Thomas Kutschaty nahm die Zuhörer im Bergischen Löwen mit auf eine Reise in die Welt der Digitalisierung, der Robotik und der maschinenunterstützen Medizin. 

Auf Einladung der SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis sprach am vergangenen Montag der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Kutschaty, im Spiegelsaal des Bergischen Löwen über die Zukunft der Arbeit.

Im Saal spiegelten sich nicht nur viele Gesichter, sondern auch das Interesse einer großen Zahl von Zuhörern.

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Nachdem Robert Winkels, der Kreisvorsitzende und seine Stellvertreterin Heike Engels die Gäste begrüßt hatten, übernahm sofort der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag das Wort.

Zunächst versprach er den Zuhörern, nicht über Flüchtlingspolitik zu reden, die ein bajuwarischer Innenminister in den letzten Wochen im Übermaß als ungesunde Dosis über die Medien verbreitet hatte.

Kutschaty nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Digitalisierung, der Robotik und der maschinenunterstützen Medizin.

Seine zentralen Fragen: Was wird aus unserer Arbeitswelt, wenn immer mehr Arbeit von Robotern übernommen wird? Wie werden wir Gewinne und Wohlstand verteilen? Wie helfen wir Menschen, die ihre Arbeit verlieren oder schon verloren haben?

Eine seiner Antworten ist der soziale Arbeitsmarkt, für den die Bundesregierung vier Milliarden Euro bereit stellt, damit 150.000 Jobs entstehen. Außerdem fordert er eine Überarbeitung der Hartz-IV-Sätze mit höheren Leistungen für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder.

Dann stellte er die interessante Frage: Wenn nur noch Computer und Roboter arbeiten, wer kauft dann die Waren, die dort produziert werden? Der Roboter?

Die Frage nach der Verteilung des Wohlstandes erfordere eine große Sozial- und Steuerreform. Nur so wird der Zugang zu Bildung und Wohlstand für Alle möglich.

Mit dem traditionellen sozialdemokratischen Schlachtruf: „Auf geht’s, Genossen und Genossinnen. Mit uns zieht die neue Zeit“, beendete Kutschaty seine Rede.

Nach großen Applaus stand Thomas Kutschaty noch in persönlicher Runde für Gespräche zur Verfügung.

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1 Kommentar

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  1. Habe ich da richtig gelesen? Da spricht ein politisch höher angesiedelter Genosse Herrn Waldschmidts von Dingen, die die GroKo in der Diskussion über viel zu hoch angesetzte Potentialgebiete für Gewerbe nie hören wollte. Auch die SPD als Steigbügelhalter der CDU war anfangs überzeugt, die Stadt brauche 120 ha neues Gewerbegebiet, um Arbeitsplätze anbieten zu können und damit Gladbach am Leben zu halten.
    Mal abgesehen vom Verkehrschaos, das bis heute hier nicht angegangen wurde und das keinesfalls verkleinerte Dilemma mit bezahlbarem Wohnraum, der den neuen Arbeitnehmern in den neuen Gewerbegebieten angeboten werden sollte, sieht man in Düsseldorf rückgängige Arbeitnehmerzahlen bei gleichzeitigem Ausbau von Digitalisierung und Roboterisierung. Die Bürgerinitiativen versuchen seit 2 Jahren, Rat und Verwaltung auch mit genau diesen Argumenten von ihren überdimensionierten Ausweisungen von Potentialflächen im FNP-E. abzuhalten.
    Das ist Gott sei Dank gelungen und es freut Einen, wenn wenigstens dann aus Düsseldorf dafür eine Bestätigung kommt.