrzehnten kaum geschafft.- Man möchte die Staus und den mit MIV zurückgelegte Strecken in der Gemeinde reduzieren. Es gibt aber keine konkreten Anstrengungen/Verbesserungen beim ÖPNV, Rad- und Fußverkehr.
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Gekennzeichnete Fahrradwege sind teilweise sehr kurz (100 Meter) und hören im Nichts auf: gehen sofort auf der Autostraße weiter.–Fahrradstreifen ist schmal und besteht zur Hälfte aus dem Asphalt und zur Hälfte aus den weißen Randsteinen, die zwischen Bürgersteig und Straße verlegt sind.–Gras und Busch- überwucherte Fahrrad- und Bürgersteige, die kaum
zurück geschnitten werden und damit den Weg laufend verkleinern und den Asphalt oder die Pflastersteine durch durchwachsendes Gras weiter zerstören.
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Leider kann ich nicht feststellen, dass z. B. in der Fußgängerzone unserer Stadt (während der Zeiten, in denen kein Auto-/Fahrradverkehr zugelassen ist) oder auf den Radwegen (oft entgegen der Fahrtrichtung fahrende RadlerInnen) durch Kontrolleure die sich falsch verhaltenden RadlerInnen auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden; meine eigenen Bemühungen, “FalschfahrerInnen” anzusprechen habe ich aufgegeben, da oft unfreundlich bzw. sogar aggressiv reagiert wird.
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Die meines Erachtens größten Probleme sind fehlender Verkehrsraum auf den Straßen (abgetrennte Fahrradstreifen, z.B. auf dem Weg von Schildgen nach Leverkusen), der eingeschränkte Winterdienst und zum Teil katastrophale Wegeoberflächen (Radwege und Straßen).Zudem ist aktuell die Verkehrsführung in der Großbaustelle für Radfahrer schlicht nicht vorhanden. Im Rahmen der Umbauten am Bahnhof und Busbahnhof wurde das Fahrrad als Verkehrsmittel schlicht vergessen.
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Was das Ankreuzen nicht hergibt: – in den hiesigen Wohngebiets-Tempo-30-Zonen ist Radfahren meist friedlich, leider fahren viele Autofahrer dort aber oft zu schnell und halten auch zu wenig Abstand, selbst, wenn man mit Kindern unterwegs ist.- die beiden überfüllten Hauptverkehrsstraßen, welche unseren Ortsteil durchkreuzen, sind mit ihren “aufgemalten” Radwegen zwischen Parkstreifen und Fahrbahn, für Radfahrer schlicht und einfach lebensgefährlich.
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Die Verantwortlichen aus dem Rathaus mögen sich bitte mal aufs Rad setzen, sich auf den von der Stadt vorgesehenen Radrouten bewegen und versuchen, der damit vorgegebenen Verkehrsführung zu folgen, OHNE dabei gegen die Verkehrsregeln zu verstoßen. Wobei das unter Aufsicht passieren sollte, denn diesen Strategen würde sicher noch nicht einmal auffallen, dass die von der Stadt angebrachte Beschilderung Radfahrer zu Regelverstößen drängt.
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Der Radfahrer hat keinen Stellenwert in dieser Stadt, er taucht einfach nicht auf, weder in der Planung, noch in der Umsetzung. So werden Radler dann auch im Verkehr behandelt. Radeln ist gefährlich (regelmäßig wird die Vorfahrt genommen und abgedrängt). Für Schüler ist die Lage noch gefährlicher, da dort anscheinend noch weniger Hemmungen bestehen. Traurig für eine Stadt, in der viele Bürger der gehobenen Mittelschicht angehören.
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Die Überwachung des ruhenden Verkehrs, der Schutzstreifen und Radwege / Radfahrstreifen zuparkt ist mehr als ungenügend! Schutzstreifen und Radfahrstreifen werden ohne Berücksichtigung der örtlichen Situation angelegt. Hierdurch gibt es erhebliche Probleme mit parkenden PKW, Transporter und haltenden Lieferfahrzeugen. Insbesondere im Bereich von Geschäften und Büros OHNE ausreichende eigene Parkplätze auf dem eigenen Grundstück.
