Die OGS An der Strunde hat ihre sanierten und erweiterten Räume offiziell in Betrieb genommen. Aus der Hausmeisterwohnung ist ein Kinderrestaurant geworden.

Mit einem Sektempfang wurden am Donnerstag die neuen Räume für die Offene Ganztagsschule, in Trägerschaft der Pari Sozial Bergisches Land, an der GGS An der Strunde feierlich in Betrieb genommen. Bürgermeister Lutz Urbach, Mitglieder der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Politik sowie Beteiligte an den Baumaßnahmen waren von der OGS-Leiterin Jessica Klein zur Feierstunde eingeladen worden.

Denn in den letzten Monaten gab es viel zu tun. Aus der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurden neue OGS-Bereiche geschaffen. So konnte beispielsweise ein drittes Kinderrestaurant eingerichtet werden.

Dieser Raum für das gemeinsame Mittagessen war dringend notwendig, um die hohe Nachfrage an Betreuungsplätzen erfüllen zu können. Damit können rund 220 Kinder in der OGS ab dem kommenden Schuljahr betreut werden, 30 Plätze mehr als zuvor.

Zudem gibt es einen Hauswirtschaftsraum und ein Personalraum für die OGS. Auch ein Raum für kreative Betätigungen kann heute besser genutzt werden.

Der städtische Immobilienbetrieb und die Schulverwaltung haben die Baumaßnahmen gemeinsam mit OGS und Träger geplant und die Räume neu bestückt. Zahlreiche Firmen aus der Region haben seit Sommer 2018 die Arbeiten durchgeführt.

Viel Improvisation in der Umbauzeit

In der Zeit musste die OGS kräftig improvisieren. In den Ferien wurden die Räumlichkeiten des Q1 und der Heilsbrunner Hosenmätze genutzt. Die Koch-AG kochte in den Räumen der Volkshochschule. Das Essen nahmen die Kinder in der Bauzeit in den Klassenräumen ein.

Hierfür danken die Verantwortlichen auch Schulleiter Florian Lambertz und dem gesamten Lehrer- und OGS Kollegium sehr herzlich, denn dass solche Provisorien gut klappen, ist nicht selbstverständlich.

Fast eine halbe Million Euro eingesetzt

Insgesamt wurden für die Baumaßnahmen 450.000 Euro investiert. Vor allem die Küchenausstattung ist sehr hochwertig. Zusätzlich wurde auch ein Büro komplett neu eingerichtet. Im Rahmen der Digitalisierung wurden neue Laptops und Beamer angeschafft und installiert. Dafür wurden weitere rund 30.000 Euro investiert.

Hinten: Norbert Lennertz (Architekt, Stadt GL), Rita Stegmann-Rönz (Pädagogische Gesamtleitung PariSozial), Claudia Fritz (Schulbetreuerin, Stadt GL). Vorne: Bürgermeister Lutz Urbach, Gerhard Neu (Vorsitzender Schulausschuss), Josef Willnecker (Stellvertretender Bürgermeister), Jessica Klein (Leiterin der OGS), Florian Lambertz (Schulleiter der OGS An der Strunde), Michael Buhleier (Leiter der VHS)

„Die OGS-Gemeinschaft ist hellauf begeistert“, freut sich Jessica Klein. „OGS-Koordinatorin Petra Liebmann, Schulbetreuerin Claudia Fritz und Architekt Norbert Lennertz von der Hochbauabteilung der Stadt Bergisch Gladbach haben sich viele gute und kindgerechte Gedanken gemacht. Es gab viele wichtige Abstimmungstermine, in denen wir auch unsere Vorschläge und Wünsche äußern durften. Es macht uns allen vom OGS-Team sehr viel Spaß, jetzt hier mit den Kindern zu arbeiten.“

„Wow, das sieht jetzt echt chic aus.”

Und auch die Kinder sind zufrieden: “Wow, das sieht jetzt echt chic aus.”, „Im neuen Kinderrestaurant schmeckt es doppelt so gut.” Diese und ähnliche Stimmen waren bereits zu hören.

Für Bürgermeister Lutz Urbach bedeutet diese Erweiterung einen wichtigen Schritt in den Bemühungen, die Situation der Offenen Ganztagsbetreuung an den Grundschulen im Stadtgebiet zu verbessern. „Hier danke ich auch den Kolleginnen und Kollegen in allen Fachbereichen, die in guter Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nach Lösungen suchen“, betont Lutz Urbach.

Denn viele Grundschulgebäude sind älteren Datums und haben selten die notwendigen Räumlichkeiten für die Nutzung und Betreuung nach dem Unterricht. „So war es dann eine findige Idee, die Hausmeisterwohnung umzufunktionieren.“

Pressestelle Stadt BGL

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