Schon 2017 war die Odenthaler Straße über viele Monate hinweg eine Baustelle

Es geht nur um 35 Meter – aber der nachträgliche Lückenschluss bei den neuen Röhren unter der Odenthaler Straße dauert länger als geplant.

Auf der Hauptverkehrsader im Osten der Stadt wir seit Beginn der Sommerferien noch einmal gearbeitet: bei der Verlegung der neuen Rohre für den Hebborner Bach war hier im Vorjahr unter der Erde eine Lücke geblieben, aufgrund eines Rechtsstreits mit einem Anwohner. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr zwischen der Kreuzung am Broich und Mühlenberg, was selbst in den Ferien immer wieder zu langen Rückstaus führt.

Erst nach Beginn der Arbeiten, beim Ausheben der Baugrube, wurde festgestellt, dass die ursprünglich vorgesehene Baugrubensicherung nicht ausreicht, teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Sowohl angrenzende Gebäude sowie bereits bestehender Versorgungsleitungen könnten Schäden erleiden.

Daher habe das Abwasserwerk in Abstimmung mit den Versorgungsträgern entschieden, „auf eine flexiblere und in den Ausmaßen schlankere Sicherung der Baugrube umzustellen”.

Dafür musste jedoch die ganze Statik neu gerechnet werden und der Verbau ausgetauscht werden. Zudem musste der Kampfmittelräumdienst das Baugelände noch einmal prüfen.

Insgesamt, so die Stadt, komme es zu Verzögerungen von bis zu vier Wochen. Mit der Fertigstellung werde nun im Monat Oktober gerechnet.

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Redaktion

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