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Maik Außendorf tritt für die Grünen bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 100 (Rheinisch-Bergischer Kreis) an

Maik Außendorf, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen

Die Grünen lehnen das Gutachten zur neuen Verkehrsführung in der Innenstadt ab und fordern eine neue Untersuchung. Ziel müsse es sein,  mehr Lebensqualität in der Innenstadt durch ein modernes Verkehrskonzept zu schaffen.

Der Neubau von Straßen führt zu noch mehr Kfz-Verkehr und ist keine zukunftsfähige Lösung. Die Bergisch Gladbacher GRÜNEN lehnen deshalb insbesondere die von der Verwaltung vorgeschlagene Neubaustraße über das Gleisdreieck und den Bahndamm als Zufahrt zur Stadtautobahn ab.

Die Planung einer neuen Straße über den Bahndamm würde nicht nur die Frischluftschneise und den ökologisch wichtigen Längsverlauf zerstören, sondern auch eine Lärm-Schneise zwischen den FHDW-Gebäuden bilden.

Darüber hinaus beschäftigen sich die Planer mit dem Verkehr am S-Bahnhof und der Umgebung. Anstatt die Innenstadt attraktiv zu gestalten und den Durchgangsverkehr zu verbannen, wird versucht, den
Verkehrsfluss für PKW und LKW zu Lasten von ÖPNV, Radfahrern und Fußgängern zu optimieren.

Eine moderne Stadtentwicklung, die die Aufenthaltsqualität fördert und der Klimakrise entgegenwirkt, sieht anders aus. Deshalb fordern die GRÜNEN eine neue Untersuchung durch ein Büro, das über ausgewiesene Referenzen im Bereich Umweltverbund verfügt, damit die Stadt Bergisch Gladbach endlich in diesem Jahrhundert ankommt und sich ernsthaft mit den Folgen des Klimawandels beschäftigt.

„Ich bin entsetzt, dass hier wie im letzten Jahrhundert immer neue Straßen für immer mehr Autos gebaut werden sollen. Stattdessen fordern wir eine Stärkung von ÖPNV, Fuß- und Radverkehr sowie eine
verkehrsberuhigte Innenstadt für mehr Lebens- und Einkaufsqualität“, so der verkehrspolitische Sprecher der Stadtratsfraktion Maik Außendorf.

Dokumentation: Der Antrag der Grünen

Weitere Beiträge zum Thema:

Der Masterplan für den Verkehr in der Innenstadt

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. Wann werden die Planer Bergisch Gladbachs begreifen, dass neue Straßen eben nicht zu Entlastungen führen sondern im Gegenteil noch mehr Schadstoffemissionen, Verkehrschaos und Gefahr für Leib und Leben von Radfahrern und Fußgängern bringen? Haben die Watschen, die die Verwaltung von den Bürgerinitiativen anlässlich des nun erneut zur Diskussion stehenden FNP nicht gereicht? Mit welchen Scenarien hat Herr Krüger nun wieder gedroht, wenn seine Wünsche nicht erfüllt werden?

    Und schon wieder eine Bahndammtrasse!?! Warum geht dieses Übel nicht aus den Benzinvernebelten Köpfen der Verwaltung heraus? Inzwischen weiß jeder in der Stadt, dass der Bahndamm allen möglichen Verwendungen zugeführt werden kann, nur nicht einer Befahrung – ob 2- oder vierspurig – durch den motorisierten Individualverkehr. Man fragt, sich, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die immer noch meinen, eine Bahndammtrasse für Autos würde in Altgladbach den Verkehr minimieren, zur allgemeinen Entzerrung des Verkehrs beitragen und bestimmte Straßen besonders entlasten. Selbst wenn dies alles wahr würde – was Fachleute und Entscheider in Düsseldorf ausschließen – schriebe man das Jahr 2035 oder später, begänne man heute mit der Planung.

    Was man da vorhat ist Stückwerk wie es seit mindestens Jahrzehnen in unserer Stadt passiert. Keiner der Planer und Entscheider wird schlauer, kein gesamtstädtisches Verkehrskonzept ist in Sicht, von einer Idee, wo Gladbach insgesamt hin will und soll ganz zu schweigen.

  2. mit eder Qualitätsstufe E (Mangelhaft) als Fußgänger und Radfahrer ist das Ziel für Gegenwart und Zukunft weit verfehlt. Wenn ein „B“ für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV dort steht. Dann kann man planen.