Archivbild. Foto: Danny Klünder

Die Polizei berichtet von drei neuen Fällen des so genannten Polizeitricks. Zweimal blieb es bei einem Versuch, weil die Geschädigten die Absichten der Anrufer erkannten und die Gespräche beendeten.

Im dritten Fall gelang es jedoch einem unbekannten Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, ein Seniorenehepaar (76 und 77 Jahre alt) am Telefon dazu zu bewegen, ihm Kontoverbindungsdaten samt
Transaktionsnummern herauszugeben.

Im Telefondisplay der Betroffenen wurde als Rufnummer die 110 angezeigt – was sie als Beweis für die Echtheit des Anrufs annahmen – was aber auf einen technischen Trick zurück geht.

Seit einigen Wochen warnt die Polizei Rhein-Berg vor Trickbetrüger, die sich telefonisch als Polizisten ausgeben, bislang mit Erfolg. Doch jetzt wurde ein Ehepaar erheblich geschädigt.Bereits wenige Minuten nach dem Anruf veranlasste der Täter mit den erschwindelten Zugangs- und Freigabedaten für das Konto der Senioren eine Überweisung auf ein ausländisches Konto. Erst mit der Anzeigenaufnahme wurde das Konto gesperrt.

Aus diesem Anlass weist die Kreispolizei noch einmal darauf hin, dass bei Anrufen von Polizeibehörden niemals die Notrufnummer 110 angezeigt wird. Auch fragen die Beamtinnen und Beamte niemals nach sensiblen Daten. Es wird daher dringend empfohlen, solche Telefonate sofort zu beenden und die
Polizei – auch über den Notruf 110 – sofort zu informieren.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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