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Im Innerstädtischen Bereich und auf den Zufahrtswegen in die Stadtmitte sind sehr häufig zu schmale oder im PKW Verkehr endende Radwege vorhanden. Ein vorhandenes, neu gebautes Fahrradparkhaus wird nur unzureichend beworben, sodass schon nach sehr kurzer Zeit ein Betreiberwechsel stattfand. Die Fahrradparksituation rund um den S – und Busbahnhof (vorhandenes Fahrradparkhaus) ist sehr “wild”.
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Leider ist hier die Verkehrsplanung in den 60ern stehen geblieben. Hier ist so ziemlich alles auf den automobilen Verkehrsfluss ausgelegt. Radwege sind kaputt, aber es ist kein Geld da um sie instand zu setzen. Stattdessen wird der Radverkehr für die Straße frei gegeben. Dort wird man aber oft von den Autofahrern angegangen und bedrängt. Sicher fühlt man sich hier leider nicht. Aber so schnell ändert sich hier wohl nichts.
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Manche Kommunen habe einen Fahrradbeauftragten oder einen benannten Ansprechpartner im Verkehrsausschuss – in unserer Stadt weiß man nicht, an wen man sich wenden soll. Die Verantwortung wird herumgeschoben. Durch eine langwierige Großbaustelle in der Innenstadt wird die Rad-Infrastruktur (Stellfläche, Wege) seit Jahren konsequent zurückgebaut und nicht ausgebaut. Deswegen ist es mir wichtig, diese Umfrage zu unterstützen.
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Ich wünsche mir einen sicheren und befestigten Radweg zwischen Bergisch Gladbach und Herrenstrunden. Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit habe ich schon viele gefährliche
Situationen erleben müssen. Auch werde ich des Öfteren von Autofahrern beschimpft, warum ich nicht den Radweg benutze. Sie meinen damit den kleinen Seitenstreifen an der Strasse, der vor lauter Dellen und Ästen nicht zu befahren ist.
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Ich nutze sehr gerne die Fahrradwege, weil ich mich dort sicherer fühle; dabei empfinde ich die Verkehrsführung der Radwege als großes Problem: möchte ich abbiegen muss ich irgendwie vom Radweg herunter auf die Abbiegespur der Straße, was mit erheblichen Risiken verbunden ist. Autofahrer sehen mich oft nicht und ein Verlassen des Weges ist manchmal wegen der Unübersichtlichkeit fast nicht möglich.
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Der Straßenverkehr wird durch das Auto geprägt. Selbst kurze Strecken werden mit dem Auto zurückgelegt. Dies gilt für Mütter-Taxen im selben hohen Maße wie für Rentner, die ohne Auto nicht zum Einkaufen gelangen. Darauf reagiert die Stadt nicht. Im Gegenteil: Man liebäugelt damit, den brachliegenden Bahndamm als Autobahnzubringer umzufunktionieren, anstatt einen Schnellweg für Radfahrer zu bauen.
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Die Ampeln, die durch Schleifen in der Straße gesteuert werden, reagieren nur in seltenen Fällen auf Radfahrer. Ich stehe also vor roter Ampel, bis ein Auto kommt …Fußwege sind mit dem “Für Fahrräder frei”-Schild versehen, was Autofahrern suggeriert, dass ein Benutzungsgebot vorliegt. Entsprechend verhalten sich erboste Autofahrer, die sich durch Radfahrer auf der Straße gestört fühlen.
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Anlage der Radwege ist oft ungünstig. Wenn ein Autofahrer aus Einmündungen die Straße nicht einsehen kann ohne auf dem Radweg zu stehen, wird es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen. Oft fahren Autofahrer bis zum Einsehen der Straße vor ohne auf Fahrradfahrer oder deren Vorfahrt zu achten. Des Öfteren werden auch Vollbremsungen oder das Ausweichen auf den Fußweg erzwungen.
51
Durchfahrung der Stadtmitte nur über Straßen mit starken Steigungen möglich. Die ebenerdigen Trassen sind einer vierspurigen Straße (geringer Spaßfaktor!) und der Fußgängerzone (für Radfahrer gesperrt) vorbehalten. Mit dem Fahrrad benutzbare Wanderwege werden im Winter nicht ausreichend geräumt und (noch schlimmer) im Sommer zu selten beschnitten (Brennnesseln und Brombeerranken!!!)
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Die Situation für Radfahrer in Bergisch Gladbach ist insbesondere auf Grund der Großbaustellen unerträglich. Man ist teils gezwungen, sich als Radfahrer nicht regelgerecht zu verhalten (beispielsweise Fahren auf der richtigen Seite), um von A nach B zu kommen, da Fahrradwege wg. Baustellen im Nichts enden, man das Fahrrad über Treppen in eine Untertunnelung führen muss usw.
