Der Strundetalverein hat ein außergewöhnliches Programm zusammen gestellt. Foto: J. Wittwer

Anfang September wird das Strundetal einen Tag für Autos gesperrt; Vereine, Unternehmen und Initiativen feiern ein großes Fest, bei dem es sehr viel zu entdecken und zu erleben gibt. Kutschen, Planwagen und ein Oldtimerbus bringen die Besucher zu den vielen Stationen. 

Endlich ist es soweit, am 3. September 2017, um 11:00 Uhr wird auf dem Dorfplatz in Herrenstrunden das erste Strundetalfest eröffnet. Schirmherr Wolfgang Bosbach MdB, Bürgermeister Lutz Urbach und David Roth, 1. Vorsitzender des Strundetal e. V. werden die Besucher und Akteure begrüßen.

Auf der Bühne wird über den Tag verteilt ein muskalisches Programm zur Unterhaltung unserer Gäste geboten. Auf ihr Publikum freuen sich „Die Flöckchen“, der MGV Sängertreu Sand, MEA, Schmeisig und das Männerquartett Herkenrath.

An anderen Orten im Tal gibt es auch attraktive Live-Musik, so spielen Benjamin Brings & Fründe auf der Waldbühne in den Gärten der Bestattung Pütz-Roth, die Coverband Midnight Crime und die Rockband Rubicon auf der Bühne des Fördervereins des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach auf dem Museumsgelände.

Erstmalig werden an diesem Sonntag Veranstaltungen von über Akteuren des Strundetals terminlich zusammengelegt und zu einem großen Fest verschmolzen. Vereine, Unternehmen und Initiativen aus der näheren Umgebung,die sich dem Strundetal verbunden fühlen, werden sich und ihr Anliegen präsentieren und mit uns feiern.

Die Malteser Komturei in Herrenstrunden. Foto: Joachim Wittwer

Auf alle Besucher wartet ein spannendes und umfangreiches Programm, mit vielen Attraktionen und sicher auch manchen Überraschungen. Wer sich z. B. seine Felix-Karte hat stempeln lassen, kann an der Tombola des Strundetal e. V. teilnehmen, wo viele attraktive Preise zu gewinnen sind.

In diesem Jahr wird der Geologie des Strundetals besondere Aufmerksamkeit zuteil – unter dem Motto „Könnte es Dich beglücken, einen 385 Millionen Jahre alten Stein zu berühren?“, werden die Besucher direkt angesprochen.

Das Motto verweist auf den Fisch „Ctenurella gladbachensis“, der vor 385 Millionen Jahren hier gelebt habt – und auf dem Veranstaltungslogo abgebildet ist.

Über die bedeutsamen Fossilien, die in den Aufschlüssen des bewaldeten Tals schon gefunden wurden, wird Dr. Hans Martin Weber ausführlich berichten. Auch alle Fragen, speziell zur Fossilien-Sammlung der Stadt Bergisch Gladbach, wird der überregional bekannte Wissenschaftler gerne beantworten.

Damit alle Besucher die besondere Atmosphäre des Strundetals in vollen Zügen genießen können, wird es an diesem Tag keinen motorisierten Durchgangsverkehr geben. Auf einer Länge von gut drei Kilometern bleibt das idyllische Tal Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Gut Schiff. Foto: Joachim Wittwer

Ein besonderes Erlebnis versprechen die Pferdekutschen, Planwagen und ein Oldtimer-Bus der Wupsi zu werden, die von allen Besucher kostenfrei genutzt werden können. Die Wupsi stellt auch einen kostenfreien Shuttle-Bus, der die Besucher vom Busbahnhof Bergisch Gladbach bis zum Festgelände bringt.

Motorisierte Besucher können ihr Fahrzeug kostenfrei auf den ausgewiesenen Parkplätzen abstellen und einen herrlichen Tag im Naherholungsgebiet Strundetal erleben. 

Vier Infopoints weisen den Weg
Besucher des Strundetalfestes werden am Sonntag, 3. September 2017, schon an vier Info-Points zwischen dem StrundePark („Aldi-Kreisel“) und dem Ortsausgang Herrenstrunden willkommen geheißen.

Die vier Info-Points sind zentral auf dem autofreien Abschnitt angesiedelt, in der Zufahrt zum StrundePark gegenüber den Gärten der Bestattung Pütz-Roth, am Eingang des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach, an der Zufahrt zum Erlebnisbauernhof Gut Schiff und an der Einfahrt zum Dorfplatz Herrenstrunden.

An den Info-Points liegen die Veranstaltungsprogramme aus. Diese enthalten nicht nur Kurzbeschreibungen aller Veranstaltungsorte im Strundetal, sondern auch die Aktivitäten und Angebote und Zeitpläne der über 50 Akteure und Anbieter, die sich auf den Besuch freuen. Dazu gibt es im Festprogramm einige kurze bebilderte Beiträge zur Geschichte und zum Leben im Strundetal, die über das Fest hinaus lesenswert sind. Sponsoren und Anzeigenkunden ermöglichen, dass das 64seitige Festheft allen Besuchern kostenlos zur Verfügung steht.

