Manfred Boecker, 9 Freunde treffen sich, 1972

Manfred Boecker, 9 Freunde treffen sich, 1972. Aus der Ausstellung „Freunde treffen sich”

Einmal im Monat bietet das Kunstmuseum Villa Zanders Menschen mit Demenz und deren Angehöriger die Möglichkeit, Kunstwerke in einem angemessenen Tempo zu erleben. In der Regel ist „dementia+art” rasch ausgebucht – aber für die Runde am 8. November zur  großen Ausstellung  „Freunde treffen sich – revisted” gibt es noch einige Plätze und ein ganz besonderes Programm.

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Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, in kleinen Gruppen bis maximal acht Personen plus Betreuer ausgewählte Werke mit allen Sinnen – dazu gehören auch musikalische Eindrücke – kennen zu lernen. Um im Museum erst einmal anzukommen, beginnt der Nachmittag im Foyer, berichtet die Museums-Mitarbeiterin Sabine Elsa Müller:

„Danach schauen wir uns gemeinsam die Ausstellung in aller Ruhe an. Wir verweilen bei ausgewählten Werken, die einen Bezug zur Lebenswelt betagter Menschen haben. Ganz unabhängig, ob sich die Teilnehmer schon einmal mit Kunst beschäftigt haben oder nicht – durch einen persönlichen Bezug lassen sich emotionale Verbindungen zu den Werken herstellen. Passend zu den Bildern ausgewählte Lieder mit Akkordeonbegleitung laden zum Mitsingen ein. Im stimmungsvollen Grünen Salon bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Nachmittag ausklingen.”

Dementia+art gibt es an jedem 2. Mittwoch des Monats, mit festen Termine für Einzelpersonen und Gruppen. Jeweils von 14:30 – 16:30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro inklusiv Eintritt, Kaffee und Kuchen.Anmeldung und Beratung unter Tel. 02202-142356 oder 142334.

BAP-Altar von Wolfgang Niedecken

BAP-Altar von Wolfgang Niedecken

Die Ausstellung „Freunde treffen sich – revisted” mit Manfred Boecker, Rainer Gross und Wolfgang Niedecken bietet laut Müller „eine wunderbare Möglichkeit, über die ausgestellten Arbeiten an die eigene Lebenswelt anzuknüpfen.” Das zentrale Thema der Ausstellung ist die Freundschaft. Aber auch die Welt des rheinischen Katholiszismus spielt eine große Rolle in dieser Ausstellung. Es begegnen uns viele bekannte Motive vom Kölner Dom bis 4711.

Auch für alle anderen Gruppen kann man Sondertermine vereinbaren: Alternativ zum anschließenden Kaffeetrinken ist auch kreatives Arbeiten im Atelier des Kunstmuseums möglich. Das Programm dauert zwei Stunden, die Gruppengebühr beträgt 80 Euro.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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