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Als Radfahrer wird man in Bergisch Gladbach nicht wahrgenommen. Man wird angehustet, teilweise bedrängt und immer wieder in gefährliche Situationen gebracht. Gleichzeitig ist das Radfahren eine der wenigen Möglichkeiten, das Verkehrschaos / den Verkehrskollaps (fehlender Autobahnanschluss etc.) in dieser Stadt zu verringern/ zu verhindern. Danke für Ihre Initiative!
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Die Stadt bemüht sich, dabei wird aber oft nicht richtig nachgedacht z.B. Ampeln mit Kontaktschleifen, die nicht auf Fahrräder reagieren; Radweg-/Gehweg-Ampeln, die nur auf Drücken reagieren und an denen man auch bei Geradeausfahrt bis zur nächsten Grünphase warten muss; Drück-Ampeln, an denen der Drücker “meilenweit” von der Geh-/Radwegabsenkung entfernt ist.
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Die Stadtverwaltung zeigt sich bemüht, was an der Situation der Radfahrer zu ändern. ..Leider hat ein Großteil der nicht Rad fahrenden Bevölkerung wenig Akzeptanz gegenüber Radfahrern. Es fehlt an öffentlichen Hinweisen und Werbung für das Radfahren, damit die Akzeptanz größer wird und Radfahrer eine Selbstverständlichkeit im Straßenverkehr werden.
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An vielen Ampelanlagen wird für Fußgänger und Radfahrer nur dann auf grün geschaltet, wenn vorher ein entsprechender Schaltknopf betätigt wurde. Bei reinen Fußgängerüberwegen ist das verständlich, an Kreuzungen nicht. Diese Regelung führt dazu, dass man als Fußgänger/Radfahrer oft fast zwei volle Wechselzyklen warten muss, bis die Ampel grün wird.
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Es gibt Stellen in Bergisch Gladbach, wo der Radweg plötzlich aufhört, ohne dass man unter korrektem Verkehrsverhalten weiterfahren kann. Der Autoverkehr hat insgesamt absoluten
Vorrang, über Radverkehr hat man sich anscheinend bisher keine Gedanken gemacht. Die Ausschilderung für Radverkehr ist mangelhaft, sodass Fremde sich kaum zurechtfinden.
58
Vor ca. 1 Woche wurde auf einer Durchgangsstraße (Kölner Straße in Bensberg) ein Radfahrstreifen angelegt. Diesem Radfahrstreifen fielen mehrere Parkplätze zum Opfer. Der Effekt: Jetzt wird auf dem Radfahrstreifen geparkt. An keinem der Fahrzeuge befand sich heute ein Knöllchen. So fühlt man sich als Radfahrer wirklich nicht ernst genommen.
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An Straßenkreuzungen mit Ampeln wird für Fußgänger und Radfahrer nur dann auf Grün geschaltet, wenn während der vorausgehenden Rot-Phase der Knopf in der entsprechenden Richtung gedrückt wurde. In Neuss, wo ich vorher 40 Jahre gewohnt habe, wurden die Ampeln für Fußgänger und Radfahrer genauso automatisch umgeschaltet wie für Autofahrer.
60
Asphaltierte schmale (bis ca. 3 m Breite) Feldwege im nahen Stadtbereich ( z.B. Rommerscheid — Herrenstrunden ) werden von Autofahrern sehr rücksichtslos gegenüber Fahrradfahrern benutzt. Eine maximal zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h durch Schilder, plus Schilder, die mehr Rücksicht der Autofahrer einfordern wäre sinnvoll!!
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Die Parkmöglichkeiten in der Stadt sind schlecht. Eine neue Radstation bringt auch keine Abhilfe. Die Öffnungszeiten sind nicht flexibel und nicht Benutzerfreundlich. An Stadtveranstaltungen (Kirmes oder Standfeste) wo viele mit dem Rad kommen(da es auch keine ausreichenden Autoparkplätze gibt) ist die Station geschlossen.
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Entlang des ehemaligen Bahndamms gibt einen sehr attraktiven Radweg zwischen den Stadtteilen Bensberg und Bergisch Gladbach-Zentrum; leider mit einem gravierenden Schönheitsfehler, wobei das Wort Schönheitsfehler sehr schmeichelhaft ist: Die Überquerung der Saalerstraße ist für Radfahrer ein absoluter Hindernisparcours!!
