Die von der Stadt angeschafften Container sind vielzeitig nutzbar. Foto: Archiv

Am Montag wird die Containerunterkunft in Frankenforst abgebaut und in Gronau neu errichtet. Das gibt ein paar Verkehrsbehinderungen, schafft aber eine große Entlastung bei den OGS-Plätzen.

Nach Angaben der Stadtverwaltung werden acht große Raummodule, die ehemalige Unterkunft für Geflüchtete im Schlangenhöfchen, abgebaut und zur GGS Gronau transportiert.

Ab etwa 5.30 Uhr in der Frühe müsse deshalb der Dünnhofsweg in seinem oberen Abschnitt zur Mülheimer Straße voll gesperrt werden. Ein Kran lädt hier die Container vom Transportfahrzeug noch einmal um, damit sie durch die enge Feuerwehreinfahrt zum Schulhof hindurchpassen.

Für den Durchgangsverkehr sei diese Sperrung nicht von Belang, da es sich beim Dünnhofsweg um eine Sackgasse handelt. Die Anwohner wurden im Vorfeld informiert und müssen ihre Fahrzeuge in dieser Zeit außerhalb parken. Der Transport soll am Dienstagnachmittag abgeschlossen sein.

In einigen Straßenabschnitten von Im Schlangenhöfchen und Taubenstraße gilt für den Abtransport der Baukörper absolutes Halteverbot. Die Durchquerung des Stadtgebietes mit der sperrigen Fracht wurde durch den Kreis für die Zeit ab 10.00 Uhr morgens genehmigt; Verkehrsstörungen können vereinzelt auftreten, betreffen aber nicht den Berufsverkehr.

Keine Warteliste mehr

Die Flüchtlingsunterkunft Taubenstraße wird schon seit einiger Zeit nicht mehr benötigt. Gleichzeitig brauche die Offene Ganztagsschule an der GGS Gronau dringend eine Erweiterung, so die Stadtverwaltung weiter.Bereits jetzt seien dort 167 Kinder aufgenommen, der Platz sehr eng.

Die OGS Gronau gewinne durch die neuen Module vier Betreuungsräume und zwei Funktionsräume hinzug. Damit könnten alle Kinder, die noch auf der Warteliste stehen, in der OGS untergebracht werden. Damit steigt die Zahl der betreuten Kinder auf 175 – die in deutlich großzügigeren räumlichen Verhältnissen am Nachmittag betreut werden können.

Weitere Fortschritte bei der OGS

Insgesamt wurden im laufenden Jahr bereits zusätzliche Kapazitäten für die Grundschulen in Refrath, Kippekausen und Heidkamp geschaffen, so die Stadt weiter. Die Erweiterung der OGS An der Strunde ist zur Zeit immer noch im Bau. Insgesamt habe sich die Lage damit bereits deutlich entspannt.

Bürgermeister Lutz Urbach dankte ausdrücklich den Schülern, Eltern und Pädagogen der betroffenen Schulen für ihre Kooperation und Geduld: „Umbauten und Erweiterungen im laufenden Betrieb sind eine große Herausforderung für den schulischen Alltag.”

Das Platzangebot sei deutlich verbessert worden, die Not vieler Familien gelindert worden, sagt Urbach. Der Ausbau der OGS-Plätze bleibe aber eine vordringliche Aufgabe und spiele eine wichtige Rolle im künftigen Schulentwicklungsplan. Der wird zur Zeit erarbeitet und soll im Sommer 2019 fertig werden.

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Redaktion

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