Hans Mettig, Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg.; Anne Hölzer, Amt für Infrastruktur und regionale Projekte; Marianne Brochhaus, KSK Köln, Wolfgang Herweg und Michael Boes, Verschönerungs-und Kulturverein Altenberg; Ellen Gürtler, Amt für Infrastruktur und regionale Projekte; Landrat Hermann-Josef Tebroke; Markus Wißkirchen, Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg; Heinz Hubert Hagen, Bürgerverein Rommerscheid

Potenziale erkennen, Entwicklungen fördern und vorantreiben sowie den ländlichen Raum fit für die Zukunft machen – das ist das Ziel des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, der in diesem Jahr zum 26. Mal auf Kreisebene stattfindet.

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„Unsere Region hat viel zu bieten und soll den Menschen auch in Zukunft ein attraktives Zuhause sein“, betont Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, „daher wünsche ich mir, dass die Menschen sich vor Ort gemeinsam auf den Weg machen, dieses Potenzial weiterzuentwickeln. Die Teilnahme am Dorfwettbewerb ist dafür eine gute Gelegenheit.“

Denn der Dorfwettbewerb richtet sich an die Menschen in den Dörfern, die etwas bewegen wollen. Er trägt dazu bei, in den Ortschaften neue Projekte und Entwicklungen ins Leben zu rufen oder vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln. So wird sichergestellt, dass sich Perspektiven für den ländlichen Raum bieten, die das Leben abseits der Ballungsgebiete auch in Zukunft attraktiv machen.

„Wir brauchen lebendige Strukturen und wollen mit den Menschen im engen Kontakt stehen. Deswegen unterstützen wir den Wettbewerb und hoffen, dass sich viele Dorfgemeinschaften daran beteiligen“, betont Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln.

Die Anmeldung ist noch bis zum 30. Juni

Teilnehmen können alle räumlich geschlossenen Ortschaften oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern. „Neben den Gold-, Silber- und Bronzemedaillen werden Geldpreise sowie verschiedene Sonderpreise vergeben.

Dabei geht es nicht unbedingt darum, zu gewinnen, sondern die eigene Heimat individuell mitzugestalten und voranzubringen“, so Ellen Gürtler, Projektkoordinatorin beim Rheinisch-Bergischen Kreis.

Beispiele: Bergisch Gladbach-Rommerscheid und Altenberg

Der Wettbewerb, der auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt, hat bereits viel in den Dörfern bewegt, erinnert sich Karl Hubert Hagen, der als Vorsitzender des Bürgervereins Bergisch Gladbach-Rommerscheid schon mehrere Male beteiligt war und auch in diesem Jahr mit seinem Verein wieder daran teilnimmt.

„Einige Errungenschaften, die heute als selbstverständlich betrachtet werden, gehen ursprünglich auf Initiative des Dorfwettbewerbs zurück“, erzählt er, „beispielsweise wurden die Gemeinschaftsräume, die heute von mehreren Vereinen genutzt werden, durch den Dorfwettbewerb umgestaltet und für alle zugänglich gemacht.“

Bei dem diesjährigen Wettbewerb steht in Rommerscheid unter anderem der Erhalt und die Wiederbelebung der Kirche St. Engelbert an, in der zwar seit 2015 keine Heiligen Messen mehr gehalten werden, die aber künftig für weltliche Veranstaltungen genutzt werden soll.

Auch in Altenberg ist viel in Bewegung und der Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg e.V. nimmt am Kreiswettbewerb teil, „auch wenn Altenberg ja kein klassisches Dorf ist“, wie Markus Wißkirchen, Vorsitzender des Vereins mit einem Augenzwinkern gesteht.

Aspekte wie beispielsweise die Infrastruktur sind es, die die Menschen vor Ort bewegen. Aber auch die Kommunikation der Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb Altenbergs soll durch die Teilnahme am Wettbewerb weiter verbessert werden.

Weitere Informationen zum Kreiswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ gibt es auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises,  unter dem Stichwort “Dorfwettbewerb”.

Kontakt: Ansonsten steht die Projektkoordinatorin, Ellen Gürtler, vom Amt für Infrastruktur und regionale Projekte, für Rückfragen gerne zur Verfügung, Tel.: 02202 13-2558 oder per E-Mail an standortentwicklung@rbk-online.de.

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