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Stadt verbreitet nur heiße Luft in punkto Radfahren. Wenn es darauf ankommt, wird der Radverkehr nicht berücksichtigt Verkehrsplanung findet nur für Autos statt. Bei keinem Bauvorhaben in letzter Zeit wurde ein Radweg vorgesehen, die Hauptverkehrswege sind zur gemeinsamen Nutzung von Fahrrädern und Autos aber zu eng.
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Radwege werden umgewandelt in Fußgängerwege, Radfahren erlaubt. Laub wird nicht von den Radwegen entfernt, bei Nässe und Dunkelheit sehr rutschig, Blätter bleiben bis ins Frühjahr liegen, Radwege sind in schlechter Verfassung und auch sehr schmal, trotzdem müssen sie noch Ampeln und Straßenbeleuchtung aufnehmen.
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In 2016 ist das Mobilitätskonzept, mit einer großen Anzahl von Einzelmaßnahmen, beschlossen worden. Der Rat will jedoch jede Maßnahme absegnen und unsere Politiker vermitteln hier den Eindruck, dass “echte” Fahrzeuge 4 Räder haben müssen und nur echte Fahrräder erhalten auch die Förderung/Vorfahrt.
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Es gibt leider keine durchgängigen Radwege, die Breite ist bei dem Verkehrsaufkommen meiner Meinung nach zu gering, mit kleineren Kindern an Hauptstraßen entlang zu fahren ist bald ein Unding – zum Teil auch engen Gehwegen geschuldet, die Straßenverhältnisse sind mitunter katastrophal (Schlaglöcher).
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Zu viele verschiedene kurz aufeinander folgende Regelungen für Radfahrer, mal wie Fußgänger, mal wie Autos, mal eigens für Radfahrer, manchmal “vergessen”. Sehr häufige Notwendigkeit zum Absteigen wegen Überquerung der Straße mittels Zebrastreifen, wünschenswert wären parallel geführte Fahrradfurten.
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Bergisch Gladbach scheint ja etwas verändern zu wollen, aber bei den tatsächlichen Plänen kommt schnell die Vermutung auf, das Ziel sei eher Maßnahmen zu schaffen die auf dem Papier gut aussehen und den Autoverkehr nicht auch noch durch Fahrradfahrer behindern statt echt was zu verändern.
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Ich würde mir wünschen, dass die Stadtverwaltung, -planung ein Konzept zur Verbesserung der Fahrradnutzung in der Innenstadt erstellt und auch mal über die Nutzung der Einbahnstraßen für Radler,-innen in Gegenrichtung erlaubt, als auch in der Fußgängerzone Vielen Dank für diese Aktion.
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Die neu erbaute Radstation am Bahnhof ist hoffnungslos überdimensioniert. Kostenfrei an- und abschließen ist am Bahnhof – ausgerechnet dort – nicht möglich. Für Kurzparker ist die Radstation ohnehin unattraktiv. Warum gleich personalintensiv? Mietbare Einzelboxen hätten mir auch genügt.
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Das Radwegenetz in unserer Gemeinde ist unzusammenhängend (von Netz kann eigentlich gar keine Rede sein). Der größte Teil der Radwege ist als Teil der Gehwege angelegt, ist zu schmal, sehr uneben und voller Schäden, mit vielen Hindernissen und somit letztlich zu gefährlich zu benutzen.
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Es ist frustrierend, wenn auch bei Neubauprojekten wieder Radverkehr ignoriert und vergessen wird oder Fahrradstreifen Nachrang zu Parkplätzen haben. Tagtäglich werden Radwege straffrei zugeparkt und noch nie sah man einen Polizisten auf dem Fahrrad. Radfahrwüste Bergisch Gladbach.
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Fahrräder sind schlichtweg nicht vorgesehen hier, die Hauptstraßen in die anderen Stadtteile eng und voll, da möchte man nicht von PKWs an den Bordstein gedrückt werden. Fahrradwege sind eine Seltenheit. Sehr schade, denn aus Leipzig vorher war ich tägliches Fahrradfahren gewöhnt!
