Hier finden Sie einen aktualisierten Bericht zu den Sturmschäden.

Der Deutsche Wetterdienstes (DWD) hat seine Wetterwarnung für Bergisch Gladbach und den Rheinisch-Bergischen Kreis aktualisiert: Bis Mittag drohen heftige Orkanböen. Im Bahnverkehr ist mit Verzögerungen zu rechnen. 

In der neuen Wetterwarnung des DWD von Donnerstag, 6:31 Uhr heißt es:

Für die Zeit von 7:00 bis 18:00 Uhr:

„Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!”

Diese Hinweise, so der DWD, sollen die rechtzeitigen Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Die Polizei und die Feuerwehr im Rheinisch-Bergischen Kreis stellen sich darauf bereits ein. 
 
Die Prognose wird laufend aktualisiert. Wir halten Sie auf dem laufenden, hier finden Sie die Hinweise des DWD für Bergisch Gladbach direkt.
 
Die Feuerwehr und die Polizei informieren aktuell über ihre Facebookseiten. 
 
Verspätungen im Bahnverkehr
 
Nach Angaben der Deutschen Bahn wird es zu Verspätungen kommen, weil die Geschwindigkeit der Regionalzüge in Nordrhein-Westfalen reduziert wird. Damit wird der Bremsweg kürzer, wenn Lokführer etwa umgestürzte Bäume vor sich auf dem Gleis liegen sehen
 
Für das gesamte Bundesgebiet gelten diese Warnungen:

Von Westen und Nordwesten gelangt besonders in höheren Schichten polare Meeresluft nach Deutschland. Am Donnerstag wird der Norden Deutschlands von einem kräftigen Sturmtief überquert, das vorübergehend milde Meeresluft in den Süden und die Mitte Deutschlands führt.In der Nacht zum Donnerstag gibt es einzelne Schneeregen- oder Graupelschauer, vorübergehend klart der Himmel auf. Bei Tiefsttemperaturen von +3 bis -3 Grad gibt es streckenweise Glätte durch überfrorene Nässe, vor allem im Bergland auch durch Neuschnee oder Schneematsch.

In der zweiten Nachthälfte kommen im Westen und Südwesten neue Niederschläge auf, die anfangs oberhalb von 200 bis 400 m als Schnee fallen. Dabei liegen die Neuschneemengen meist zwischen 2 und 5, in Staulagen um 10 cm.

Im Süden und in der Mitte weht der Südwestwind in Böen teils stark (Bft 7), in höheren Lagen gibt Sturmböen (Bft 8 bis 9), in exponierten Lagen schwere Sturmböen Bft 10. Auch an der Nordsee treten starke bis stürmische Böen auf.

In den Frühstunden des Donnerstags frischt der Südwestwind vor allem westlich des Rheins und in Baden bereits kräftig auf. Dann wird in Böen bis in tiefe Lagen Sturmstärke (Bft 8 bis 9) erreicht.

Tagsüber breitet sich das Sturmfeld rasch weiter nach Osten und Süden aus. Südlich einer Linie etwa vom Emsland bis nach Südbrandenburg treten dann verbreitet Sturmböen Bft 8 bis 9, in exponierten Lagen sowie im Bergland treten schwere Sturmböen Bft 10, in Gipfellagen Orkanböen Bft 11 bi 12 auf.

Das Windmaximum wird im Westen ab dem späten Vormittag, weiter östlich am Nachmittag bzw. Abend erwartet. Dann muss in einem breiten Streifen etwa vom südlichen Emsland und Nordrhein-Westfalen bis ins südliche Brandenburg, nach Sachsen und Oberfranken mit schweren Sturm- (Bft 10) und orkanartigen Böen (Bft 11) gerechnet werden. In exponierten Lagen und in Verbindung mit Schauern sind Orkanböen (Bft 12) nicht auszuschließen. Entsprechende Unwetterwarnungen bzw. Vorabinformationen sind bereits aktiv.

Auch weiter nach Süden können im Tagesverlauf mit Passage der Kaltfront in Verbindung mit Schauern oder Gewittern orkanartige Böen bis in tiefe Lagen auftreten. Vergleichsweise windschwach bleibt es bis nur ganz im Norden und Nordosten. Am späten Nachmittag und am Abend schwächt sich der Wind im Westen deutlich ab.

Im Norden und Nordosten kommen kräftige Schneefälle auf. Bis zum Abend fallen 5 bis 10 cm, lokal auch bis 15 cm Schnee, wobei die Neuschneemengen teils innerhalb weniger Stunden auftreten können. Auch in den Hochlagen der nördlichen und zentralen Mittelgebirge sind 10, in Staulagen auch bis 15 cm Neuschnee zu erwarten, bevor dort mit steigender Schneefallgrenze die Niederschläge vorübergehend in Regen übergehen. Auch im Osten und Südosten kann es vor allem im Bergland längere Zeit schneien mit 2 bis 5, örtlich 10 cm Neuschnee. Im Bergland besteht die Gefahr von Schneeverwehungen.

In der Nacht zum Freitag treten im Osten und Süden zunächst noch verbreitet Sturmböen (Bft 8, 9), vor allem in Sachsen und Südbrandenburg auch schwere Sturmböen (Bft 10) aus westlichen Richtungen auf. In exponierten Höhenlagen gibt es noch Orkanböen (Bft 11, 12). In der zweiten Nachthälfte lässt der Wind auch dort deutlich nach und es treten nur noch vereinzelt Windböen (Bft 7), im höheren Bergland noch Sturmböen auf.

Gebietsweise treten noch Schneeregen- oder Schneeschauer auf, die bei Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad teils bis in tiefe Lagen vorübergehend für Glätte sorgen können. Im Bergland fallen 2 bis 5 cm Neuschnee. Auch an den Alpen sinkt die Schneefallgrenze in der zweiten Nachthälfte ab, sodass dort um 10 cm Neuschnee fallen können.

 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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