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5 Kommentare zu “Zum Schulbeginn fehlen Kita- und OGS-Plätze”

  1. Es ist mir immernoch unverständlich wie man eine Quote von 70% für gut empfindet. 100% muss das Ziel sein. Wir haben selbst zwei kleine Kinder und haben nur über Vitamin B einen Kita Platz in der Nähe bekommen. Wenn ich das unseren Verwandten in Norddeutschland oder Frankreich erzähle, schütteln diese nur den Kopf über den schlechten Ausbau. Außerdem lieben unsere Kinder es mit anderen Kindern zusammen zu sein.

    Noch einen Punkt zum Author Familie, man schiebt Kinder nicht ab, man unterstützt sie. Ich bin selbst seit dem 2. Lebensjahr im Kindergarten gewesen, geschadet hatte es mir nicht. Ich komme aus einfachen Verhältnissen, hatte noch 2 andere Geschwister und meine Eltern haben gearbeitet. Und wie war es denn früher (damit meine ich 80 Jahre und noch vorher), damals waren die Kinder auch nicht den Tag über bei den Eltern, dass konnten sich diese nicht leisten, denn beide hatten auch ihre Arbeit zu verrichten und diese endete nicht nach Stechuhr. Die Kinder waren zusammen auf der “Straße” unterwegs mit anderen Kindern, nur eher ohne Aufsicht irgendwo. Was soll also so schlimm dabei sein, wenn Kinder mit anderen Kindern zusammen sind nur unter Aufsicht.

    Die jetzigen Kinder werden deutlich sozialer, selbstständiger sein und entwickeln sich schneller, da Kinder besser von anderen Kindern lernen als nur von Eltern.

  2. Ja, es ist unglaublich. Es sind mir so viele Eltern bekannt, die ihre Kinder in die OGS “abschieben” wollen und einen Platz bekommen und andere, die aus finanziellen Gründen einen Platz benötigen und keinen haben.

    Irgendwann wird es Konsequenzen haben für eine Generation die hauptsächlich fremdbetreut wurde ab Babyalter bis durch die Schulzeit.

    Leider aber unterstützt der Staat mit allen Einrichtungen die berufliche Karriere statt Familie und Hausfrauen / -männer.

  3. Wir haben wir es eigentlich geschafft, aufzuwachsen?

    Achja, der Vater hatte einen Job, wo es für die Familie reichte und die Großeltern in der Nähe für den Notfall. Oder den Sportverein oder die Freunde am Nachmittag.

    Ist es mit den Finanzen wirklich so schlimm oder reicht es heutigen Eltern, Teilzeiteltern zu sein und den Rest den Erziehern/den Lehrern zu überlassen?

  4. Es ist mir völlig unverständlich, dass es für eine Stadtverwaltung nicht möglich ist, für die Kinder der Einwohner die entsprechenden Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Bereits vor 20 Jahren war für unser ältestes Kind mit 3 Jahren schon kein Kindergartenplatz vorhanden. Seit Urzeiten hat die Stadt das Problem und ist nicht in der Lage, mit den ihnen bekannten Zahlen zu haushalten. Unglaublich. Bei der Verteilung der OGS-Plätze weiss ich aktuell von Fällen, wo bestimmte -neu zugezogene- Familien bevorzugt wurden und deren Kinder einen Platz bekamen, obwohl die Eltern nicht arbeiten und selbst sagen, dass sie den Platz gar nicht benötigen. Die Kinder gehen ausschliesslich aus Integrationsgründen und wegen ihrer Freunde zur OGS. Dafür haben Kinder, deren Elternteile beide arbeiten, keine Plätze erhalten, obwohl sie dringend darauf angewiesen sind und nicht wissen, wie sie die Versorgung ihrer Kinder gewährleisten sollen. Der Stadt sind derartige Umstände bekannt und ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum diese Problematik seit Jahrzehnten konsequent fortbesteht. Es stellt sich die Frage der Verantwortlichkeit und der Bewältigung von ureigensten Aufgaben, die nur unzureichend wahrgenommen werden.

  5. <>
    Was ist denn mit “Schnellschuss” gemeint? Der letzte Schulentwicklungsplan stammt aus dem Jahr 2013 und wurde seither nicht angepasst. Nun kommt es Mitte 2018 völlig überraschend, dass ein neuer Plan gebraucht wird? Seltsam.

    2013 drohten noch Schulschließungen:
    https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/ausschuss-grundschulen-werden-nicht-geschlossen-5703512

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