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Die Fahrbahndecke am Rand auf der Strecke Bergisch Gladbach in Richtung Schlebusch, auf der man zwangsläufig fahren muss ist so schlecht, dass man permanent Angst hat zu stürzen und vor dem Auto zu fallen. Auf der Fussgängerzone gibt es viel zu wenige Abstellmöglichkeiten!!!!!
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Ich war bei Touren in Köln bzw. Langenfeld/Düsseldorf sehr positiv überrascht über die gute Beschilderung der Radwege (u.a. Knotenpunktsystem). Im Raum Bergisch Gladbach gibt es nichts vergleichbares, obwohl die notwendigen Investitionen vergleichsweise gering wären.
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Fahrradwege müssen breiter werden und sollten nicht an parkenden Autos vorbeiführen(Tür). Parkstreifen sollten ganz wegfallen und durch breitere Fahrradwege ersetzt werden. Hubel und Bordsteine sollten geglättet werden. E-Bike Leihangebot sollte ausgebaut werden.
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Es soll CO2 gesenkt werden und die Städte sollen autofreier werden. Aber in Wirklichkeit ist das nur Bla Bla der Politiker. Anstatt vernünftige Radwege zu bauen wird das Geld oft für unsinnige Dinge ausgegeben, womit sich die Politik nur profilieren will.
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Leider gibt es wenige Radfahrwege und die vorhandenen sind schlecht befahrbar. Entweder stehen Bäume halb auf dem Radweg oder aber auch das die Baumwurzeln die Radwege unpassierbar machen. Radfahren ist in Bergisch Gladbach eine Katastrophe und gefährlich.
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Es gibt zu wenig alleinige Fahrradwege. Oft wird dieser mit dem Gehweg geteilt mit allen Ausfahrten für PKW und entsprechenden Bordsteinabsenkungen. Einigermassen zügiges und sicheres Fahren ist dort nicht möglich. Und insgesamt gibt es zu wenig Radwege.
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Die Radwege sind, sofern vorhanden, in schlechtem Zustand – mein Weg zur Arbeit führt von 51429 Bergisch Gladbach nach 51105 Köln, die Bewertung gilt für beide Städte, wobei ich das Gefühl habe, dass sich in Köln im Moment mehr für Radfahrer entwickelt.
81
Ich wünsche mir viel mehr Radfahrer und weniger Autofahrer auf den Straßen. Dann könnten wir auch mit den Kindern gefahrfreier das Fahren im Straßenverkehr üben. Aktionstage dazu finde ich eine tolle Sache. Einfach mal das Auto einen Tag stehen lassen.
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Das größte Problem wird meiner Meinung nach durch den Fragebogen nicht ausreichend erfasst: Es gibt noch viel zu viele Straßen ohne Radfahrflächen. Nur an diesen Straßen kommt es zu Konflikten mit dem PKW-Verkehr, weil keine klare Trennung stattfindet.
83
Es wäre wünschenswert wenn in Bergisch Gladbach auch aus den Ortsteilen, wie z. B. Rommerscheid Radwege direkt in das Zentrum vorhanden wären. Bergauf oder -ab vorbei an parkenden Autos im Slalom ist extra anstrengend und gefährlich (öffnende Autotüren)
84
Quasi keine Benutzungspflichten mehr, seit dem hat gefühlt die Nötigung durch Hupen und Abdrängen durch KFZ abgenommen. Leider fehlen Aufklärungskampagnen, welche KFZ-
Führern die Änderung der StVO von 1997 und der Gründe die dazu führten näher bringen.
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Die Beschaffenheit der Radfahrwege-Oberflächen ist oftmals eine Katastrophe, Dann die Gefährlichkeit durch die Nähe zum Auto- u. Busverkehr (z.B.: GL-Hand und GL-Schildgen). Vernünftige Abstellmöglichkeiten vermisse ich vor allem in den Innenstädten.
86
Radweg-Beschilderung wurde abgebaut, so dass man auf früheren Radwegen nur geduldet wird, da dies jetzt rechtlich ein Fußweg ist. Dadurch verschiebt sich die Reinigungspflicht auf die Anwohner und der Radfahrer wird auf die Straße gezwungen.
87
Es ist relativ nutzlos, wenn punktuell die Radwege saniert sind, um dann ab der nächsten Kreuzung/Kurve -wie überwiegend- wieder holprig, löchrig, von Wurzeln angehoben zu sein und für Mensch und Material teilweise recht gefährlich zu sein.
