Anni Hanke-Eiden zeigt ihr Arbeiten in Refrath

Surrealistische Bilder, Skulpturen und Papierarbeiten zeigt die Bensberger Künstlerin Anni Hanke-Eiden in der Galerie Schröder und Dörr unter dem Motto „Ich umarme den Kosmos“.

Surrealismus ist das Schlüsselwort für die Schaffenswelt von Hanke-Eiden. Ihre Arbeiten strahlen Sonne, Licht und Wärme aus, schweben in einer märchenhaften Formgebung. Es sind Gesichter, Blumen, Ornamente die ineinander verwoben zu einem geordneten Ganzen werden.

In den lebhaften „Suchbildern“ stehen die Farben Grün für wiederkehrende Hoffnung, Rot für Liebe, Vitalität und Dynamik. Blau vermittelt in fließender Weise Reinheit und Gedanken an einen Aufbruch. Es sind Elemente, die sich auch in den minimalistischen Arbeiten wiederspiegeln, die – druckfrisch – zur Vernissage geliefert wurden.

Die Künstlerin, die erstmals 1967 öffentlich ausstellte, setzt bildnerische Visionen in eine „eigene Welt“ um. Nutzt hierfür feine Zeichen und Formen. Ihr unverwechselbarer Malstil verbindet die Darstellung, alles fließt, alles wird eins.

Im Gegensatz zu den Bildwerken stehen Keramik-Skulpturen von Hanke-Eiden nicht im Sonnenlicht. Sie vermitteln oftmals Momente des Schmerzes, wie in der Arbeit „Mutter, die ihr totes Kind nicht loslassen kann“, auf die Kunsthistorikerin Marise Schreiber in ihrer Einführung besonders hinwies.

Die in Köln geborene Künstlerin Anni Hanke-Eiden wirkt seit 1967 als freischaffende Malerin (Öl, Aquarell, Tempera, Mischtechnik, Tusche und Bleistift, Illustrationen u.a.) Mit Keramik und Plastik arbeitet sie seit 1980. Ihre künstlerische Begabung und langjährige Erfahrung setzt sie erfolgreich in vielen unterschiedlichen Techniken um: Ölmalerei, Mischtechnik, Zeichnungen, Fumage und Skulpturen.

Dass die Künstlerin die Verbindung zur Galerie Schröder und Dörr stets aufrecht gehalten hat, freut die Galeristen Ulrich Dörr und Manfred Schröder. Sie konnten an diesem Abend viele Gäste begrüßen, die in der Refrather Galerie, die seit 1986 besteht, bereits ausgestellt haben.

Anni Hanke-Eiden mit Ulrich Dörr und Marise Schreiber

Die Ausstellung kann bis zum 26. Januar besucht werden.

Galerie Schröder und Dörr
51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Wingertsheide 59
Telefon: 02204/6 41 70

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag von 14 Uhr bis 18.30 Uhr, Samstag 11 Uhr bis 14 Uhr

Weihnachtsferien:
vom 23. Dezember bis zum 7. Januar 2019

Mehr Informationen über  Anni Hanke-Eiden finden Sie auf der Website der Künstlerin.

Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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2 Kommentare

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  1. Dann sollten Sie sich an die Galerie wenden; die Kontaktdaten sind im Beitrag genannt.

  2. Die Ansprache der Kunsthistorikerin bei der Vernissage von Frau Anni Hanke-Eiden würde mich interessieren und dann die gesamten Bilder. Das was ich bisher auf dieser Seite entdeckt habe genügt mir nicht