Kinder erhalten als Willkommen Schokoladentäfelchen und Kakaopulver, das auf Gut Schiff kostenlos mit leckerer Frischmilch aufgeschäumt wird. Für eine Schutzgebühr von einem Euro bekommt man die Felix-Karte. Das ist eine Stempelkarte mit 10 Feldern, die an 10 verschiedenen gekennzeichneten Stellen um Strundetal abgestempelt werden. Wer mindestens acht Stempel gesammelt hat und die Karte bis 18.00 Uhr mit Namen und Anschrift an einem der vier Info-Points wieder abgibt, nimmt an einer Verlosung von Gutscheinen der Gastronomie im Strundetal (Vom Vier-Gänge-Menü in der „Dröppelminna“ über ein Candle-Light-Dinner in der „MalteserKomturei“ bis zum Brunch in der „Quelle der Strunde“), von Eintrttskarten des Bergischen Löwen und des Hauses Pütz-Roth, von Einkaufsgutscheinen der Edeka Märkte Hetzenegger und der BackCompany, von Büchern, Wanderrucksäcken, Felix-Schirmmützen u.v.m. teil.

Gern stehen die freundlichen Besatzungen der Info-Points auch für weitere Auskünfte, z. B. zum WUPSI-StrundetalShuttle oder zum Fotowettbewerb des Strundetal e. V. und des Kölner StadtAnzeigers zur Verfügung.

Hintergrund: Das Strundetal
… zwischen der Villa Zanders und Herrenstrunden ist nicht nur ein besonders schöner Ort. Hier befindet sich der Oberlauf der Strunde, auch bekannt als der „Fleißigste Bach Deutschlands“. Die Mühlen, die einst an seinem Ufer standen und von seiner Kraft angetrieben wurden, schufen die Grundlagen der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wohlstandes unserer Stadt und der ganzen Region.

Heute ist das malerische, bewaldete Tal das wichtigste und größte Naherholungsgebiet nahe des Stadtzentrums und bildet das Tor zum Bergischen Land. Die einladende Stadtmitte von Bergisch Gladbach empfängt die Besucher mit dem historischen Ensemble von Rathaus, St. Laurentius und Villa Zanders. Im Park der Villa Zanders und im neu gestalteten Forum- und Buchmühlenpark tritt die Strunde offen zu tage. Über den nahe gelegenen Rosengarten gelangt man schnell ins stille Strundetal.

Der gut beschilderte und ausführlich erklärte „GeoPfad“, beginnt am Rathaus in der Stadtmitte, führt den Besucher in das Strundetal und über die Höhen in die nähere Umgebung und wieder zurück. Die erdgeschichtliche Dimension des Rheinischen Schiefergebirges tritt hier an vielen Stellen deutlich zutage; die vielfältigen Bezüge zur Stadgeschichte werden umfänglich erläutert.

Den Wanderer erfreut die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie die einladende Gastronomie. Gut ausgebaute Wanderwege leiten den Besucher entlang des Baches durch das lauschige Tal zur Quelle der Strunde und bis weit ins Bergische Land.

Die ständige Ausstellung des LVR-Industriemuseums „Alte Dombach“ zeichnet ein lebendiges Bild der Lebenswelten der Bewohner des Strundetals vergangener Jahrhunderte. Die Entwicklung der Papierherstellung, von den handwerklichen Anfängen bis hin zur industriellen Produktion im Strundetal, ist das zentrale Thema dieses „Papiermuseums“. Die vielfältigen Aktionen für Kinder und spezielle Sonderausstellungen rund um das Medium Papier locken ganzjährig viele Besucher an.

Hintergrund: Der Strundetal e.V.
… ist hervorgegangen aus einer Initiative von Anwohnern des Strundetals und interessierten Nachbarn. Die starke Wertschätzung für den Lebensraum Strundetal war und ist das alle verbindende Element; der Wunsch, die kulturellen Besonderheiten und landschaftlichen Schönheiten zu erhalten, zu beleben und vielen Besuchern zugänglich zu machen.

Am 8. November 2016 wurde im Hause Pütz-Roth der Beschluss zur Vereinsgründung gefasst. Bereits am 23. November 2016 setzte man ihn in die Tat um und gründete den gemeinnützigen Verein.

Gewählt wurden David Roth zum 1. Vorsitzenden und Dr. Johannes Bernhauser zum 2. Vorsitzenden. Als Beisitzer wurden Helga Bernhauser für Finanzen, Anna Malorney für Geschäftsführung, Wolfgang Heuwinkel für Kunst und Kultur, Hans Horst Lennefer für den Strundetag und Joachim Wittwer für Medien gewählt.

Hintergrund: Die Ziele des Vereins
Der Verein „Strundetal e.V.“ möchte das Bewußtsein pflegen und stärken, dass das Tal der Strunde als einzigartige Kulturlandschaft besonders erhaltenswert ist. Dauerhaft soll die Bekanntheit des Strundetals in der Region und auch über deren Grenzen hinaus erhalten und gesteigert werden. Naturschutz und Tourismus, Kunst und Kultur, Brauchtum und Denkmalschutz im Tal der Strunde sollen nachhaltig gefördert und belebt werden.

Die Initiativen der Regionale 2010 werden aufgegriffen und fortgeführt. Besondere Beachtung findet die überregionale Vernetzung mit den Gemeinden im Kreisgebiet, den Städten Köln, Bonn und Leverkusen. Damit ist zugleich das Einzugsgebiet definiert. Das Veranstaltungs-Kerngebiet reicht vom Strunde-Park (Locher Mühle) bis zur Quelle der Strunde.

Die Kommunikation unter den Akteuren im Strundetal soll durch Vernetzung intensiviert werden, um Aktivitäten abzustimmen und gemeinsam voranzubringen. Eine Internetseite mit Veranstaltungs-Kalender wird als Plattform angeboten. Es wird angeregt, Veranstaltungen und Initiativen abzustimmen und gemeinsam zu planen. Als ersten Schritt in diese Richtung ist das „Strundetal-Fest 2017“ zu verstehen.

Der Strundetal e.V. beteiligt sich, sorgt für die organisatorische und technische Realisation und entwickelt Konzepte für ein Rahmenprogramm, für Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit.

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