Brigitte Holz-Schöttler vor dem Grundstück des zukünftigen Stadtteilhauses

Was lange währt, wird endlich gut. Nun nach rund 20 Jahren erhält das Hermann-Löns-Viertel ein Stadtteilhaus mit integrierter dreigruppiger Kita, das ein generationenübergreifender Treffpunkt – mit dem Schwerpunkt auf Kindern, Jugendlichen und deren Familien– für das ganze Quartier und auch seine Nachbarquartiere werden soll.

„Schon nach dem Abriss der Hermann-Löns-Kaserne, haben meine SPD-Fraktion und ich bei der Entwicklung des neuen Hermann-Löns-Viertels Ende der 90er-Jahre einen zentralen Ort der Begegnungen für die Bürgerinnen und Bürger gefordert. Wir haben damals ein Jugend- und Bürgerzentrum mit Kita vorgeschlagen. Denn es war absehbar, dass in die Häuser viele Familien mit Kindern einziehen“, erörtert die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Brigitte Holz-Schöttler.

Das Hermann-Löns-Viertel gehört zum Wahlkreis von Brigitte Holz-Schöttler. Deshalb hat sie diesen Stadtteil und seine Entwicklung seit Beginn ihrer politischen Arbeit in der SPD-Ratsfraktion im Jahr 1993 immer im Blick.

„Als die ersten Familien im Hermann-Löns-Viertel einzogen, habe ich 2002 ein großes Sommerfest für alle organisiert. Die kleine Mitte des Quartiers sowie ein Jugend- und Bürgerzentrum mit integrierter Kita waren seitdem für mich ein ständiges Thema, dass meine Fraktion und ich wiederholt auf die Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses und des Ausschusses für Soziales, Wohnungswesen, Demografie, Gleichstellung von Mann und Frau – dessen stellvertretende Vorsitzende ich bin – gesetzt haben“, erläutert Brigitte Holz-Schöttler.

Sie war diesbezüglich auch immer wieder im Austausch mit Uwe Tillmann vom Bereich Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Netzwerks Gronau-Hand und der Katholischen Jugendagentur sowie den Mitgliedern der Siedlungsgemeinschaft Herman-Löns-Viertel.

„Ich finde es toll, dass die Katholische Jugendagentur die Trägerschaft des Stadtteilhauses übernimmt. Ich schätze ihre Arbeit sehr. Bei der KJA ist das Projekt in guten Händen“, betont die Ratsfrau, die mehr als 30 Jahre eine Kita in Rösrath leitete.

Für sie ist das Stadtteilhaus ist ein Zeichen dafür, dass es sich in der Kommunalpolitik lohnt „dicke Bretter zu bohren“. Mit vereinten Kräften und einem langen Atem aller Akteure ist es nun gelungen, diesen generationenübergreifenden Treffpunkt umzusetzen.

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2 Kommentare

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  1. Hallo! Was ist los mit der Beleuchtung in unserem Vertel los ? Die Straßenbeleuchtung wurde jetzt geändert und die neue finde ich unmöglich! Wenn ich abends spazieren gehe, da blendet mich die Beleuchtung sehr. Ich wohne in der Willy-Brandt-Str. 54. Jetzt bin ich neugirigt was für Laterne bekomme wir: ein Pilz, der gegenüber Spielplatz steht oder der drei Eck! Es sind beide unmöglich!!!! Wer hat es erfunden!!! MfG Familie Bobua