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Die Gnadenkirche in Bergisch Gladbach. Foto: BergischSchön

Die Gnadenkirche. Foto: BergischSchön

Das Team der Gnadenkirche um Pfarrer Thomas Werner setzt bei den Aktionen zum 500-jährigen Jubiläums der Reformation einen weiteren spektakulären Akzent: der Berliner Künstler Philipp Geist wird die Außenhaut der Gnadenkirche mit einer Lichtkunst-Installation verwandeln. 

Philipp Geist hat weltweit mit seinen Aktionen für Aussehen gesorgt. Zuletzt hat er auf dem Kölner Dom und der Domplatte die Word-Installation „Time Drifts Cologne” gezeigt, war aber auch in Venedig, in Indien, im Iran und im Senegal und Brasilien aktiv. Seine „Video-Mapping-Installationen” verwandeln Architektur und die Umgebung mit Licht und Wort-Projektionen in bewegte, malerische Lichtskulpturen, die die Wahrnehmung der Betrachter von Zwei- und Dreidimensionalität herausfordern.

Genau das soll am Freitag, den 17. November und Samstag den 18. November 2017 jeweils von 17:30 bis 22 Uhr in der Bergisch Gladbacher Innenstadt auf der Gnadenkirche passieren. Dabei, so die erst Ankündigung, steht die Auseinandersetzung mit der sich wandelnden Bedeutung des Bildes innerhalb der Reformation im Zentrum.

Geist verwende das Wort in Form von themenbezogenen Schlagworten, von Begriffen aus der Geschichte der Evangelischen Kirche, von Zeichnungen und Gemälde und integriere das alles künstlerisch in abstrakte und klar erkennbare Bilderwelten. Damit soll der Ort rund um die markante gelbe Gnadenkirche zu einer Bühne verwandelt werden, im Dialog zwischen dem Ort, den Besuchern und seiner künstlerischen Arbeit.

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1 Kommentar

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  1. Grandios,
    ich kann am Freitag um 21.00 Uhr an der Gnadenkirche vorbei und kam aus dem Staunen
    nicht mehr heraus. Absoluter Einklang zwischen Projektion und Musik. Als ich die Kirche betrat, wurde ich in einen mystischen Bann gezogen.
    Pfarrer Werner ist ein sehr guter Botschafter der evangelischen Kirche, die ich immer als sehr liberal und tolerant erlebe. Ich bin stolz diese Dekade, 500 Jahre Luther, erleben zu dürfen.
    Da bekommt man Lust auf Kirche.

    Vielen Dank, weiter so