IGP-Leiterin Angelika Wollny (M.) mit FHDW-Leiter Alexander Brändle und Lehrern der IGP

Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach unterstützt die Integrierte Gesamtschule Paffrath (IGP) ab sofort bei der beruflichen Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler. Schulleiterin Angelika Wollny und Dr.-Ing. Alexander Brändle, Campusleiter der FHDW Bergisch Gladbach, unterzeichneten dazu jetzt einen Kooperationsvertrag.

Durch diese Kooperation kann die FHDW den rund 350 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe an der IGP (Schülerzahl insgesamt: 1.350) detaillierte Einblicke in die Arbeitsweisen einer Hochschule geben, sie aktiv bei ihrem Berufswahlprozess unterstützen und mit gezielten und auf die Schule zugeschnittenen Workshops fit machen für den Einstieg in die berufliche Zukunft.

Kurze Wege, persönlicher Kontakt

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation.“ IGP-Schulleiterin Angelika Wollny schaut glücklich auf die „kreative Partnerschaft“ und steht wie das Kollegium hinter der Vereinbarung mit der Bergisch Gladbacher Fachhochschule.

„Das Besondere an dieser Kooperation ist sicher die räumliche Nähe, der kurze Weg und der persönliche Kontakt“, nennt der stellvertretende Schulleiter Andreas Bremm die Vorteile der Vereinbarung mit einem lokalen Partner.

Fachkräfte in der Region halten

Für Brändle ist die Kooperationsvereinbarung auch ein konsequenter Schritt in der Zusammenarbeit mit Partnern aus der Umgebung: „Ich denke dabei auch an die Region. Daran, hier vor Ort ein hochwertiges Studium anzubieten und so für qualifizierte Fachkräfte zu sorgen, die auch in der Region bleiben. Da denke ich natürlich auch an unsere Partnerunternehmen.“

Bei den Partnerunternehmen absolvieren die Studierenden der privaten und gebührenfinanzierten FHDW die Praxisphasen der dualen Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft. Überwiegend finanzieren die Unternehmen auch das Studium, zahlen ein kleines Gehalt für den Lebensunterhalt und meistens kommt es bereits während des Studiums zu der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages.

„Von den etwa 150 Absolventen, die die FHDW im Oktober verlassen haben, gab es genau vier, die keinen Arbeitsvertrag in der Tasche hatten“, so Brändle.

Vorlesungsbesuche und berufsrelevante Workshops

Schon in den nächsten Wochen profitieren die Oberstufenschüler und -schülerinnen der IGP von der Kooperation. Geplant sind Vorlesungsbesuche, um zu sehen, worauf es bei einem Studium ankommt und wie das Leben an einer Hochschule abläuft.

Auch bei den Vorbereitungen auf die anstehenden Berufswahl- und Bewerbungsprozesse will die FHDW die angehenden Abiturienten unterstützen. „Sie mussten sich ja bislang nicht selbst organisieren und jetzt müssen sie sehen, wie sie ihren Weg gehen und wie sie ihre Ziele finden. Dabei ist eine Hilfestellung sicher eine gute Sache“, sagt IGP-Lehrerin Dr. Susanne Hommelsheim.

In Veranstaltungen will die FHDW den Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in berufsrelevante Themenbereiche wie Projekt- und Teammanagement geben – nützliches Know-how für den nächsten wichtigen Lebensabschnitt.

„Meine Erfahrung ist, dass die Noten alleine für die Unternehmen nicht ausschlaggebend sind“, so Brändle, der die Wissensvermittlung ganz individuell auf die Bedürfnisse des neuen Partners ausrichten will: „Das können wir als eher kleine Hochschule gut leisten.“

Hintergrund: FHDW – Fachhochschule der Wirtschaft

Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) wurde 1993 gegründet. Sie bietet an fünf Campussen duale und berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an.

Neben der engen Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Kooperation mit rund 650 Unternehmen bietet die FHDW kleine Studiengruppen, intensive Betreuung, effiziente Studienorganisation und attraktive Karrieremöglichkeiten.

Im Wintersemester 2017/2018 waren insgesamt 2.082 Studierende eingeschrieben. Sie werden von 50 Professoren und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut. Seit ihrer Gründung 1993 hatte die FHDW 6.700 Absolventen.

Die FHDW stellt sich am 17. März bei einem Tag der offenen Tür vor.

Weitere Informationen auf der Website der FHDW

FHDW

FHDW Fachhochschule der Wirtschaft in 51465 Bergisch Gladbach, Hauptstr. 2, Mail info-bg@fhdw.de, im Web http://www.fhdw.de/

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.