88
In meinem Antworten beziehe ich mich zum Teil auch auf die Stadt Leverkusen, da ich von 51467 Bergisch Gladbach in Richtung 51373 Leverkusen zur Arbeit und zurück fahre. Es gibt hier z.B. KEIN vernünftiger Radweg zwischen den Gemeinden.
89
Ich bin sehr sauer, weil die Polizei vor meinen Augen an Autos vorbeifährt, die auf Fahrrad- oder Fußgängerwegen parken, ohne zu reagieren. Geschweige denn. einen Strafzettel zu erteilen. Ich finde diese Ignoranz einfach unerträglich.
90
Alle Straßenbaumaßnahmen müssen auf Fahrradkompatibilität geprüft werden. Es sollte bei der Kommune einen Fahrradbeauftragten geben. Fußgängerzone öffnen. Beschilderung Knotenpunkt System und Radverkehrsnetz sind nicht harmonisiert.
91
Fahrradwege sollten im Straßenverkehr integriert werden und nicht Abseits davon. Das führt aus Erfahrung dazu, dass man als Fahrradfahrer besser wahrgenommen wird und nicht plötzlich an einer Kreuzung oder ähnliches auftaucht.
92
Positiv anzumerken ist, dass die Stadt für viele sehr schmale Radwege die Benutzungspflicht aufgehoben hat; leider begreifen Autofahrer dies vielfach nicht. Erfreulich auch die nun zuverlässig besetzte Radstation im Zentrum.
93
Das Radfahren wird von Verwaltung Politik in keiner Weise ernst genommen. Beispiel: An einer Einbahnstraße steht das Schild Radfahrer frei, wenn man in diese einbiegt steht man unmittelbar vor dem dort auf grün wartenden KFZ.
94
In Bergisch Gladbach gibt es im Bahnhofsbereich und Zentrum außer einer kostenpflichtigen Möglichkeit viel zu wenige Abstellmöglichkeiten für Räder. Es werden Autoparkplätze geschaffen, Radparkplätze werden reduziert!
95
Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer, besonders außerhalb der Geschäftszeiten. Dies ist in vielen Städten möglich und sollte bei genügend Aufklärung zur Rücksichtnahme von Fußgängern und Radfahrern möglich sein.
96
Entgegen der Wahlversprechen des amtierenden Bürgermeisters von Bergisch Gladbach zur Verbesserung der Steigerung der Attraktivität des Fahrradfahrens sind aus meiner Sicht keinerlei derartige Maßnahmen erkennbar.
97
Die Innenstadt ist nicht für Fahrräder freigegeben. Radwege sind an vielen Stellen leider nicht vorhanden. Sollte uns Radfahrern leichter gemacht werden, macht in den richtigen Ecken aber richtig Spaß zu fahren!
98
Die Fahrradsituation in Bergisch Gladbach ist mehr als schlecht. Leider wirkt es auch nicht so, als würde die Stadtverwaltung mit der Unterstützung der Fahrradfahrer im Straßenverkehr den Verkehr entlasten wollen.
99
Die Straßenverhältnissen in Bergisch Gladbach sind so schlecht, nicht nur für. Radfahrer sondern für alle Verkehrsteilnehmer. Ich kenne keine Straße, die nicht geflickt ist und das mit Hubbeln und Löschen.
100
Es sind in Bergisch Gladbach viel zu wenig Fahrradwege vorhanden. Die wenigen vorhandenen Wege sollten in beide Richtungen befahrbar sein. Somit müsste man die alten Wege vergrößern und mehr neue Wege anlegen
101
Die Bau eines Fahrradschnellweges auf den Hauptverkehrsstrecken zwischen Bergisch Gladbach und Köln könnte den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ermöglichen, da die alternativen Autorouten Stauschwerpunkte sind.
102
Zuviel Autoverkehr; Vorbeifahrt am Stau oft gefährlich plötzlich endende Fahrradstreifen und –wegen Straßenverengungen durch Verkehrsinseln –> Autofahrer (insbes. Lkws) drängeln Radfahrer ab!
103
Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr ist mir wichtig. Ebenso bleiben selbst bei der aktuellen Neugestaltung der Gladbacher Innenstadt die Belange des Radverkehrs zu sehr außen vor.
104
Bergisch Gladbach kann sich nicht als fahrradfreundlich bezeichnen. Es wird an bestehenden Fahrradwegen nichts getan, trotz Hinweis von Nutzern. Man erhält den Hinweis, es fehlt an Geld.
105
Keine durchgängige Radfahrmöglichkeit; immer Wechsel Radfahrweg-Straße, Radwege enden und werden nichtfortgeführt, Seitenwechsel oft erforderlich d.h. schmale Radwege mit Gegenverkehr!
106
Schlechte Verkehrsführung für Radfahrer, Radwege teils in sehr schlechtem Zustand und zu schmal. Radwegekonzepte in den Niederlanden dagegen vorbildlich und stressfrei. Radelgenuss pur!
107
Das wichtigste wäre mir das besonders Kinder sicher und freier Fahrrad fahren können. Ich finde die Gefahr ist größer geworden. Schnellere Fahrweise, Hektik und mehr höhere Autos.
108
In Bergisch Gladbach sollte in der Fußgängerzone dafür gesorgt werden, das es auch eine Fußgängerzone bleibt, und keine Rennstrecke für Radfahrer, Mehr Kontrollen mit Anzeigen.
109
Fahrradwege sollten nicht auf dem Bürgersteig, sondern auf der Straße integriert sein. Oft kommt es zu gefährlichen Situationen an Ein- und Ausfahrten auf dem Bürgersteig-Radweg.
110
wenige eigene Fahrradwege; nur Abtrennung von Autostraße, die dann oft als Park- oder Halteplätze benutzt werden. Einbahnstraßen werden hier wenig in Gegenrichtung geöffnet.
111
Eine riesig große Bitte wäre, die Laurentiusstaße für Radfahrer in die Gegenrichtung frei zu geben. Vieleicht auch die Fußgängerzone außerhalb der Laden-Öffnungszeiten werktags.
112
Entlang der B11 gibt es im Stadtgebiet beidseitig genugend breite Gehwege, die von Radfahrern benutzt werden konnten, dies wird von der Polizei nicht offiziell erlaubt.
113
KVB Haltestelle Bensberg Endstation mit gesicherter Radabstellmöglichkeit wäre eine gute Möglichkeit für den Raum um Bensberg ähnlich wie Gl-Bahnhof zu erschließen.
114
Wir haben ein tolles Fahrradparkhaus. Das ist schlecht ausgeschildert……………schlecht zu erreichen……………………………….wie die ganze Innenstadt von Bergisch Gladbach.
115
Mit dem neuen Knotenpunktsystem eine gute Verbesserung! Neuer Radweg an der Bensbergerstr. /Heidkamp sehr gut! Radweg Abtrennung an der Kölnerstr. /Bensberg sehr gut.
116
Ich hätte gerne einen breiten radschnellweg von Bergisch Gladbach nach Köln. Zu nutzen nur für Räder bis max. 25 km/h mit zwei breiten Spuren für hin- und Rückweg.
117
In Bergisch Gladbach müsste dringend die Radwegesituation verbessert werden. Unser Straßennetz ist auf Autos ausgelegt und die Polizei unterstützt Radfahrer kaum.
118
Grundsätzlich kann man ein “Bemühen” der Stadt zum Thema Fahrrad erkennen. Doch fehlt hier ein Gesamtkonzept / ein Masterplan. Es wird viel Stückwerk umgesetzt.
119
Sehr schlecht in meiner Stadt: Fahrradwege hören plötzlich auf, enden im Nichts. An Baustellen in der Innenstadt gibt es keine sicheren Strecken für Radfahrer.
120
Der „neue“ ‘OB wäre eine Gelegenheit, die Fußgängerzone (teilweise) frei zu geben. Der Bauhof reagiert positiv und schnell auf Vorschlage / Mangelberichte.
121
Viele Radwege sind kombinierte Rad/Gehwege mit Grundstückseinfahrten und Parkplatzzufahrten, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Radfahrer bedeuten.
122
Die Stadt muss dringend etwas tun. An einer Stelle hat man zwischen Straße und Straßenlaterne nur etwa 60 cm um diese gefährliche Stelle zu durchqueren.
123
Es wäre aus meiner Sicht wünschenswert, wenn Einbahnstraßen für Fahrräder in Gegenrichtung frei wären, dann brauchte man nicht so viele Umwege fahren.
124
Parkflächen für Autos werden Radstreifen am Fahrbahnrand vorgezogen. Nach Protest der Anwohner wurde die Planung eines Radweges wieder zurückgenommen.
125
Die Fahrradfahrer in der dafür nicht freigegebenen Fußgängerzone sind eine absolute Plage für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern.
126
Wer sich in seiner Stadt auskennt, weiß auch Wege abseits vom Autoverkehr. Jeder Radfahrer sollte sich in seiner Stadt Ortkenntnisse aneignen.
127
Mehr Radwege, die gut gekennzeichnet sind, Absenkungen an Bürgersteigen (bei breiten Gehwegen werden diese gleichzeitig als Radwege genutzt).
128
In Oldenburg erreicht man jeden Ort schneller und gesundheitsfordernder als mit dem Auto. Auf dem Rad bleibt man stressfrei und gesund.
129
Die Stadt hat sich in den letzten Jahren ziemlich bemüht. Jetzt muss das aber alles auch umgesetzt werden, was man sich überlegt hat.
130
Leider achten viele Autofahrer nicht auf die Radfahrer, sodass es an Grundstücks- oder an Parkplatzausfahrten sehr gefährlich ist.
131
Radfahren in Bergisch Gladbach ist durch die überdurchschnittliche Verkehrsdichte auf allen Durchgangsstraßen reines Wagnis.
132
Es wird viel geredet, aber wenig getan. Die Nicht-Organisation von Fahrradbelangen in der Stadtverwaltung ist skandalös.
133
Mehr bzw. regelmäßigen Fahrrad Informationsstände im öffentlichen Raum, z.B. an Markttagen, großen Straßenfesten usw.
134
Ich würde mir für meine Stadt mehr Fahrradwege wünschen. Auf der Straße fühle ich mich mit dem Fahrrad nicht sicher.
135
Momentan tut die Stadt so, als würde sie das Radfahren fördern, in der Realität passiert aber so gut wie nichts!
136
Die Radfahrersituation ist katastrophal, die der Autofahrer aber auch nicht viel besser. 1000 Baustellen …
137
Bergisch Gladbach hat die Radfahrer vergessen, heute werden sie zum Problem besonders durch die E-Bikes.
138
Radstation: rausgeschmissenes Geld. Leider total irreführende Beschilderung und Markierung der Radwege.
139
Viel wird angedacht, wenig umgesetzt. Selbst einfachste Veränderungen werden nur zögerlich angegangen.
140
In Unsere Stadt wir zurzeit alles neu gebaut. Jedoch wurden Fahrradfahrer GARNICHT berücksichtigt!!!
141
Aufzüge auf Bahnhöfen Radfahrer auf die Straße Aufheben der Radwegepflicht Grüne Ampel für Radfahrer.
142
ich bin immer wieder froh, wenn ich heil und ohne Blessuren aus der Stadt wieder zu Hause bin!
143
Die Situation in Bergisch Gladbach ist sehr unbefriedigend. Autofahrer haben immer Vorfahrt.
144
Für die geographische Lage wird zu viel auf das Rad gesetzt. Diebstahlschutz fehlt komplett.
145
es ist in Bergisch Gladbach nicht schön, mit Kindern per Fahrrad von einem Ort zum anderen!
146
Statt eines Autobahnzubringers sollten die finanziellen Mittel in den Radverkehr fließen!
147
Die Müllabfuhr stellt geleerte Mülltonnen regelmäßig mitten auf die Radwege
148
Das Fahrrad würde ich mehr nutzen, wenn die Verkehrssituation besser wäre.
149
Freigabe der sehr breiten Fußgängerzone in GL für den Fahrradverkehr!!!!!
150
Würde gerne mehr ins bergische fahren wenn es mehr Radwege geben würde.
151
Es wäre toll, wenn die Fußgängerzonen für Radfahrer frei gegeben würden.
152
Hinweisschilder und Radwege zur Radstation an der S Bahnstation fehlen
153
Kein Räumdienst im Winter auf den Radwegen. Zuparken der Radwege
154
Problem: Radfahren auf Fußwegen erlaubt!!!- Verkehrsplaner?
155
Manche Ampelanlagen reagieren nicht auf Radfahrer.
156
Es gibt Radwege die abrupt enden.
157
Katastrophal und peinlich.
158
Keine weitere Anmerkung
159
Dies gilt auch für Köln

Seit Gründung des ADFC Kreisverbandes RheinBerg-Oberberg e.V. in 2013 bin ich im Vorstand, seit Herbst 2015 Vorstandsvorsitzender.

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